Erste nationale Vorbereitungen fr 2023 und eine erste Absage

4. Juni 2022 Frank Albers

Auch wenn es bisher noch keine Anzeichen gibt in welchem Land oder welcher Stadt der ESC 2023 ausgerichtet werden wird, beginnen bei mehreren Fernsehsendern die Vorbereitungen auf den Contest 2023.
In Finnland hat man bereits eine Aufruf gestartet, Lieder fr die nationale Vorentschiedung UMK einzureichen. Auch Dnemark hat bereits mit den Vorbereitungen ihres Dansk Melodi Grand Prix begonnen, Schweden mit dem Melodifestivalen sowieso. In Spanien geht man nach dem Erfolg von Turin voller Euphorie eine zweite Auflage des Benidorm Festivals, das 2022 einer der spannendsten nationalen Vorentscheidungen war, an. Natrlich ist auch Albanien bereits wieder am Start, wo fr das bereits wieder im Dezember stattfindenen “Festival i kenges” ab sofort Lieder eingereicht werden knnen.

In San Marino plant man, trotz des diesjhrigen Ausscheidens im Halbfinale, mit “Una voce per San Marino” ebenfalls wieder eine Vorentscheidung durchzufhren. Nationale Vorentschiedungen wurden fr 2023 auch in Israel und Zypern, wo man auf das Format “All Together Now” zurckreifen wird, angekndigt. Italien ist nchstes Jahr natrlich auch dabei und wird seinen Beitrag wieder ber das Sanremo-Fesival auswhlen.

Ihre Teilnahmen besttigt haben neben Titelverteidiger Ukraine auch Australien, Grobritannien, sterreich, Montenegro, Polen, die Schweiz und Serbien, allerdings ohne weitere Details zur Titelauswahl bekannt zu geben. Gleiches gilt fr Deutschland, wo aus Hamburg die Teilnahme besttigt wurde aber noch keine Details zur Auswahl kommuniziert wurden.

Die einzige konkrete Absage gab es bisher aus Andorra, wo der zustndige Sender aus finanziellen Grnden, eine Teilnahme am ESC 2023 bereits negativ beschieden hat, obwohl sich mehrerer andorranische Knstler fr eine Teilnahme stark gemacht hatten.

Ebenfalls 2023 nicht dabei sein werden aus bekannten Grnden Russland und Weirussland, und auch Monaco wird nicht teilnehmen knnen, da der monegassische Sender TMC aus der EBU ausgetreten ist und in den franzsichen Privatsender TF1 eingegliedert wurde.
In Rumnien ist man wegen der Disqualifikation der rumnischen Jury 2022 gerade etwas verrgert ber die EBU und droht mit einer Nicht-Teilnahme 2023. Aber hier wird der rger sicher bald wieder verraucht sein.