Dänemark schickt Färinger Reiley nach Liverpool

11. Februar 2023 Frank Albers

(Text: Simon Wennige)

Acht Beiträge waren im Finale des diesjährigen Dansk Melodi Grand Prix. Mit einer insgesamt zwar guten, aber recht „radiotauglichen“ Auswahl waren die Beiträge schnell vorgetragen und es kam zur ersten Abstimmungsrunde. Diese überstanden Nicklas Sonne, Micky Steel und Reiley, welche noch einmal ihre Beiträge vortragen durften. In der Abstimmungsphase durfte dann das Kalush Orchestra als Überraschungsgast ihren Siegertitel aus Turin singen.
Am Ende konnte sich Rani Petersen, alias Reiley, durchsetzen und nun für Dänemark zum ESC fahren. Dabei konnte er sich vor allem über die Unterstützung der Jury freuen. Reiley kommt von den Färöern und ist dank Tik Tok bereits ein Star in Südkorea, wo er schon Auftritte und Kooperationen mit dortigen Bands hatte. Jetzt will er es offensichtlich auch in Europa schaffen. Mit „Breaking My Heart“ kratzt er an den alten Regeln des Wettbewerbs, denn seine Stimme ist im Refrain stark verzerrt. Zumindest das tradtionelle Publikum dürfte hier große Kritikpunkte anbringen.
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