Eurovision Song Contest
2016
Forum Stockholm
VE Slowenien 2007
Platz 5
Nude
"Element L"
 
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OGAE - Termine
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Grand Prix sur le Main 25.10.2019
OGAE-Clubtreffen München 25.01.2020

ESC 2019 Finale PostTed:
1. Schweiz
2. Niederlande
3. Norwegen
4. Italien
5. Schweden
Stand: 12.09. 09:55
Wertungen: 60
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Top5 ESC 2019 Predict:
1. Niederlande
2. Schweiz
3. Australien
4. Island
5. Russland
Stand: 18.05. 19:44
Wertungen: 38
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ESC 2019 1.Semi PostTED:
1. Australien
2. Tschechien
3. Estland
4. Slowenien
5. Serbien
Stand: 28.08. 19:28
Wertungen: 56
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ESC 2019 2.Semi PostTED:
1. Schweiz
2. Niederlande
3. Schweden
4. Norwegen
5. Aserbaidschan
Stand: 28.08. 19:26
Wertungen: 54
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ESC 2019 PreTED:
1. Schweiz
2. Niederlande
3. Italien
4. Norwegen
5. Schweden
Stand: 18.05. 20:23
Wertungen: 142
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Im Forum Stockholm berichten einige OGAE Mitglieder von ihren Eindrücken vor Ort aus Stockholm.


Alle Videos findet ihr auch im Video-Blog Stockholm


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05.05.2016      Albaniens zweites Märchen

Passend zu ihrem Titel „Fairytale“ empfand Eneda Tarifa ihre heutige erste Probe als Märchen. Jedes kleine Licht in der Kulisse sei ein Teil von ihr gewesen. Auf ihren Titel angesprochen und der Frage, wie sie damit umgeht, dass Alexander Rybak bereits ein „Fairytale“ besang, antwortete sie kokett, dass sie den Titel zuvor gar nicht kannte und die Welt voller Märchen sei. Sie singe einfach ein anderes Märchen. Das Kleid für den großen Auftritt wird lang und gülden sein und futuristische Elemente enthalten. Ihre Begabung zum Singen wurde ihr von der Mutter bereits in die Wiege gelegt. Mit ihrer Schwester zusammen wurden in der Küche dreistimmige Songs kreiert und gesungen, so dass mit 14 der feste Entschluss gefasst war, Sängerin zu werden. Bei der Frage nach ihren Zukunftsplänen verriet Eneda, dass am 20. Mai der dritte Geburtstag ihrer Tochter anstünde und sie nach dem ESC noch 5 Tage zur Vorbereitung einer großen Geburtstagsparty habe. Ihr Sonnenschein fehle ihr hier sehr, genauso wie ihr Ehemann, ein früherer Komponist ihrer Lieder, der zu Hause auf die kleine Tochter aufpasst. Die redegewandte Künstlerin gab außerdem preis, nach der Geburtstagsparty an neuen Liedern zu feilen. Voller Stolz präsentierte sie extra für sie entworfene albanische Schuhe: rotschwarze Lederschuhe mit eingearbeitetem albanischem Adlermotiv. Ob dies ein Glücksbringer zum Einzug ins Finale ist?

 

eingestellt von: Markus Herrmann
© Foto: Sigi Doppler

05.05.2016      ESC-untypische Georgier

Die Pressekonferenz des Georgiers Nika Kocharov und seiner Band Young Georgian Lolitaz brachte zum Vorschein, dass die Band vom Brit-Pop stark beeinflusst ist. Der Song handele vom Morgen danach und den Schwierigkeiten, sich an die Ereignisse der vergangenen Nacht zu erinnern. Mit verschmitztem Grinsen verriet Nika, dass er diese Erfahrungen selber öfters gemacht hatte. Er  selber bezeichnete den georgischen Beitrag als eine eher ESC-untypische Nummer, genau wie sie selber untypische ESC-Repräsentanten seien. Sich selber des Risikos bewusst, damit einen Finaleinzug zu verfehlen, werden sie stolz ihr Land am Donnerstag vertreten. Die Journalistenschaar erfuhr, dass Nik seinen ersten Bühnenauftritt gemeinsam mit seinem Vater in Liverpool hatte und Vater und Sohn „ A Hard Day´s Night“ von den Beatles imitierten. Ebenso hatte er schon kleinere Filmrollen im georgischen Fernsehen und war Komponist der ein oder anderen georgischen Filmmelodie.

 

eingestellt von: Markus Herrmann
© Foto: Sigi Doppler

05.05.2016      Albanien unauffällig

Albaniens Eneda Tarifa probte ohne große Probleme oder Vorfälle, von ein paar banalen Kleinigkeiten einmal abgesehen. Sie steht auf einer virtuellen goldenen Brücke, die aus der Tiefe der Bühne nach vorne führt.  Enedas rotes Haar ist in dieser sehr unauffälligen Inszenierung der einzige in Erinnerung bleibende Hingucker. Was für ein Kleid sie tragen wird, wurde uns heute  noch nicht verraten. So wie der albanische Auftritt derzeit inszeniert wird, geht er im übrigen Angebot leider vollkommen unter.

 

eingestellt von: Frank Albers
© Foto: EBU

05.05.2016      Keine Pressekonferenz Norwegens

Norwegens Sängerin Agnete leidet unter einer schweren Depressions-Erkrankung, mit der sie zwar erfreulich offen umgeht, die es ihr aber nicht möglich macht, mit größeren Menschengruppen zu reden oder Interviews zu geben. Daher fiel auch die heutige Pressekonferenz mit ihr aus. So saß nur der norwegische Delegationsleiter Stig Karlsen auf dem Sofa und beantwortete einige Fragen. So konnte er berichten, dass Agnete im Halbfinale am kommenden Donnerstag das weiße Kleid aus der Vorentscheidung tragen wird und die Norweger auch sonst wenig an der Inszenierung im Vergleich zur Vorentscheidung ändern werden. Agentes großer Traum wäre es trotz oder gerade wegen ihrer Erkrankung den ESC 2016 zu gewinnen. Daher lud Stig alle Anwesenden etwas scherzhaft für das kommnende Jahr nach Oslo ein. Agnete kann man für ihren offenen Umgang mit ihrer Depression im Namen aller die auch darunter leiden nur ausgesprochen dankbar sein. Verständnis dafür, dass aufgrund dieser tückischen Krankheit vielleicht das eine oder andere Interview oder die eine oder andere Pressekonferenz ausfällt, wird wohl jeder haben.

eingestellt von: Frank Albers
© Foto: Sigi Doppler

05.05.2016      Probe Georgiens

Nein, sie haben keinen über den Durst getrunken und sehen deswegen alles doppelt. Die Georgier sind anscheinend der Ansicht, dass es eine geniale Idee ist, die Gesichter der Bandmitglieder mit einem Magischen Spiegel zu doppeln, vor allem in der gewählten Überlänge. Aber spätestens wenn die Totale durch ein Prisma verzerrt wird oder alle Lichter gleichzeitig aufblitzen, bekommt man einen optischen Rausch. Dafür ist der monotone Hardrock-Rhythmus aber die richtige Hintergrundmusik. Insgesamt wird der Zuschauer aber so irritiert werden, dass er darüber glatt das Anrufen vergisst oder es ist eine geschickte Hypnosemasche „Ruf! Mich! An!“. Ansonsten machen die Protagonisten eben das, was eine Rockband macht: auf das Schlagzeug draufhauen, die Gitarre schrammen und in das Mikrofon schreien. Nächstes Lied bitte!

eingestellt von: Stefan Ball
© Foto: EBU

05.05.2016      Ukrainisch-türkische Freundschaft und Solidarität

Jamala aus der Ukraine betrat die Pressekonferenz in einem traditionellen ukrainischen Kleid und erhielt von den anwesenden Fans und Journalisten nicht nur dafür starken Applaus. Der nachdenklich-politische Beitrag über die Verfolgung der Krim-Tataren unter Stalin erfreut sich bei vielen hier im Pressezentrum großer Beliebtheit. Ein türkischer Journalist erklärte das ukrainische Lied kurzerhand zum türkischen Ersatzbeitrag, aufgrund der starken Bindung zwischen den turkstämmigen Krim-Tataren und den Türken. Jamala war gerne damit einverstanden, neben der Ukraine auch die Türkei mitzuvertreten. Wenig überraschend steht für die ausgebildete Opernsängerin Jamala die politische Botschaft für Freiheit und gegen Verfolgung im Vordergrund ihres Beitrags, um Unterhaltung und Party geht es ihr nicht. Es täte ihr aber leid, wenn ihr Lied Menschen traurig stimmen würden, dies sei trotz des ernsten Themas nicht ihre Absicht.

eingestellt von: Frank Albers
© Foto: Sigi Doppler

05.05.2016      Das dänische Trio auf der Couch

Die Dänen gehören zu denjenigen, die bei der Probe technische Probleme hatten. Wenn ein Sänger in seinem Ohrhörer die Stimme eines anderen Sängers deutlich hört, ist das irritierend. Vielleicht kam er deshalb dem Feuerwerk gefährlich nahe.

Anscheinend hat jeder der drei Gruppenmitglieder in der Kindheit so seine Probleme gehabt, einer z.B. war das dicke Klassenmoppelchen zum Verhänseln. Irgendwann vor vier Jahren fanden sich dann die drei Schauspieler zusammen, um singend Wohltätiges zu tun. Sie finden, dass man mit Musik sehr gut Botschaften vermittlen kann und hoffen u.a. Kindern ein Beispiel sein können etwas zu machen oder seine Situation zu verbessern, also kurz, sein Schicksal in die eigene Hand zu nehmen und zum Positiven zu wenden.

Ob sie auch weiterhin zusammen singen werden, darüber konnten sie sich im Vor-Stockholm-Stress noch keine Gedanken machen. Sie finden aber, dass die Singerei und die Schauspielerei eng verwand sind. Ein weiterbestehen der Formation Lighthouse X (10 nicht X) ist vor allem das Kunststück, alle drei unter einen terminlichen Hut zu bringen.

Der Moderator versuchte noch das Interview dahin zu bringen, was denn die Dänen als Nachbarn Schönes über Schweden sagen könnten. Heraus kam, dass dem Einen Stockholm aus vielen Besuchen gut gefällt und ihm die schwedische Musikszene gefällt, während ein andere nun zum ersten mal in der Stadt ist.

Zum Thema, dass Dänemark die beiden letzten Wettbewerbe in Schweden gewinnen konnte, verweigerten sie schmunzelnd die Aussage.

eingestellt von: Stefan Ball
© Foto: Sigi Doppler

05.05.2016      Bewegende Ukrainerin

Eine glasklare Finalkandidatin bewegte zur Mittagszeit nahezu alle anwesenden Akkreditierten zu Beifallsbekundungen: Jamala aus der Ukraine. Ihr sehr markantes und eigenwilliges Friedensplädoyer „1944“ fordert die großartige Sängerin in jedem Teilbereich zur Höchstleistung, die sie bei fast allen Tönen auch erbrachte. Die Inszenierung erschien nicht minder eigenwillig, denn ausgerechnet bei diesem Beitrag kommen wirre Farbwirbel auf dem Bühnenboden ins Spiel. Eine Kriegssymbolik? Anfangs steht Jamala still vor einem marmorhaft-blauweiß schimmernden Laserlicht-Quader, später in einem Wald von vertikalen Lichtkegeln und am Ende vor einem leuchtenden Lebensbaum. Das alles wirkt faszinierend und von Anfang bis Ende stimmig durchkomponiert. Sicher wird der ukrainische Beitrag polarisieren, weiß aber ganz bestimmt sehr viele Zuschauer zu faszinieren.  (Text: Reinhard Ehret)

eingestellt von: Frank Albers
© Foto: EBU

05.05.2016      Schauspieler im Boygroup-Sound

Die drei dänischen Schauspieler Søren Bregendal, Johannes Nymark und Martin Skriver, die sich zu der Musikgruppe Lighthouse X zusammengeschlossen haben, gehören sicher nicht zu den begnadetsten Sängern des diesjährigen Wettbewerbs. Aber ihr Lied im Boygroup-Sound hat ein gewisses Alleinstellungsmerkmal im diesjährigen Wettbewerb, was durchaus von Vorteil sein könnte, wenn es um den Finaleinzug geht. Das Bühnenbild im tiefen blau und auch die Kostüme sind eins zu eins aus der dänischen Vorentscheidung übernommen, wie natürlich auch die Neonstative, die wohl so etwas wie ein Markenzeichen dieses Beitrags werden sollen. Der Beitrag wird hier im Pressezentrum eher zurückhaltend aufgenommen, was wohl darn liegt, dass man Melodie und Inszenierung des Beitrags in dieser und ähnlicher Form auch schon vor zwanzig Jahren gehört hat.

 

eingestellt von: Frank Albers
© Foto: EBU

05.05.2016      Bulgariens Comeback zum ESC

Nicht nur für Bulgarien war es ein Comeback zum ESC. Auch die sympathische Sängerin Poli Genova steht nicht zum ersten mal auf einer großen Grand-Prix-Bühne und hat ihr Land bereits 2011 in Düsseldorf vertreten. Sie hätte nie und nimmer mit dem Gedanken gespielt, nochmals das Abenteuer Eurovision zu wagen. Aber die Tatsache, dass sie den Junior ESC 2015 in Sofia souverän moderiert hatte, verhalf ihr zur Direktnominierung und zum Ticket nach Stockholm. Anders als bei zahlreichen Beiträgen dieses Jahrgangs lässt sie nicht den Backgroundchor die ganze Zeit unsichtbar hinter einer Wand, sondern die 5 Sängerinnen und Sänger gesellen sich in der letzten Minute zu ihr auf die Bühne. Dies sei Polina auch sehr wichtig, wie sie verriet, denn die Fünf machen einen grandiosen Job und sollen stolz präsentiert werden. Auf das außergewöhnliche Outfit mit Leuchtelementen angesprochen, meinte sie, das man sich bewusst für diese Montur entschieden habe, um den Beitrag spektakulär wirken zu lassen. Bei der Ausarbeitung der Choreographie verlies man sich auf ein hochprofessionelles Team, unter anderem war auch die Choreographin von Loreens „Euphoria“ mit am Werk.

 

eingestellt von: Markus Herrmann
© Foto: Sigi Doppler

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