
15. Mai 2026 Frank Albers
Am Freitagnachmittag ist im MediaCentre die Aufregung über die Setzung der Startreihenfolge durch die ORF-Redakteure immer noch groß. Mitfavorit Dänemark auf Eins, Nachbar Deutschland auf Zwei – was ging da an Überlegungen nur in den Redaktionsräumen ab?
Am frühen Nachmittag stand dann die erste Generalprobe des Finals auf dem Programm, zu der nur akkreditierte Medienverterter zugelassen waren, und das mit sehr gutem Grund. Denn in dieser ersten Durchlaufprobe wird noch vieles ausprobiert und es klappt natürlich auch bei weitem noch nicht alles. Denn bei dieser Generalprobe werden erstmals alle Elemente des Finals zusammengefügt und in einem Rutsch geprobt. Die Inszenierungen der Acts stehen natürlich seit den Halbfinals perfekt, die Konzentration geht daher vor allem auf das Opening und die Zwischenmoderationen – und hier gibt es bis heute Abend und vor allem bis morgen noch einiges zu tun. Die Koordination der Übergänge der einzelnen Showelemente ist so eine Baustelle oder die Flaggenparade, die die Sänger und Sängerinnen heute erstmals probten: Einige gingen zu schnell, andere zu langsam über den langen Mittelsteg von der Bühne hinüber in den Kaffeehaus-Geenroom, so dass sie recht ungeordet im Greenromm ankamen. Daher wurde die Flaggenparade gleich noch einmal geprobt. Auch das Opening mit JJ, der sowohl „Wasted Love“ als auch die „Königin der Nacht“ aus der „Zauberflöte“ singen wird, wurde gleich zweimal geprobt, auch um die Koordination mit den begleitenden Seil-Akrobaten besser hinzubekommen.
Zudem wurden als Einspieler zwei längere Filme gezeigt: Einer war ein Rückblick auf die ESC 1967 und 2015 in Wien, der andere beschäftigte sich mit kommerziellen Erfolgen von ESC-Songs. Beide waren deutlich zu lang und müssten kräftig gekürzt werden, auch war nicht klar an welcher Stelle sie eingespielt werden sollen. Dazu dann morgen mehr.
Den Intervalact mit Lordi, Max Mutzke und vielen anderen konnten wir noch nicht sehen. Auch dazu morgen mehr
Morgen, Samstag, folgt dann auch unsere traditionalle Prognose zum Ausgang des ESC 2026.
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