Eurovision Song Contest
2016
Forum Stockholm
Österreich 2004
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OGAE - Termine
Spree Grand Prix 19.10.2019
Grand Prix sur le Main 25.10.2019
OGAE-Clubtreffen München 25.01.2020

ESC 2019 Finale PostTed:
1. Schweiz
2. Niederlande
3. Norwegen
4. Italien
5. Schweden
Stand: 12.09. 09:55
Wertungen: 60
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Top5 ESC 2019 Predict:
1. Niederlande
2. Schweiz
3. Australien
4. Island
5. Russland
Stand: 18.05. 19:44
Wertungen: 38
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ESC 2019 1.Semi PostTED:
1. Australien
2. Tschechien
3. Estland
4. Slowenien
5. Serbien
Stand: 28.08. 19:28
Wertungen: 56
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ESC 2019 2.Semi PostTED:
1. Schweiz
2. Niederlande
3. Schweden
4. Norwegen
5. Aserbaidschan
Stand: 28.08. 19:26
Wertungen: 54
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ESC 2019 PreTED:
1. Schweiz
2. Niederlande
3. Italien
4. Norwegen
5. Schweden
Stand: 18.05. 20:23
Wertungen: 142
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Im Forum Stockholm berichten einige OGAE Mitglieder von ihren Eindrücken vor Ort aus Stockholm.


Alle Videos findet ihr auch im Video-Blog Stockholm


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02.05.2016      Meet and Greet am 1. Probentag


eingestellt von: Karl Jakob
© Karl JAKOB

02.05.2016      Franks Nachtgedanken am 2. Mai 2016


eingestellt von: Karl Jakob
© Karl JAKOB

02.05.2016      San Marinos Pressekonferenz

Zur Pressekonferenz begrüßte Serhat mit der gleichen rauchig-sonoren Stimme, die wir von der Bühne kennen. Seinen ersten Kontakt mit dem Song Contest hatte Serhat im Alter von acht Jahren, als der Wettbewerb erstmals in der Türkei ausgestrahlt wurde. Und er war sofort begeistert. Anno 2000 war er dann bereits einmal beim Song Contest im Globen dabei, allerdings „nur“ als Zuschauer. Daher freut es ihn doppelt, heuer nicht nur selbst teilzunehmen, sondern auch in dieser Halle. Das es dazu kam, ist eher ein Zufall. Anfangs wollte er einen seriösen Beruf erlernen und studierte Zahnarzt. Doch bereits zu diesem prophezeiten ihm seine Mitkommilitonen eine künstlerische Karriere und sollten Recht behalten. Sein größter musikalischer Erfolg war bisher das Duett „Total Disguise“ mit der Grand-Prix-Präsentatorin 1987, Victor Lazlo. Dann kam das Fernsehen des Zwergstaates auf Ihn zu und dann war da noch eine Nummer in der Schublade. Die ursprüngliche Version war eine Balladenversion, aufgenommen auf Englisch, Französisch und Italienisch. Serhat als alter Discofan und Bewunderer von Sängerinnen wie Donna Summer schlug dann vor, das Ganze als Disconummer umzuarrangieren. So kam eine Disconummer im 1970er-Jahre Stil im zeitgemäßem Gewand zu Stande und ihm gefällt es. Aus deutschen Pressekreisen kam dann noch die Frage nach Ralph Siegel auf. Der Delegationsleiter versicherte aber, dass dies nicht an einem Zerwürfnis liegt und er ihm vor der deutschen Vorentscheidung noch Glück gewünscht hat. Aber irgendwann war es Zeit für einen künstlerischen Wechsel. (Text: Stefan Ball)

eingestellt von: Frank Albers
© Stefan Ball

02.05.2016      Russland: Die Pressekonferenz des Topfavoriten

Sergey Lazarevs Pressekonferenz beendete den heutigen Probentag und es war wie zu erwarten brechend voll im Saal. Die Fragen drehten sich natürlich darum, warum er sich als Superstar den Eurovision Song Contest noch antuen würde. Die letzten zehn Jahre hätte Komponist Philip Kirkorov ihm jedes Jahr in den Ohren gelegen, ob er endlich Russland vertreten würde. In diesem Jahr hätte es nun endlich gepasst und Philip schrieb ihm zusammen mit Dimitris Kontopoulos "You Are The Only One" auf den Leib, ganz gezielt für den ESC. Sergey flogen bei dieser PK die Herzen reihenweise zu, denn er hat so gar keine Starallüren an den Tag gelegt sondern gab eher den braven Jungen von Nebenan. Nun gut, er ist nicht nur Sänger sondern auch Schauspieler und beherrscht sein Geschäft perfekt - und das sehr überzeugend. Er lud uns bei dieser Gelegenheit zu seiner Inszenierung des "Figaro" nach Moskau ein, wo er so ganz nebenbei zur Zeit auch noch die Hauptrolle spielt.

Nachdem  heute bei der Probe aus der Kulisse gestürzt ist, sorgte sich die Fangemeinde um den Zustand seines Knöchels. Aber Sergey gab Entwarnung, es geht ihm und seinem Knöchel hervorragend. Die anwesenden Fans eilten den Ereignissen mal wieder weit vorraus und diskutierten mit Sergey, ob er sich nach seinem Sieg vorstellen könnte, den ESC 2017 in Russland zu moderieren. Diplomatisch ließ sich Sergey nicht darauf ein und lobte artig die hohe Qualität aller Beiträge in diesem Jahr.

Was auch immer noch passieren wird in den kommenden Tagen, der Sieg wird nur über Russland gehen können und das ist der russischen Delegation mehr als bewusst.



 

eingestellt von: Frank Albers
© Sigi Doppler

02.05.2016      Meet & Greet Armenien

Die gute Iveta begrüßte die Journalisten zur ersten Pressekonferenz in einwandfreiem Deutsch. Ihre Eltern sind einst nach Deutschland ausgewandert, um ihren Kindern eine bessere Zukunft zu bieten. Da sich diese dort aber nie richtig einlebten und sie selbst auch interessiert an ihren Wurzeln war, ging sie zwischenzeitlich in ihr Geburtsland zurück. Nach ihrer Rückkehr nahm sie 2012 an „The Voice of Germany“ teil. Das gewann sie nicht, dafür wurde ihr zu der Zeit der Titel der „Sexiest Armenian Woman Alive“ verliehen. Einer Musikkarriere schadet so etwas auch nicht. Seit The Voice hat sie sich weiter entwickelt und war bei der Probe deutlich weniger nervös als damals.



Ein wichtiges Hilfsmittel um runterzukommen sind diverseKristalle, die je verschiedene Wirkungen habe und mit denen sie vor Auftritten meditiert. Auf ihrem Weg nach Armenien, vergas sie diese, fand aber neue in den Bergen. Auch wenn sie deren Wirkung im Vorfeld nicht kannte, halfen sie ihr dennoch.



Ihr heuriger Beitrag wurde ihr von einer Freundin auf das Stimmband geschrieben. Dass darin auch traditionell-armenische Elemente enthalten sind war nicht von Anfang an geziehlt geplant. Das Ergebnis gefällt ihr aber. Auf die Frage woher sie ihre Inspiration nimmt, war die wichtigste Antwort: Reisen. Und einen Tipp hatte sie auch auf den Lippen. Das Geheimnis einer guten Stimme ist nicht der Verzicht auf Koffeein oder derartige Enthaltungen, sondern ausreichend Schlaf.

eingestellt von: Stefan Ball
© Foto: Stefan Ball

02.05.2016      San Marino: Leonard Cohen goes Disco

Auch wenn schnell klar ist, dass da nicht wirklich Leonard Cohen für San Marino antritt, so kann man es sich doch für die ersten Sekunden zumindest kurz vorstellen. Mit lila Hut steht dann aber doch nur Serhat auf der Bühne, umtanzt von fünf Disco-Girls. Dazu stoßen weitere junge halbnackte Herren und Damen, die über die Videowand eingespielt werden. Mit diesem kleinen Trick steckt Serhat trotz Sechs-Personen-Regel mitten in einer vollen 70er-Disco. Die Bühne war bei dieser Probe primär in Blau und Rosa getaucht, es fehlte der Inszenierung aber noch eine ganz gehörige Portion Pepp, um richtig zu überzeugen.

eingestellt von: Frank Albers
© EBU

02.05.2016      Probe Russland: der gestürzte Favorit

Und dann war es Zeit für den russischen Favoriten. Er beginnt im Dunkeln zu singen und mit dem einsetzendem Beat entwachsen ihm vor weißem Hintergrund schwarze Flügel. Dann tauchen echte und virtuelle Tänzer auf. Sergey ist der Erste, der die Möglichkeiten der Bühne wirklich nutzt und steigt auf ihr Treppen hinauf, liegt quer und sitzt auf einem Thron, auch wenn er gleich beim ersten Probendurchgang von etwas runterpurzelte und das Licht ging aus. Von was, war nicht erkennbar, da die Grenzen zwischen physisch vorhanden Elementen und virtuellen Einspielungen teilweise nicht erkennbar sind. Beim zweiten Durchgang ging aber alles glatt. Von der Vorstellung eines Bühnenauftritts muss man sich zwischendurch verabschieden, da hier eher das live gespielte Musikvideo gegeben wird. Am Ende erhebt er sich selbst auf ein großes, gelbfarbenes (güldenes?) Podest. Ob das Gesamtpaket zu viel ist, muss jeder selbst entscheiden. Aber dass er stürzen kann, hat er uns selbst bewiesen.

 

eingestellt von: Stefan Ball
© Foto: EBU

02.05.2016      Niederlande: Douwes Leidenschaft für Country

Douwe Bob bestritt sein Pressegespräch mit Moderator Jovan Radomir ganz entspannt in coolen superspitzen Boots und ohne seine Crew. Er erzählte uns von seiner Liebe zu den Countrygrößen der 70er wie Johnny Cash und Will Smith, die er über seinen Vater kennengelernt hat und deren Musik er schon als Kind verfallen ist. Die Folk- und Countrymusik der 70er in die Gegenwart zu tragen und wieder populär zu machen ist seine große musikalische Mission.  Mit dem ESC hatte er in seiner Kindheit weniger zu tun, da seine Familie keinen Fernseher hatte, zum ersten Mal gesehen hätte er den Contest 2009 mit den Toppers, was nicht so ganz seine Musikrichtung gewesen wäre. Umso mehr würde er aber Anouk und Ilse de Lange lieben, von denen er sich vor seiner Abreise nach Stockholm viel Rat geholt hätte. Anouk hat er dafür zu Hause sogar bekocht.

Seinem Vater hat er seine Leidenschaft für Marokko zu verdanken, wo er regelmäßig große Teile des Jahres verbringt und u.a. auch sein letztes Album geschrieben hat.

eingestellt von: Frank Albers
© Sigi Doppler

02.05.2016      Armenische Probe

Nach den Niederlanden wirkt der armenische Auftritt vergleichsweise billig. Iveta steht in einer Art schwarzer Jogging-Body mit Schleppe auf der Bühne. Dies betont zwar die langen Beine der Sängerin, diese optische Anbiederung hat sie aber auf Grund ihres guten Aussehen eigentlich nicht nötig. Auch wird kein mittelbarer oder unmittelbarer zu dem Lied hersgestellt. Im Übrigen steht sie ganz alleine, also ohne Tänzer, auf der Bühne. Zu Anfang beinahe nur als Profil im vernebeltem Dunkeln, bis nach dem Flugzeug-Absturz-Brummer die Scheinwerfer angehen und sie in einer leichten Brise steht.  Irgendwann wird sie holographisch multipliziert. Ob dieser Effekt nur vor den Fernsehern zu sehen ist oder es sich um eine neue Effektmöglichkeit der großartig angekündigten Bühne handelt, können wir erst bei der nächsten Probenrunde beurteilen.

 

eingestellt von: Stefan Ball
© Foto: EBU

02.05.2016      Niederländische Probe: Der Junge mit der Gitarre

Der erste Blickfang beim niederländischen Beitrag ist ein riesiges Ziffernblatt auf dem Bühnenboden. Douwe sitzt mit seiner Gitarre in einem dunkelblauen Anzug mit weißem Hemd auf einem Hocker, steht aber bald auf und singt fortan von der Bühnenmitte bzw. einer kleinen Nebenbühne aus. Zu dem authentisch-handgestricktem Lied ein passender minimalistischer Auftritt. Sprich: kein unnötiges Brimmborium, das von dem angenehm unaufgeregtem Beitrag ablenkt. Der Titel fällt bei dem Teilnehmerfeld angenehm positiv aus dem Rahmen, was sein Vorteil sein kann. Am störendsten oder irritierendstem an der ganzen Darbietung ist das Blumentattoo im Halsausschnitt, das aber nur bei Nahaufnahmen auffällt. Auch auf die Finger sind Buchstaben geschrieben, die FREE BIRD ergeben, aber (noch?) nicht in die Kamera gehalten werden. Der visuelle Körperschmuck steht aber eher nicht in einem Zusammenhang mit dem Stockholm-Auftritt.


 

eingestellt von: Stefan Ball
© Foto: EBU

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