
1. Juli 2025 Frank Albers
Linz und Wels haben am 1. Juli ihren Rückzug aus der Bewerbung um die Ausrichtung des Eurovision Song Contests 2026 bekannt gegeben.
Die gemeinsame Bewerbung der beiden Städte wird nicht in die nächste Runde gehen, da der vorgeschlagene Veranstaltungsort die technischen Voraussetzungen für die Ausrichtung nicht erfüllt. In einer Stellungnahme der beiden Städte heißt es:
„Die technische Bewertung der Infrastruktur der Halle ergab, dass einige spezifische Anforderungen, insbesondere hinsichtlich Deckenhöhen, Aufhängepunkten und Bühnentechnik, nicht vollständig erfüllt werden konnten. Diese Bedingungen sind derzeit nur an einem Standort in Österreich vollständig erfüllt.“
Darüber hinaus zeigten sich die Städte und die oberösterreichische Landesregierung besorgt über die mit der Ausrichtung des Wettbewerbs verbundenen Kosten:
„Die Entscheidung zur Bewerbung erfolgte nach einer gründlichen Kosten-Nutzen-Analyse in Absprache mit dem Welser Bürgermeister Dr. Andreas Rabl, dem Linzer Bürgermeister Dietmar Prammer und dem oberösterreichischen Landeshauptmann Thomas Stelzer. Die Anforderungen und damit auch die Kosten haben sich im Vergleich zu 2015 deutlich, teilweise sogar unangemessen, erhöht.“
Wäre die Bewerbung erfolgreich gewesen, wäre es die erste explizite gemeinsame Ausrichtung eines Eurovision Song Contests gewesen. Wels wäre der Austragungsort gewesen, die Messe Wels soll im März 2026 fertiggestellt sein, während Linz Unterkünfte, Erlebnisse, Großveranstaltungen und Kulturräume für den Wettbewerb bereitgestellt hätte.
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An der Ausrichtung des ESC 2026 nteressierte österreichische Städte können noch bis zum 4. Juli ihre Bewerbung beim ORF einreichen.
Die Entscheidung über den Austragungsort soll dann bis Mitte August fallen.
Im Rennen sind nun nur noch Wien (Stadthalle) und Innsbruck (Olympiahalle) sowie St. Pölten (wobei hier nicht bekannt ist, ob tatsächlich eine offizielel Bewerbung eingreicht wurde oder noch werden wird)
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Alles zu den Vorbereitungend es ESC 2026 findet Ihr bei uns hier
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Foto: Messe Wels