Im Forum Moskau berichten einige OGAE Mitglieder von ihren Eindrücken vor Ort aus Moskau.
Wir haben hierbei keine genauen Regeln, sondern jeder berichtet über das, was er für erwähnenswert hält und wann er gerade Zeit und Gelegenheit hat, etwas zu schreiben.


Weitere Bilder findet ihr im Album Moskau


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09.05.2009 12:27 Frank Albers
Die Vormittagsproben von Daenemark und Slowenien

Der Tag begann mit einer sicheren zweiten Probe Daenemarks. Brinck fuehlt sich wohl auf der Buehne und mit der Inszenierung, entsprechend selbstbewusst zog er seine letzte Einzelprobe durch. Er hat jetzt bis zu seiner ersten Generalprobe frei.
In der Pressekonferenz erzaehlte er uns noch etwas ueber seinen deutschen Vater. Von ihm stammt auch sein Kuenstlername Brinck, den er angenommen hat, um seinen Vater zu ehren.

Etwas mehr Probleme hatten die Slowenen in ihrer Probe, auch wenn es nur Kleinigkeiten waren. Die Wahl des geeigneten Papiers, durch dass die Musiker und die Saengerin bei ihren Auftritt zuerst scheinen und dann schreiten war etwas komplizierter, da man sich nicht so recht entscheiden konnte, was farblich und lichttechnisch am besten passt. Aber auch diese Frage ist geklaert, der Auftitt steht und wird sich bis zum Halbfinale auch nicht mehr veraendern. In der Pressekonferenz starteten Quartissimo ein von Komponist Andre Babic geleitetes Quizz, in dem sie auf ihren Instrumenten alte ESC-Titel anspielten und die Journalisten diese erraten mussten. Die Eurovisions-Fans blieben da schnell unter sich und der Rest der Pressemeute staunte.

(Foto: Sigi Doppler)



09.05.2009 11:59 Frank Albers
Blitzbesuch von Vladimir Putin

Ein Bild, dass man bei ESC-Proben selten sieht: der russische Ministerpräsident Vladimir Putin, einer der maechtigsten Maenner der Welt, verschafft sich höchstpersönlich einen Eindruck von den Vorbereitungen zum Eurovision Song Contest. Putin besichtigte die gigantische Halle, die Press Working Area und die Pressekonferenz, wo er sich bei den Journalisten erkundigte, ob alles zu ihrer Zufriedenheit sei. Begleitet wurde Vladimir Putin bei seinem Gang dvon Konstantin Ernst, dem Chef des russischen Fernsehsenders Channel One.

Foto: Sigi Doppler (c)



08.05.2009 17:08 Wolfgang Grube
Ein Hallo an alle deutschen Fans aus Lettland





08.05.2009 17:02 Frank Albers
Lettlands Intars Busulis tippt auf Norwegen

Intars Busulis liess sich auf der lettischen Pressekonferenz auf einen klaren Tipp ein und verkuendete, dass er Norwegen als sicheren Sieger des ESC 2009 sehen wuerde. Seine eigene Platzierung wollte er aber nicht vorhersagen. Von den wenig schmeichelhaften Prognosen zu seiner Platzierung liess er sich gar nicht erst beirren.
Im Zentrum der sehr witzigen PK stand die Praesentation seines hauteng anliegenden Tatoo-T-Shirts, dass von weiten wie ein perfektes Ganzkoerper-Tatoo aussieht. Sein ganzer Stolz!

(Foto: Sigi Doppler)



08.05.2009 16:46 Frank Albers
Polen gibt sich zuversichtlich

Obwohl die polnische Probe heute fuer viele Beobachter nicht optimal verlaufen ist und Lidia stimmlich nicht ihren besten Tag zu haben schien, war die polnische Delegation nach eigener Aussage mit dem Durchlauf rundherum zufrieden, obwohl sie an der finalen Version noch ein wenig arbeiten wuerden. Ohnehin sind die polnischen Pressekonferenzen extrem informationsarm, um nicht zu sagen langweilig. Ein paar Freundlichkeiten an den Gastgeber und ein paar Allgemeinplaezte zum Ablauf der Proben, das war's. Ein leichtes Schmunzeln gab es bei den Besuchern allein, als das von vielen als wenig gelungen betrachtete polnische Kostuemdesign von Lidia euphorisch gelobt wurde. Ein hochtalentierter junger polnischer Designer habe die Kostueme entworfen. Nun denn, sicher Geschmacksache.

(Foto: Sigi Doppler)



08.05.2009 16:32 Frank Albers
Zeigt her Eure Schuh, Ihr Serben

Es gibt kaum jemanden hier im Pressezentrum der die drolligen Serben um Marko Kon inzwischen nihct in sein Herz geschlossen hat. "Cipela" ist zudem so herrlich zum Mitsummen und -klatschen geeignet. Ihre Pressekonferenz gestalteten die Serben gerade zur grossen Schuhparade um(s. Foto). Ganz grossartig war auch ihre Acapella-Version von "Cipela". Es steht nur zu befuerchten, dass sich vielen Televotern der Humor des Liedes bei nur einmaligem Hoeren nicht erschliesst. Die Serben geniessen daher einfach ihre Zeit hier in Moskau, egal wie es am Ende auch fuer sie ausgeht.

(Foto: Sigi Doppler)



08.05.2009 15:46 Frank Albers
Irischer Frust

In den Prognosen der Journalisten und Fans ganz hinten sowie eine tontechnisch komplett vermasselte Probe - fuer die Iren laeuft es derzeit richtig schlecht. Da troestet auch nicht, dass "Et cetera" heute auf Platz 15 der irischen Charts gestiegen ist.
Die Maedchen versuchten auf der Pressekonferenz dennoch ein wenig zu lachen, obwohl es hinter den Kulissen zwischen dem irischen Team und den Tontechnikern wohl so richtig gekracht haben muss. Zumindest sparte der irische Delegationsleiter in der Pressekonferenz nicht mit deutlichen Worten. Er erwarte zudem, dass die Loesung der Probleme von den verantwortlichen Technikern bis zur ersten Generalprobe mit hoechster Prioritaet behandelt werde.
Es verspricht kein erfolgreiches Jahr fuer die Iren zu werden.

(Foto: Sigi Doppler)



08.05.2009 15:34 Wolfgang Grube
Davor und seine Band Regina gruessen alle Fans in Deutschland





08.05.2009 15:19 Frank Albers
Bosnien in der Favoritenrolle

Bosnien rutscht immer staerker in eine fuehrende Favoritenrolle (nicht nur fuer den Sieg des Halbfinals sondern des gesamten Contests) und entsprechend geloest und gut gelaunt verlief die heutige Pressekonferenz. Die reibungslos verlaufene Probe hat sicherlich auch noch dazu beigetragen. Als Dankeschoen fuer die bisherige Unterstuetzung hefteten die Bosnier allen Journalisten und Fans Orden der "Armee der Liebe" an die Brust. Die Hoffnung ist inzwischen gross bei den Bosniern und der Delegationsleiter unterstrich, dass Sarajewo nach den Olympischen Spilen 1984 auch fuer den Eurovision Song Contest bereit waere.
Der Saenger der Gruppe Regina, Davor Enger, hat fuenf Jahre in Frankfurt gelebt und spricht fliessend Deutsch. Sein Englisch ist weniger gut. Da nur Englisch, Franzoesisch und Russisch als Sprachen bei den PKs zugelassen sind, fuehrte das zu der grotesken Situation, dass ein deutscher Journalist seine Frage an den Deutsch sprechenden Davor auf Englisch stellte, er die Antwort seiner Pressesprecherin auf Bosnisch zufluestere und diese dann von ihr ins Englische uebersetzt wurde.

Wie auch immer, Regina gehen sehr optimistisch ins Halbfinale und hoffen inzwischen nicht unberechtigt auf den ganz grossen Erfolg.

(Foto: Sigi Doppler)



08.05.2009 14:27 Frank Albers
Die Pressekonferenzen vom heutigen Vormittag

Man merkt den Delegationen an, dass die Nervositaet so langsam steigt. Die diversen Prognosen, insbesondere die aus dem Moskauer Presszentrum, werden immer ernster genommen je naeher die Halbfinals ruecken.

Die Rumaenen tun sich in diesem Jahr besonders schwer etwas staerker wahrgenommen zu werden. Niemand hat sie so recht auf der Rechnung und Gegenstand grosser Diskussionen sind sie auch nicht. So haelt sich das Interesse an rumaenischen Pressekonferenzen stark in Grenzen und viel zu erfahren gibt es auf ihnen auch nicht, ausser das Elena eine gute Interpretin von Whitney-Houston-Liedern ist.

Die Finnen bestritten ihre PK singend, indem einen ihrer Hits in Finnisch sangen. Ansonsten schienen sie trotz guter Laune etwas enttaeuscht ueber die schlechte Platzierung in der Prognose des Pressezentrums. Aber sie versprachen alles zu geben, das Finale zu erreichen. Eine nationale Aufgabe in ihren Augen!

Malta ist mehr oder weniger ein One-Woman-Show in diesem Jahr. Chiara steht allein auf der Buehne und auch die Pressekonfernzen bestreitet sie mehr oder weniger allein. Sie wirkt sehr gestresst und genervt, was viele hier als Arroganz bewerten, als sei ihr ihre dritte Teilnahme etwas zu Kopf gestiegen. Das ist vielleicht auch der Grund warum sie hier in Moskau (anders als bei ihren vorherigen Teilnahmen) nicht als die grosse Koenigin gefeiert wird, sondern die Pressekonfernzen und Proben Maltas eher mager besucht sind. Da hatte sie sich sicher mehr erwartet und vielleicht bereut sie ihre dritte Teilnahme deshalb inzwischen sogar ein wenig.

(Foto: Sigi Doppler)


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