Franks Nachtgedanken zum 13. Probentag, Erste Generaleprobe Finale

21. Mai 2021 Frank Albers
Franks Nachtgedanken zum 13. Probentag, Erste Generalprobe Finale
Kamera und Schnitt: Reinhard Ehret
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Die erste Generalprobe des Finals, Auswirkungen der Corona-Fälle

21. Mai 2021 Frank Albers

Am Freitagnachmittag lief die erste von drei Generalproben des Finals. Zum ersten Mal konnten wir somit in der Halle die komplette Show sehen. Aufgrund der positiven Corona-Tests in der isländischen Delegation und bei Titelverteidiger Duncan Laurence musste kurzfristig einiges im Ablauf des Finals umgestellt werden, aber die Show funktioniert dennoch weiterhin richtig gut.
Zum Glück konnten die Auftritte von Duncan Laurence schon vor ein paar tagen geprobt und dabei aufgezeichnet. Diese Aufzeichnung der Probe wird nun als Video eingespielt. Qualitiativ ist dies am Fernsehner sicher keine Einbuße, atmosphärisch aber natürlich nur eine Notlösung, vor allem für die Besucher in der Halle, die die meisten Elemente des Pausenprogramms nur über die Videoschirme als Aufzeichnungs  sehen können. Aber das Risiko eines positiven Corona-Test innerhalb der großen Gruppe von Sängern und Sängerinnen sowohl der Künstler und Künstlerinnen des Rahmenprogramms hat immer bestanden und die Veranstalter waren auf jede Eventualität vorbereitet.
So ist es auch eingetreten. Da alle Proben aufgezeichnet wurden gibt es genügend Material, die nun als Ersatz für die Liveauftritte Islands und Duncan Laurance‘ eingesetzt werden.
Das Opening der Show ist relativ klassisch mit einem Hochglanzfilm zu Land und Stadt und dem Einzug der Nationen als emotional-feierlichen Höhepunkt. Wunderschön ist auch die Interpretation von Jan, Chantal und Edsilia vom Klassiker „Venus“ der holländischen Band Shocking Blue.
Die Autritte der Künstler waren noch nicht wirklich aussagekräftig, da viele in dieser Probe nicht voll aussangen, ungeschminkt und nicht im Originalkostüm auftraten. Man schonte sich für das Juryfinale am Abend, wenn auch wieder Publikum in der Halle sein wird.

Aber es wurde schon deutlich, dass der Wettbewerb erst in der zweiten Starterhälfte deutlich an Fahrt aufnimmt. Jendrik wirkt zwischen den sehr intensiven Beiträgen aus Moldau und Finnland etwas eingeklemmt, aber er macht seine Sache ganz hervorragend und sprüht vor Freude.

 

Das Pausenprogramm besteht aus mehreren Elementen. Um den Corona-Sicherheitsmaßnahmen zu entsprechen, findet dieses Programm weitestgehend nicht live in der Halle statt. Die ehemaligen Sieger Mans Zelmerlöw, Lordi, Helena Paparizou, Teach-In und Lenny Kuhr wurden bei Konzerten auf den Dächern verschiedener Hochhäuser Rotterdams gefilmt. Das sieht wunderschön aus und obwohl es eine eingespielte Aufzeichnung ist, springt der Funken sofort über. Eine tolle Reise auf der Eurovision-Memory-Lane. Ebenfalls aufgezeichnet ist eine musikalische Liebesgeschichte mit Orchester, die als Video eingespielt wird. Dieser Programmteil endet dann aber live im Ahoy mit einem wundervollen Auftritt von Glennis Grace, die 2005 so unglücklich im Halbfinale ausgeschieden war. Witzig sind auch die witzigen Clips mit Edsilia als Taxifahrerin, zu der verschiedene ehemalige Teilnehmer ins Taxi steigen. Diese Clips waren eigentlich schon für das Finale 2020 produziert worden und kommen jetzt mit einem Jahr Verzögerung zum Einsatz. Sie sind daher nicht wirklich corona-gerecht, was aber entsprechend angekündigt wird.

Die Abstimmung wurde natürlich auch geprobt und noch ein paar Dinge ausprobiert, allerdings ohne die Original-Jurysprecher.

Fotos: Frank Albers

Goedemorgen aus Rotterdam zum 13. Probentag, 21.5.

21. Mai 2021 Frank Albers

Eine atemberaubende zweite Halbfinalshow liegt hinter uns mit einem Ergebnis das weitestgehend so zu erwarten war. Aber dennoch gab es natürlich für jeden von uns die eine oder andere Enttäuschung oder Überraschung. Das macht den ESC ja gerade so faszinierend. Die Startreihenfolge des Finals steht auch und mit Startnummer 15 wurde Jendrik in der Mitte der Show platziert und hat somit leider nicht den erhofften Startplatz am Ende des Teilnehmerfelds erhalten. Ob der Aufritt zwischen Moldau und Finnland nun einen positiven oder negativen Effekt haben kann, werden uns sicher auch die heutigen Proben schon ein wenig verraten.

Das niederländische Frühstücksfernsehen auf NOS hat sich in diesen Tagen ganz dem ESC gewidment und ist mit seinem Studio direkt ins Ahoy umgezogen und sendet täglich von dort. Heute war dort die aus Utrecht stammende Stefania und die Final-Qualifikation für Griechenland das Hauptthema. „Last Dance“ wird hier fast soetwas wie der zweite niederländische Beitrag behandelt.

Euch nun einen wundervollen Freitag und ersten Final-Probentag. Wir melden uns natürlich nach der ersten Generalprobe heute Nachmittag wieder.
Euer OGAE-Team

Foto: Frank Albers

Startreihenfolge des ESC-Finals 2021

21. Mai 2021 Frank Albers

Das zuständige Redaktions-Team hat in der Nacht nach dem 2. Halbfinale die Startreihenfolge für das Finale festgelegt und veröffentlicht.
Zypern wird eröffnen, San Marino abschließen. Deutschland startet auf Startnumemr 15, die Schweiz auf 11.

 

Franks Nachtgedanken zum 2. Halbfinale, 20.5.

21. Mai 2021 Frank Albers

Franks Nachtgedanken zum 2. Halbfinale, 20.5.

Kamera und Schnitt: Reinhard Ehret

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Die zehn Finalisten aus dem 2. Halbfinale

20. Mai 2021 Reinhard Ehret

Aus dem 2. Halbfinale haben sich für das „Grand Final“ qualifiziert (in Klammern die ausgeloste Starthälfte): Albanien (1.), Serbien (1.), Bulgarien (2.), Moldau (2.), Portugal (1.), Island (1.), San Marino (2.), Schweiz (1.), Griechenland (1.), Finnland (2.). Das Starterfeld ist also komplett. Wir sind gespannt auf die Startreihenfolge für Samstag.

Nachtgedanken-Spezial: Die Prognose zum 2. Halbfinale

20. Mai 2021 Frank Albers

Reinhard und Frank wagen sich an eine Prognose für das 2. Halbfinale 2021. Wie könnte es ausgehen? Hier bekommt Ihr einen Vorschlag.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Kamera: Biggi Müller
Schnitt: Reinhard Ehret

Fernseh-Tipp: Eurovision bei „Kunscht“, 20.5., 22:45 Uhr

20. Mai 2021 Frank Albers

Am Donnerstagabend (20.5.) könnt Ihr um 22:45 Uhr im SWR im Kulturmagazin „Kunscht“ einen Beitrag zum ESC 2021 in Rotterdam unseres Mitglieds Lothar Zimmermann sehen. Wer zu dieser Zeit noch das zweite Halbfinale live auf ONE schaut, kann sich den Kunscht-Beitrag später auch in der ARD Mediathek oder online ansehen.


Fotos: Lothar Zimmermann und Sharon Cohen

Pressekonferenz mit Jendrik

20. Mai 2021 Frank Albers

Als Ersatz für den traditionellen Empfang des Deutschen Botschafters, den es in jedem Jahr am Veranstaltungsort gibt, fand am Donnerstag eine Online-Pressekonferenz mit Jendrik statt. Nach einem kleinen Grußwort durch den Botschafter, konnten Fragen an Jendrik gestellt werden.

Die Frage von OGAE Germany, ob Jendrik Hass oder verletztende Bemerkungen auch privat immer mit einer postiven Gegenreaktion begegnen würde, antwortete er, dass er unterscheiden würde zwischen wirklichem Hass (Hate) und verletzenden Bemerkungen zu Oberflächlichkeiten. Letztere würde er unkommentiert an sich abprallen lassen, bei ersterem hätte er bisher nur gute Erfahrungen gemacht, wenn er auf die Menschen, die ihm mit Hass begegnen, tatsächlich offensiv zugeht.
Für die Zeit nach dem ESC träumt Jendrik von einer Rolle in einer Fernsehserie im deutschen Fernsehen, in der er seine Fährigkeiten als ausgebildeter Musicaldarsteller voll einbringen kann. Schließlich hat er Gesang, Tanz und Schauspiel studiert.

Zum Thema Covid und den positiven Tests innerhalb der isländischen Band und bei Duncan Laurence, betonte er, dass er und sein Team sehr vorsichtig seien. Es würde keine persönlichen Treffen mit anderen Sängern und Sängerinnen geben, auch wenn er diese sehr vermissen würde. Trotz alledem ist die Stimmung bei ihm, im Team und der Delegation sehr gut. Er erlebt eine großartige Zeit in Rotterdam.

Jendrik erzählte, dass er mit seiner Stimme auch im Chorus des isländischen Titels „10 Years“ dabei ist. Und seinen Freund, der aufgrund der Bestimmungen nicht mit nach Rotterdam reisen konnte, hat er trotzdem dabei. Er singt eine der Stimmen in den Backing Vocals von „I Don’t Feel Hate“. So ist er virtuell mit ihm auf der Bühne dabei.

Gesungen wurde in der Pressekonferenz natürlich auch. Jendrik stellte neben „I  Don’t Feel Hate“ auch eine Ukulele-Version von Lenas Siegertitel „Satellite“ vor, zu dem er spontan noch einen deutschen Text entwickelte. Toll!

Als niederländischer „Gastgeber“ war Jeangu Macrooy aus einem kleinen Café dazu geschaltet. Von dort sang er gemeinsam mit seinem Zwillingsbruder eine Acapella-Version von „Birth Of A New Age“. Jendrik war tief beeindruckt von Jeangus Stimme und freut sich auf Samstag, wenn sich die beiden persönlich kennenlernen können.

 

Fotos: Screenshots PK NDR

Die Wertung des OGAE-Germany-Teams zum Halbfinale 2

20. Mai 2021 Frank Albers
Und natürlich hat das Rotterdamer OGAE-Team (online und vor Ort) auch eine Meinung zum 2. Halbfinale.
Ganz subjektiv hier das Ergebnis der Abstimmung innerhalb unseres Teams (Simon, Marc, Sigi, Karl, Biggi, Herbie, Wolfgang, Reinhard, Lothar, Stefan und Frank) nach der Juryshow am Mittwochabend:
Dürften wir Jury sein, dies wäre unser Ergebnis für das zweite Halbfinale:
1. Schweiz 94 Punkte (höhere Anzahl Einzelwertungen)
2. Portugal 94
3. Dänemark 77
4. Bulgarien 75
5. Island 60
6. San Marino 53
7. Österreich 50
8. Estland 21
9. Griechenland 20
10. Georgien 18
11. Finnland 16
12. Moldau 14
13. Tschechien 9 (alle drei gleiche Anzahl Einzelwertungen)
Serbien 9
Albanien 9
16. Polen 4
17. Lettland 0
Ein paar interessante Überraschungen gab es, die natürlich auf einige ganz spezielle musikalische Vorlieben einiger Teammitglieder hindeuten…