
19. Mai 2021 Frank Albers
Am Mittwochnachmittag gab das Moderationsteam eine kurze Pressekonferenz, in der sie ein wenig aus dem Nähkästchen plauderten. Interessant war die Information von Chantal Janzen, dass sie auch die Rolle der „Fuerlöscherin“ hat und immer dann einspringen muss, wenn während der Show irgendetwas schief läuft. Bei den Generalproben passierte dies leider häufiger mal. In einer Situation musste sie gleich spontan mehrere Minuten überbrücken und begann mit dem Hallenpublikum ein holländisches Kinderlied zu singen. In einer Liveshow würde sie sich das aber nicht trauen und kann dann zu ihrem Glück auf fertige Texte zurückgreifen, In dieser speziellen Situation war eine Kamera ausgefallen und aufgrund der festen Programmierung der Kameraschaltungen ging dann gar nichts mehr und Chantal hätte während dieser, für sie endlosen Zeit vor allem die Techniker bewundert, die versuchten, in Windeseile den Schaden zu beheben.
Ansosnten ging es in der Pressekonferenz vor allem um Dinge wie der Stimmung vor und während der Liveshow: Gänsehaut bei allen und die Riesenfreude endlich wieder vor Publikum aufzutreten. Neuling Nikki de Jager fiel es am schwersten, sich an das eng getaktete Drehbuch zu halten, das keinen Spielraum für Improvisationen lässt, ganz anderes als in ihrer youtube-Show.
Jan Smit wurde gefragt, ob er sich vorstellen könne, die Niederlande einmal beim ESC als Sänger zu vertreten. Vor zehn Jahren hatte er tatsächlich einmal darüber nachgedacht, inzwischen fühle er sich aber zu alt dafür und zudem hätte er als langjähriger Co-Kommentator und jetzt als Moderator beim ESC alle Höhepunkte erreicht; mehr ginge nicht.
Edsilia Rombley sprach über ihre schönsten Eurovision-Momente und dachte dabei vor allem an ihrem Auftritt beim ESC 1998 in Birmingham und an ihre Begegnung mit der britischen Sängerin Imaani. Imaani hätte sie als Persönlichkeit so begeistert, dass sie ihre Tochter nach ihr benannt habe.
Foto: Frank Albers