
8. Juni 2026 Frank Albers
Der bulgarische Sender BNT traf sich am Montag (8.6.) mit den Bürgermeistern von Burgas, Plovdiv, Sofia und Varna, um die Auswahl des Austragungsortes für den ESC 2027 einzuleiten. BNT stellte den vier Städten die Anforderungen und technischen Spezifikationen vor, anhand derer sie bewertet werden.
BNT-Generaldirektorin Milena Milotinova teilte der anwesenden Presse mit, dass die Bekanntgabe des Gewinners des Auswahlverfahrens für Ende Juli erwartet wird. Die EBU und der Sender BNT werden gemeinsam entscheiden, welche Stadt den Eurovision Song Contest 2027 ausrichten wird. Die Städte müssen eine Reihe von Kriterien erfüllen, darunter:
– Eine voll ausgestattete Veranstaltungshalle mit entsprechender Kapazität und Infrastruktur
– Gute internationale Verkehrsanbindungen
– Ausreichende Unterbringungsmöglichkeiten in der Region
– Nachgewiesene Kompetenz in den Bereichen Organisation, Sicherheit und nachhaltige Umsetzung
– Der Veranstaltungsort muss eine Kapazität von mindestens 10.000 Personen aufweisen
– Der Veranstaltungsort muss für einen Zeitraum von mindestens acht Wochen zur Verfügung stehen: sieben Wochen vor dem Finale und eine Woche danach
Die bulgarische Hauptstadt Sofia und die Küstenstadt Burgas gelten als Favoriten für die Ausrichtung des Wettbewerbs, da sie als einzige der vier Städte über eine Indoor-Arena verfügen, die für den Wettbewerb geeignet ist. Die potenziellen Veranstaltungsorte in Plovdiv und Varna müssten innerhalb eines kurzen Zeitraums erheblich ausgebaut werden, um den Anforderungen des Wettbewerbs zu genügen.