Auslosung Halbfinals am 25. Januar

9. Januar 2022 Frank Albers
Eine weiterer wichtiger Meilenstein zum ESC 2022 wird am 25. Januar erreicht. In der beeindruckenden Kulisse des Palazzo Madama in Turin werden die Einteilungen der Halbfinals ausgelost werden. Zudem wird der Bürgermeister von Rotterdam die offiziellen ESC-Insignien an die Bürgermeisterin von Turin überreichen und Turin somit offiziell zur ESC-Stadt machen.
Details folgen.
Quelle: La Stampa

Vladana für Montenegro

4. Januar 2022 Frank Albers
Der montenegrinische Sender RTCG hat intern eine Künstlerin für Turin ausgewählt: Vladana.
Erst zum zweiten Mal in seiner Geschichte schickt Montenegro somit eine Solosängerin zum Eurovision Song Contest. Vladana (mit vollem Namen Vladana Vucinic) hofft, mit ihrem noch nicht bekanntgegebenen Lied „eine verwundete Welt heilen zu können“.
 
„Ich weiß, dass das Leben sowohl in schwarzen als auch in weißen Tönen stattfindet und jeden Tag ein brandneues Lied ist ? deshalb ist es interessant“, sagt sie in einem von RTCG geteilten Video. „Wir erkennen erst, was es bedeutet, für ein Leben zu kämpfen, wenn es anfängt zu schmerzen und die Heilung die einzige Mission ist. Das ist mein Lied, mein Heilmittel für Europa und für die Welt.“
 
Vladana ist 35 Jahre alt und blickt bereits auf eine längere Karriere in Montenegro zurück.
Die Teilnahme am ESC ist seit mehr als einem Jahrzehnt auf Vladanas Wunschliste. Sie versuchte bereits zweimal Montenegro zu vertreten, als sie 2005 und 2006 bei der nationalen Vorentscheidung „Montevizija“ antrat.
Ihren hohen künstlerischen Anspruch kann man gut an der Qualität des Videos von 2010 zu ihrem Hit ?Sinner City? sehen, einem kleinen animierten Schatzkästchen. Es war das erste Video einer montenegrinischen Solokünstlerin, das in Rotation auf MTV Adria zu sehen war. Schaut mal rein:
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Neben ihrer musikalischen Karriere hat Vladana zudem einen Hochschulabschluss in Journalismus vorzuweisen.
 
Ein Termin für die Veröffentlichung ihres noch namenlosen Liedes ist noch nicht bekannt.
Alle Informationen zu allen Vorentscheidungen 2022 findet Ihr auf unserer Länderübersicht.

Intelligent Music Project feat. Ronnie Romero für Bulgarien

27. November 2021 Frank Albers
Maneskins internationaler Erfolg beim ESC und darüber hinaus bleibt natürlich nicht ohne Folgen. So schickt auch Bulgarien in diesem Jahr eine sehr populäre Rockband ins Rennen: das Intelligent Music Project feat. Ronnie Romero.
Die Band nennt sich selbst ?internationale Rock-Kollaboration? und wurde vom bulgarischen Geschäftsmann, Philanthropen und Kunstmäzen Milen Vrabevski gegründet. Die Band arbeitet dabei regelmäßig mit Rockikonen der 80er Jahre aus der ganzen Welt zusammen.
 
Das Projekt beinhaltete bereits Kollaborationen mit Musikern wie Simon Phillips (Toto), John Lawton (Uriah Heep), John Payne (Asien), Carl Sentance (Nazareth), Bobby Rondinelli (Rainbow, Black Sabbath) und Todd Sucherman (Styx).
 
In Turin wird das Intellignet Music Project mit Ronnie Romero auf der Bühne stehen. Ronnie ist eigentlich Sänger der Heavy-Metal-Gruppe Ritchie Blackmore?s Rainbow, 40 Jahre alt, stammt aus Chile und lebt in Madrid. Er war zuvor Leadsänger von Rockbands wie Lords of Black, The Ferrymen, Michael Schenker Group und Sunstorm.
 
Mitglied der Gruppe ist übrigens auch Drummer Stojan Yankulov, den wir als bulgarischen Teilnehmer beim ESC 2007 und 2012 kennen, wo er im Duo mit Elitsa Todorova auftrat.
 
Ihr ESC-Song ?Intention? wird am 7. Dezember veröffentlicht und soll im Rahmen einer Live-Tour vorgestellt werden.

Teilnehmer an Albaniens VE

10. November 2021 Frank Albers

In der letzten Dezemberwoche wird die albanische Vorentscheidung im Rahmen des traditionsreichen „Festival i Kenges“ an den Start gehen, das in diesem Jahr zum sechzigsten mal durchgeführt werden wird. Zwei Vorrunden am 27. und 28.12., und dem großen Finale am 29.12..

Für viele Fans ist die albanische Vorentscheidung bereits eines der ersten großen Highlights der ESC-Saison. Inszeniert als klassische, hochfeierliche Abendshow mit großem Live-Orchester hat das „Festival in Kenges“ den Anstrich der „good old times“, wirkt auf viele aber auch wie etwas aus der Zeit gefallen. Für die albanische Musikindustrie ist das Festival von großer Bedeutung. Nachdem das Festival im letzten Jahr wegen Corona als Openair-Veranstaltung ohne Publikum durchgeführt wurde, kehrt man in diesem Jahr in eine große Halle mit Publikum zurück.

Die zwanzig diesjährigen Teilnehmer und Teilnehmerinnen stehen inzwischen fest: 14 sind etablierte Künstler und Künstlerinnen, mit langjähriger Erfahrung in der albanischen Musikszene, sechs sind absolute Newcomer, die erstmals auf einer großen Bühne stehen werden. Die Interpreten kommen neben Albanien auch aus dem Kosovo und Italien. Es gehen in diesem Jahr keine ehemaligen ESC-Teilnehmer und -Teilnehmerinnen an den Start, es wird also auf jeden Fall einen neuen Namen in der albanischen ESC-Teilnehmerliste geben.

Eine ehemalige ESC-Teilnehmerin wird aber dennoch auf der Bühne stehen: Jonida Maliqi (ESC 2019) wird die drei Shows moderieren.

 

 

Unter den Teilnehmern finden sich klanghafte Namen wie Ronela Hajati, die aktuell zu den populärsten Popstars in Albanien gehört. Viele Fans freuen sich auch bereits auf Alban Ramosaj, der als international gefragtes Model (Dolce & Gabanna) und Sänger, mit Chart-Hits auf dem gesamten Balkan, derzeit überall in den Medien der Region präsent ist. Zum dritten Mal tritt Mirud aus dem Kosovo beim Festival an. Bei seinen letzen Auftritten gehörte er zu den großen Publikumslieblingen und dürfte es auch in diesem Jahr wieder sein. Auch Eva Reci ist wieder mit dabei. Die Fernsehmoderatorin gehört zu den beliebtesten TV-Persönlichkeiten in Albanien und versucht sich zum zweiten Mal beim Festival als Sängerin.

Die Titel sollen Ende November bekannt gegeben werden.
Die Teilnehmerliste und alle weiteren Informationen findet Ihr auf unserer Albanien-Seite

ESC 2022: 41 Länder am Start

20. Oktober 2021 Frank Albers
Die EBU hat es heute bestätigt: 41 Länder werden mit ihren Beiträgen im Mai in Turin an den Start gehen.
Das heißt, alle 39 Teilnehmer von 2021 sind wieder mit dabei und Armenien und Montenegro kehren zum Wettbewerb zurück.
Es heißt aber leider auch, dass die Türkei und auch Ungarn 2022 erneut nicht an den Start gehen werden, hier gab es bis zuletzt zumindest noch einen Funken Hoffnung.
Nicht dabei sind auch Belarus, Luxemburg, Monaco, Andorra, die Slowakei und Marokko. Aber das steht ja bereits schon länger fest.

Den vollständigen Überblick über alle teilnehmenden Länder sowie den aktuellen Stand zu den jeweiligen nationalen Vorentscheidungen findet Ihr hier bei uns in der Länderliste 2022

Montenegro kehrt zum ESC zurück.

12. Oktober 2021 Frank Albers
Schöne Neuigkeiten aus Montenegro: Das kleine Balkanland war 2019 letztmals beim ESC vertreten, trat 2020 aus finanziellen Gründen von seiner Anmeldung zurück und bleib auch 2021 aus nicht näher genannten Gründen dem Wettbewerb fern.
Nun bestätigte der zuständige Sender RTCG gegenüber der website esctoday die Teilnahme am Contest 2022 in Turin.

Es liegen noch keine Informationen darüber vor, wie der montenegrinische Beitrag 2022 ausgewählt werden wird und ob, wie bereits in der Vergangenheit, das Vorentscheidungsformat Montevizija genutzt werden wird.

Den vollständigen Überblick über das aktuelle Starterfeld 2022 und den Stand der nationalen Vorentscheidungen findet ihr bei uns auf der Länderseite

Jérémie Makiese für Belgien 2022

15. September 2021 Frank Albers
Der erste Teilnehmer am ESC 2022 in Italien steht fest. Belgien wird vom 20jährigen Jérémie Makiese vertreten werden. Jérémie wurde in Belgien als Sieger von The Voice 2021 populär und jetzt vom Sender RFBF direkt für den ESC nominiert.
Er steht damit in der Tradition von Roberto Bellarosa, Loïc Nottet, Blanche und Eliot, die alle als frühere The Voice-Teilnehmer von RTBF (dem französischsprachigen Sender Belgiens) für den ESC nominiert wurden.
Jérémie wurde als Sohn kongolesischer Eltern in Antwerpen geboren, seine Vorbilder sind Michael Jackson und Stromae.
Es liegen noch keine Informationen darüber vor, wie das Lied für Jérémie ausgewählt werden wird.
Einen Eindruck von seinen Gesangsqualitäten bekommt ihr hier bei seinem Auftritt bei The Voice:
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Quelle: RTBF
Einen kompletten Überblick über den aktuellen Stand der Vorentscheidungen in Europa findet Ihr hier bei uns auf ogae.de

Turin, Mailand, Bologna oder…

21. August 2021 Frank Albers

Es sind nur noch wenige Tage bis Ende August RAI und EBU die Gastgeberstadt des ESC 2022 bekanntgeben werden. Die Aufregung steigt. Von vormals 17 Kandidaten sind aktuell nur noch 11 Städte im Rennen, 6 Städte hatten ihre Unterlagen nicht vollständig eingereich und sind somit raus.
Glaubt man den italienischen Medien und diversen Internetforen ist es aber wohl nur noch ein Rennen zwischen Turin, Mailand und Bologna. Allein Rom wird noch zugetraut, im Rennen ein klein wenig mitzumischen.

Schauen wiir uns die drei Favoriten einmal etwas näher an:
Turin ist aktuell auf Nummer 1 gesetzt und kandidiert mit der modernsten Halle Italiens, der Olympiahalle Pala Alpitur. Diese verfügt über die modernste Hallentechnik, fasst 15.000 Zuschauer und ist verkehrstechnisch ideal angebunden. zudem gibt es genügend Kapazitäten für das Pressezentrum, die Delegationsbereiche etc. Turin verfügt zudem über einen internationalen Flughafen, ist gut an das europäische Eisenbahnnetz angeschlossen und hat zudem ausreichend Hotelkapazitäten. Die von der EBU aufgestellten Kriterien werden alle erfüllt.
Gleiches gilt für Mailand, nur ist das Mediolanum Forum nicht ganz so modern und fasst etwas weniger Zuschauer. Hinsichtlich Verkehrsanbindung hat wiederum Mailand leichte Vorteile gegenüber Turin.
Lachender Dritter könnte bei dem Duell der zwei norditalienischen Metropolen Bologna sein. Die dortige Unipol Arena ist ebenso modern und groß wie die Halle in Turin, liegt allerdings relativ weit außerhalb der Stadt und verfügt über nur eingeschränkte Kapazitäten für Pressezentrum, Delegationsbereiche etc. (diese müssten hier in Zelten untergebracht werden, was 2010 in Oslo und 2014 in Kopenhagen aber auch gut funktionierte). Hinsichtlich Verkehrsanbindung hat Bologna möglicherweise leichte Nachteile gegenüber Mailand und Turin, die Hotelkapazitäten sollten aber mehr als ausreichen. Wie Turin betreibt Bologna eine offensive und bunte Werbekampagne für die Ausrichtung des ESC. Diese Leidenschaft könnte der EBU gut gefallen.

Natürlich ist Italiens Hauptstadt Rom nicht vollkommen chancenlos. Die ewige Stadt hat nur das Problem, dass ihre größte Halle, die Olympiahalle „Palazzo dello Sport“ von 1960, etwas in die Jahre gekommen ist und die Hallendecke nicht mit der für die Show erforderlichen Technik belastet werden darf. Dies könnte für die EBU eine Art „technisches KO“ darstellen.

Darüber hinaus sind noch im Rennen, aber wohl aus unterschiedlichen Gründen chancenlos: Genua, Sanremo, Rimini, Acrireale, Alexandria, Palazzo Acreide und Pesaro.

Bereits ausgeschieden sind: Florenz, Triest, Forli (Bertinoro di Romagna), Jesolo, Matera und Viterbo.

In wenigen Tagen wissen wir mehr…

 

17 Städte haben sich offiziell als Ausrichter 2022 beworben!

13. Juli 2021 Frank Albers

Anfangs kamen die Informationen nur in kleinen Portionen. Nach Ablauf der Bewerbungsfrist am 12.7. um Mitternacht liegen der RAI nun die offiziellen Unterlagen von 17 Städten vor, die den ESC 2022 ausrichten wollen. Das Interesse am ESC ist in Italien inzwischen riesengroß.

In einer knappen Pressemitteilung nannte die RAI folgende Städte:

Die Großstädte
Bologna
Genua
Florenz
Mailand
Rom
Turin
Triest
Die Provinzhauptstädte
Alessandria
Matera
Pesaro
Rimini
Viterbo
Die Gemeinden
Acireale
Catania
Bertinoro di Romagna (Forlì – Cesena)
Jesolo (Venedig)
Palazzolo Acreide (Syrakus)
Sanremo (Imperia)

Nicht mehr dabei sind u.a. Bari und Neapel.

Alle Städte, die die Kandidatur eingereicht haben, erhalten bis Ende August ein detaillierteres Dokument mit den notwendigen Voraussetzungen für die Ausrichtung des ESC 2022. Die Auswahl wird dann von der RAI – in Abstimmung mit der EBU getroffen.

Quelle: RAI

Foto: ARD

Welche Stadt wird Gastgeberin 2022?

7. Juli 2021 Frank Albers
In welche Stadt wird 2022 die Reise gehen? Die RAI hat den offiziellen Bewerbungsprozess um die Gastgeberstadt des Eurovision Song Contest 2022 gestartet. Vom 6. bis zum 12. Juli können sich interessierte italienische Städte offiziell bei der RAI bewerben.
Bisher hat nur Turin eine offizielle Bewerbung eingereicht.
Weitere Bewerbungen wurden von Rom, Mailand, Florenz, Bologna, Neapel, Bari, Sanremo, Pesaro, Rimini, Reggio Emilia und Verona angekündigt. Wobei zu erwarten ist, dass aufgrund der hohen EBU-Auflagen hinsichtlich Hallengröße, Hotelkapazitäten etc. einige Städte ihre Ankündigung erst gar nicht in eine offizielle Bewerbung umsetzen werden.
Foto: Arena di Verona