Eurovision Song Contest
2016
Forum Stockholm
VE Norwegen 2006
Platz 1
Christine Guldbrandsen
"Alvedansen"
 
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Grand Prix sur le Main 25.10.2019
OGAE-Clubtreffen München 25.01.2020

ESC 2019 Finale PostTed:
1. Schweiz
2. Niederlande
3. Norwegen
4. Italien
5. Schweden
Stand: 12.09. 09:55
Wertungen: 60
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Top5 ESC 2019 Predict:
1. Niederlande
2. Schweiz
3. Australien
4. Island
5. Russland
Stand: 18.05. 19:44
Wertungen: 38
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ESC 2019 1.Semi PostTED:
1. Australien
2. Tschechien
3. Estland
4. Slowenien
5. Serbien
Stand: 28.08. 19:28
Wertungen: 56
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ESC 2019 2.Semi PostTED:
1. Schweiz
2. Niederlande
3. Schweden
4. Norwegen
5. Aserbaidschan
Stand: 28.08. 19:26
Wertungen: 54
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ESC 2019 PreTED:
1. Schweiz
2. Niederlande
3. Italien
4. Norwegen
5. Schweden
Stand: 18.05. 20:23
Wertungen: 142
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Im Forum Stockholm berichten einige OGAE Mitglieder von ihren Eindrücken vor Ort aus Stockholm.


Alle Videos findet ihr auch im Video-Blog Stockholm


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03.05.2016      Isländische Probe

Island. Wieder ein Beitrag der mit einer Sängerin im Dunkeln beginnt und in Schattenspiele übergeht. Nachdem Russland ein paar Startnummern vorher streckenweise gleichartige Effekte spektakulärer einsetzte, kann das hier als zweitklassiger Abklatsch daherkommen. Die Schattenspiele ziehen sich durch den gesamten Auftritt. Greta selbst trägt die Jacke mit bekannten langen Fransen. Im Grunde ist es die gleiche Inszenierung wie bei der Vorentscheidung und beim offiziellen Video. Wenn es dem Auftrittskonzept nicht widersprechen würde, wäre der Hinzutritt des Chors gegen Ende der Wirkung zuträglich. Der wird aber abseits der Kameras versteckt, wie es das Reglement seit diesem Jahr zulässt. Gewissen Modetrends kann man sich anscheinend nicht entziehen.

eingestellt von: Stefan Ball
© Foto: EBU

03.05.2016      Meet & Greet mit ZOË

Auf die Frage, wie sie das diesjährige Motto versteht, verwies ZOË auf den Song Contest. Es ist ein friedvoller Wettstreit und sie hat noch nirgendwo so viele Menschen aus so vielen Ländern vereint gesehen. Außerdem kann sie noch ihr eigenes Team anführen, denn ihre beiden Chorsängerinnen sind schwedisch-isländischer Herkunft.

Die Moderatorin Catarina sprach sie aber zu Anfang auf Conchita an. Diese ist für ZOË ein menschliches Vorbild und Beispiel was man durch Nicht-Aufgeben erreichen kann. Sie selbst fühlt sich auf der Bühne selbstbewusst und die dafür notwendige Energie bezieht sie vom Publikum.

Zur Musik insgesamt kam sie über ihren Vater, der bis vor kurzem Teil der bekannten Formation Papermoon war, und auch Komponist des Beitrages ist. Für ein von ihrem Vater komponiertes Musical sang sie vor ein paar Jahren ein paar Zeilen ein (die Figur heißt ZOË) und so kam sie zum Singen. Letztes Jahr nahm sie dann an der österreichischen Vorentscheidung teil und erreichte mehr, als sie sich erhofft hatte. Aber sie merkte, dass sie sich eine Eurovisionsteilnahme wirklich zutrauen würde. Das hat sie dieses Jahr erreicht. An der Sprachwahl hat ihr Vater auch erheblichen Anteil. Sie ging auf die gleiche französische Schule wie er und zudem wohnte einer ihrer Großväter jahrzehntelang in Paris. So war es irgendwann ganz natürlich, dass sie zu Vaters Noten einen französischen Text ersann.

Eine Frage war natürlich unvermeidlich und die betraf den nicht mehr vorhanden Dauermarsch bzw. das nicht mitgebrachte Laufband. Sie hat sich natürlich Gedanken darüber gemacht, aber sie fühlt sich ohne Dauerlauf sicherer und bequemer auf der Bühne und kann sich besser auf das Lied konzentrieren. Über den Vergleich mit Vanessa Paradis fühlt sie sich geschmeichelt, das war aber nicht geplant.

Für die Zukunft will sie weiterhin als Sängerin und Schauspielerin arbeiten. Sie hat bisher nicht nur eine kleine Rolle in der erfolgreichen Serie „Vorstadtweiber“ gespielt, sondern vor kurzem auch bei einem Krimi und die Dreharbeiten haben ihr Spaß gemacht. Wenn sie weiterhin so bezaubernd bleibt, werden ihre Wunschberufe sie sicherlich ernähren.

 

eingestellt von: Stefan Ball
© Foto: Stefan Ball

03.05.2016      Estland: Vom Sopran zum Bass

Estlands Jüri Pootsmann musste als Junge aufgrund seiner hohen Stimme als Sopran im Chor bei den Mädchen mitsingen, was ihm nur bedingt gefiel, aber dennoch nicht davon abhielt an einer musikalischen Karriere zu arbeiten. Als sich seine Stimmlage irgendwann vom hohen Sopran zum tiefen Bass veränderte, begann er an ersten Gesangswettbeweben teilzunehmen, die ihn irgendwann zur estnischen Version von "Idols" und zur estnischen ESC-Vorentscheidung führte. Erst durch seine Idol-Teilnahme wurde er ein klein wenig bekannt in Estland, davor war er in der öffentlichen Wahrnehmung nicht existent, wie er sagte. Auch heute gehört er noch nicht zu den estnischen Topstars aber er ist auf dem Weg dahin, sich einen gewissen Bekanntheitsgrad zu erarbeiten. Dabei hilft auch die Zusammenarbeit mit dem populären Stig Rästa (ESC 2015), der seinen Beitrag "Play" komponierte.

Einen Bezug zu Skandinavien hat Jüri, der fließend Dänisch und ein wenig Schwedisch spricht, durch seinen Zeit als Austauschschüler in Dänemark.

eingestellt von: Frank Albers
© Sigi Doppler

03.05.2016      Tschechien bei Meet & Greet

Das tschechische Fernsehen geht die diesjährige Teilnahme so professionell an wie nie zuvor. Laut Gabriela ist die Finalteilnahme auch das Ziel, das sie hier in Stockholm erreichen möchte. Das Team hat sich im Vorfeld auch überlegt, woran es bisher gescheitert ist und kam zu dem Schluss, dass man nicht nur sauber und rein singen muss, sondern auch das Drumherum, sprich Bühnenbild, stimmen muss. Als optische Aufwertung sind sie so auf die wechselnden geometrischen Formen gekommen. Da sie als Teenager bereits die missglückte Tschechienpremiere in Helsinki gesehen hat, hat sie ja den besten Vergleich.

Stimmlich ist Gabriela bestens drauf. Ihr jahrelanges Studium hat sich also ausbezahlt. Maßgeblichen Einfluss auf sie hatte ihr kalifornischer Gesangslehrer, so dass sich ihre Stimmbreite so weit darstellt. Denn eigentlich ist sie, die in kleinen Clubs angefangen hat, Rocksängerin; dessen ungeachtet liebt sie auch Filmmusik und Klassisches. An dieser musikalischen Interessensvielfalt könnte sich so mancher Anhänger eines Musikstils mit Tunnelblick ein Vorbild nehmen. In der großen Arena fühlt sie sich wohl und ist nicht besonders nervös, auch wenn der Song Contest das größte Ereignis ist, an dem sie bisher teilgenommen hat. Dabei ist sie ja über ihren Gesangslehrer zum Trans-Sibirian Orchestra gekommen. Das ist ein amerikanisches Musikprojekt, welches eine Mischung aus Orchester und Rockband darstellt. Große Bühnen ist sie also an und für sich schon gewohnt. Zu vergönnen wären es der sympathischen Sängerin und der Teilnehmernation jedenfalls.

eingestellt von: Stefan Ball
© Foto: Stefan Ball

03.05.2016      Zyperns Wohlfühlrocker

Die Minus-One-Jungs scheinen sich richtig wohl zu fühlen beim ESC, singen mit Leidenschaft Karaoke-Versionen von ESC-Hits wie "Hard Rock Hallelujah" und "Ne partez pas sans moi" und sind stolz wie Bolle, als Cover-Band mit ihrem ersten eigenen Lied ihr Land in Stockholm zu vertreten. So viel Liebe zum ESC würde man bei einer Rockband nicht zwingend vermuten. Sie seien wie alle Zyprer mit dem ESC aufgewachsen, da es im zyprischen Fernsehen ohnehin nichts anderes Gescheites zu sehen gäbe. Jemals hier auf dieser Bühne zu stehen, hätten sie aber nie für möglich gehalten.

Ihr Name Minus One stammt aus ihrer Gründungszeit, als sie sich von ihrem zweiten Sänger trennten und "minus one singer" auftraten.

eingestellt von: Frank Albers
© Sigi Doppler

03.05.2016      Tschechische Probe

Tschechien wählt ein ganz abstraktes Hintergrundbild, das aus wechselnden geometrischen Formen und Mustern, meist in weiss-blau-Tönen gehalten, besteht. Nur am Ende wird es blümerant. Dazu steht Gabriela, passend zum Liedtitel, ganz alleine im weissen Kleid windumhaucht auf der Bühne. Sie singt wirklich großartig und alles ist sehr gefällig. Die große Gefahr besteht nur, dass dieser zwar stimmige und schöne Auftritt für die angenehme Melodie nach dem russischen Powerauftritt und vor dem Kracher aus Zypern schlichtweg untergeht. Die Startreihenfolge arbeitet hier gegen den bisher aussichtsreichsten tschechischen Beitrag.

eingestellt von: Stefan Ball
© Foto: EBU

03.05.2016      Estlands Dandy-Versuche

Bei Jüri Pootsmanns Auftritt wird die Struktur der großen Bühne erstmals richtig sichtbar. Selbst bei dieser ersten Probe steht der gute Jüri im eleganten blauen Anzug auf der Bühne, ganz der coole Dandy, heute (noch) mit Brille. Stimmlich ist er nach anfäglichen Patzern zunehmend  sicherer geworden, zudem ist er mit einer höchst selbstbewusster Bühnenpräsenz ausgestattet. Viele mögen ihm den verzweifelten Versuch vorwerfen, unbedingt den Hauptpreis in der Kategorie „Charmebolzen des Jahres“ zu gewinnen. Schwiegermutters Liebling wird er sicher. Ob es zudem die Herz-Ass-Karte braucht, die er etwas unmotiviert über die Bühne schnippt, ist mehr als fraglich. Angeblich soll dies in Kombination mit den Spielkarten im Hintergrund die Atmosphäre eines Spielcasinos darstellen. Warum auch immer.

eingestellt von: Frank Albers
© EBU

03.05.2016      Zypern im Wolfszwinger

Mit einem leidenschaftlichen "And finally some rock" begrüßte der schwedische Stagemanger die Band Minus One zu ihrer Probe. Die Band macht ganz auf grimmige Hardrocker. Sänger Francois Micheletto  und seine Jungs stehen in und vor Gitterkäfigen und prügeln auf ihr Schlagzeug, die Gitarren und Bässe ein. Dafür dass es sich bei "Alter Ego" nicht wirklich um Hardrock sondern eher um melodiösen Poprock handelt, ist die Bühnenshow etwas heftig und düster geraten. Ob die während des Auftritts verwendeten kurzen Videoeinspieler eines rennenden Wolfes (wenige Sekundenbruchteile) den ESC-Statuten entsprechen wird im Pressezentrum gerade heftig diskutiert, da eigentlich alles live auf der Bühne geschehen und zu sehen sein muss. Wir werden das beobachten. Auf jeden Fall ein sehr kraftvoller und selbstbewusster Auftritt der Zyprer, mit sicher guten Finalchancen.

eingestellt von: Frank Albers
© EBU

03.05.2016      ZOË macht sich auf den Weg

Mit Ausnahme von Russland ist noch über keine Probe so heftig diskutiert worden, wie über die österreichische. Grund: ZOË hat kein Laufband mehr. Statt dessen wird ihr nach einem anfangs ganz dunkelblauem Hintergrund ein hübscher Pflasterweg unter die Füße gezaubert, der sich in den hinteren Bühnenbereich hinausschlängelt. Dazu eine Landschaft in der Art des Vorentscheidungsauftritts, aber weniger kitschig. Am Ende verliert sich alles wieder im Dunkelblauen, was nicht ganz so passt. ZOË muss den Blickkontakt mit der Kamera teilweise noch justieren. Die Kamerführung ist aber auch noch verbesserungswürdig. Im Halbfinale sollte es nicht vorkommen, dass auf einmal ein Kameraarm durch das Bild schwenkt oder der EBU-Mischpult zu sehen ist.

eingestellt von: Stefan Ball
© Foto: EBU

03.05.2016      God morgon från Stockholm

Ein weiterer strahlendblauer Morgen in Stockholm - der zweite Probentag kann beginnen. Der gestrige Probentag war vor allem vom Thema "Russland" dominiert (kann es einen anderen Sieger geben? Wenn nein, wie deutlich wird der russische Sieg? Und soll/darf man als Fan und Journalist im nächsten Jahr nach Russland zum ESC fahren?). Dabei hätte man so gern auch noch mehr über den sehr wohltuend aus dem Rahmen fallenden Auftritt des Niederländers Douwe Bob diskutiert oder über die verängstigte Probe der Griechen. Auch der Sinn oder Unsinn des Samurai-Anzugs der Kroatin Nina oder die Disco-Camp-Nummer aus San Marino wären es wert gewesen, intensiver hinterfragt zu werden.

Heute steht für Fanliebling Zoe aus Österrreich die erste Probe auf dem Programm und es gehört nicht viel Fantasie dazu, dass ein Großteil der heutigen Aufmerksamkeit auf sie ausgerichtet sein wird. Dabei stehen mit u.a. Zypern, Estland und vor allem auch der Rückkehr des Bosniers Deen auf die ESC-Bühne viele weitere Höhepunkte auf dem Probenprogramm.



Wir werden Euch heute wie gewohnt durch den Probentag führen. Viel Spaß dabei.

 

eingestellt von: Frank Albers
© Frank Albers

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