Eurovision Song Contest
2016
Forum Stockholm
Italien 1974
Platz 2
Gigliola Cinquetti
"Si"
 
 Eurovision Song Contest 
  2019   2018   2017   2016   2015   2014   2013   2012   2011   2010   2009   2008   2007   2006   2005   ESC Geschichte(n)
  Ergebnis   Teilnehmer   Live aus Stockholm
 

OGAE - Termine
Spree Grand Prix 19.10.2019
Grand Prix sur le Main 25.10.2019
OGAE-Clubtreffen München 25.01.2020

ESC 2019 Finale PostTed:
1. Schweiz
2. Niederlande
3. Norwegen
4. Italien
5. Schweden
Stand: 12.09. 09:55
Wertungen: 60
Hier online werten!


Top5 ESC 2019 Predict:
1. Niederlande
2. Schweiz
3. Australien
4. Island
5. Russland
Stand: 18.05. 19:44
Wertungen: 38
Hier online werten!


ESC 2019 1.Semi PostTED:
1. Australien
2. Tschechien
3. Estland
4. Slowenien
5. Serbien
Stand: 28.08. 19:28
Wertungen: 56
Hier online werten!


ESC 2019 2.Semi PostTED:
1. Schweiz
2. Niederlande
3. Schweden
4. Norwegen
5. Aserbaidschan
Stand: 28.08. 19:26
Wertungen: 54
Hier online werten!


ESC 2019 PreTED:
1. Schweiz
2. Niederlande
3. Italien
4. Norwegen
5. Schweden
Stand: 18.05. 20:23
Wertungen: 142
Hier online werten!





Im Forum Stockholm berichten einige OGAE Mitglieder von ihren Eindrücken vor Ort aus Stockholm.


Alle Videos findet ihr auch im Video-Blog Stockholm


Aktualisierung | Seite: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19
07.05.2016      Israel: Hovi der "Rising Star"

Israels Hovi Star gehört zu den „Rising Stars“ hier in Stockholm. Er steht voller Selbstbewusstsein auf der schwarzen Bühne übe die ein wilder Sternenhimmel zieht und die Begeisterung für seinen Beitrag wächst beständig. Seit der ersten Probe letzten Mittwoch sind die Umfragewerte für Hovi permanent gestiegen, so dass er sich inzwischen vom Hinterbänkler zum sicheren Finalkandidaten  entwickelt hat und den der eine oder andere sogar schon Geheimfavoriten hochjubeln möchte. Zumindest griff der israelische Delegationsleiter dies gerne auf und bejubelte bereits die anstehenden Erfolge. Hovi wollte davon nichts hören und stellte seinen Delegationsleiter mit einem deutlichen „I don’t give a shit, bitch“ in die Schranken. Hovi will von alle den Prognosen nichts wissen und hören. Für hn zählt nur sein Auftritt auf den er stolz sein will. Erst wenn er ganz zufrieden ist, würde er sich auch um die Meinungen anderer kümmern. Derzeit würde er arbeiten, arbeiten und arbeiten, als wäre er der Letzte in allen Rankings.

eingestellt von: Frank Albers
© Foto: Sigi Doppler

07.05.2016      Weißrussland: Der mit dem Wolf tanzt

Die weißrussische Delegation hielt an der Bühnengestaltung der ersten Probe fest und zu Beginn des Beitrags war ein nackter Ivan gegenüber eines Wolfes zu sehen. Dieses Erscheinungsbild war der Computeranimation auf der Bühne geschuldet, wie auch ein Gitarren und Schlagzeug spielender Ivan.

Alles in allem war der weißrussische Sänger mit der Probe zufrieden. Nur minimale Änderungen in der Präzision stünden noch an. Obwohl die Journalisten wie zuvor das Thema nackter Ivan und echter Wolf auf der Bühne, so wie der Ursprungsbeitrag geplant war, aber von  der EBU nicht genehmigt wurde, thematisierten, wurde auch noch nach seinen Vorbildern gefragt, zu denen er Chris Cornell zähle. Um dies zu belegen, gab er eine Gesangsprobe eines Cornell Songs zum Besten.

Die im Raum Anwesenden erfuhren zudem, dass sein Debütalbum in den Startlöchern stünde und die Handschrift Victor Dobryshs tragen.

 

eingestellt von: Markus Herrmann
© Foto: Sigi Doppler

07.05.2016      Pressekonferenz Italien

Francesca strahlt durchaus eine gewisse Zielstrebigkeit aus. Das ist auch gut, denn sie will auf der Bühne immer beste Leistung zeigen. Daher ist sie auch etwas nervös. Mit dem Probenergebnis waren sowohl sie, als auch die Delegationsleitung zufrieden.

Die Inszenierung symbolisiert die Botschaft, dass alle Menschen gleich sind. Auf dem Baum wachsen viele Äpfel und alle sind verschieden, haben aber dennoch alle den gleichen Ursprung und es sind eben alles nur Äpfel. Letztendlich müssen alle irgendwie zusammen kommen. Damit hatte sie auch gleich die Standartfrage nach dem diesjährigen Motto beantwortet.

Aus Sicht einer Journalistin scheint die Sängerin über die Eurovisionsteilnahme enthusiastischer zu sein, als über die am Festival von San Remo. Dies kommt daher, dass Francesca den Song Contest als eine großartige Gelegenheit empfindet neue Erfahrungen zu sammeln und andere Menschen zu treffen. Die Eurovisions-Treffen in Amsterdam und London gaben ihr für ihren Auftritt in Stockholm mehr Selbstsicherheit und dienten gleichzeitig als Eisbrecher mit dem Publikum. Die Bühnenrequisiten werden noch partiell ausgetauscht werden, haben aber alle irgendeinen Bezug zu dem Beitrag und zu ihrem Album insgesamt.

Und eine Frau hat ihr Leben verändert. Als sie das erste Album von Adele hörte, beschloss sie Sängerin zu werden. Davor dachte sie immer, dass man mit ihrer Stimmlage nicht erfolgreich sein könne. Nun arbeitet sie schon an ihrem dritten Album. Zu der noch geringen Popularität des Song Contests auf der Halbinsel vermeldete die Delegationsleitung stolz, dass die Zuschauerzahlen in den letzten Jahren stetig gestiegen sind und der Wettbewerb heuer erstmals wieder im Hauptprogramm RAI Uno ausgestrahlt werden wird.

eingestellt von: Stefan Ball
© Foto: Sigi Doppler

07.05.2016      Lettland geht die Straße

Elementares Bild des lettischen Auftritts blieb die beleuchtete Straße vor einer grauen Betonwand. Sehr stimmsicher meisterte der 21-jährige Justs die zweite Probe, und bestätigte dasselbe positive Gefühl in der anschließenden Pressekonferenz.

Aminata, die Teilnehmerin des vergangenen Jahres und Komponistin von Justs „Heartbeat“ unterstützte ihn bei der Befriedigung der Neugier der anwesenden Journalistenschaar. Für sie stand es außer Frage, dass Justs mit seiner ausdrucksstarken Stimme der perfekte Interpret sei und den Song bekommen habe. Der redselige Justs erklärte, nach dem Eurovision Song Contest wieder zu seiner Funk-Rock-Gruppe Namens TaxFree zurückzukehren und weiter gemeinsam Musik zu machen. In etwa 15 Jahren könne er sich gut vorstellen, eine moderne und alternative Musikschule zu gründen, um seine Erfahrungen und Know-how an nachfolgende Generationen weiterzugeben. Auf die sehr erfolgreiche Platzierung von Aminata in Wien 2015 angesprochen, äußerte Justs, nicht unter Druck zu stehen und entspannt an die Sache ranzugehen. Überhaupt sei nach mageren Jahren seit Wien wieder eine positive ESC-Stimmung in Lettland eingekehrt.

eingestellt von: Markus Herrmann
© Foto: Sigi Doppler

07.05.2016      Schweiz in homeopathischen Dosen

Die neu ersonnene Haarfarbe „Zürichseeblau“ verblieb bei Rykka in der heutigen Probe, aber die so unvorteilhaften Löckchen wurden gnadenlos geplättet. Soviel zu den Verbesserungen. Allerdings blieb das verstörende Bewegungsbild der eigentlich so lockeren Rykka, der man auf der Bühne immerzu zurufen möchte: „Mädchen, zur nächsten Toilette geht es rechts; wenn es so dringend ist, dann doch bitte vor dem Auftritt!“ Zu getrieben unterdrückend pressend erscheinen die im heftigen Wind (der Windmaschine) sich krümmenden Verrenkungen. Aber vielleicht erschließt sich nicht jedem dieses künstlerische Element. Ein auf die Bühne prasselnder pyrotechnischer Funkenregen beendet den Auftritt, jedoch wollten sich bislang diese Funken nicht verirren und auf die Beobachter überspringen.  Auch in der Pressekonferenz wirkte Rykka etwas erschöpft, aber wahrscheinlich sammelt sie alle ihre Kräfte für den Halbfinalauftritt.

eingestellt von: Klaus Woryna
© Foto: Sigi Doppler

07.05.2016      Erster Pressetermin Jamie-Lees

Jamie-Lee knüpfte bei ihrem ersten Erscheinen vor den Akkreditierten nahtlos an ihren sehr guten Probenauftritt an und hinterließ einen äußerst sympathischen Eindruck. Der Andrang war groß und die Fragen kamen zahlreich. Sie sei schon ein bisschen nervös, weil sie nun alles auf englisch beantworten müsse, aber sie freue sich über die Fragen aus so vielen verschiedenen Ländern, bekannte sie. Von ihrer Probe schwärmte sie in höchsten Tönen: Alles sei so gewesen, wie man es erwartet habe. Auf Nachfrage bestätigte Jamie-Lee, dass die den Schweden Frans mit seinem Lied „If I Were Sorry“ sehr gut findet und sich über ein gemeinsames Musizieren am Rande des Song Contests - oder auch danach - freuen würde. Heiterkeit entstand bei der Bemerkung: „Ich war über den Sieg bei der deutschen Vorentscheidung sehr überrascht, aber ich finde, es war eine gute Wahl.“ Wenn Jamie-Lee mit diesem sympathischen Selbstbewusstsein in die Eurovisionswoche geht, können wir guter Dinge sein. Immerhin ist sie jetzt auch mit unserer EURO-VOICE ausgestattet.

eingestellt von: Reinhard Ehret
© Foto: Sigi Doppler

07.05.2016      Thomas Schreiber zur deutschen Probe
Der Unterhaltungschef des NDR Thomas Schreiber im kurzen Gespräch über die heutige deutsche Probe.





eingestellt von: Karl Jakob
© Kamera: Karl JAKOB

07.05.2016      Fehlerfreie Briten

Zweifellos: Joe and Jake aus Großbritannien können richtig gut singen. Ihre Zweistimmigkeit klang bei ihrer ersten Probe absolut harmonisch und fehlerfrei. Ihr 90er-Jahre-Schlager „You’re Not Alone“ wird durch eine Melange von gestrigen und heutigen Gesten untermalt, die beiden Protagonisten hüpfen engagiert und schaffensfroh während des Singens und man glaubt ihnen sofort, dass sie großen Spaß an ihrem Auftritt haben. Zwei hochgestellte Schlagzeuger dienen als für die Bilddynamik eingesetzte Staffage, wären aber zur Aufhübschung der Inszenierung nicht zwingend notwendig. Für die Bühnenoptik hat man sich ansonsten ohnehin nicht in Unkosten gestürzt. Ob die fröhliche Einstellung der beiden Briten dem sehr netten, aber unauffälligen Song zu einem guten Abschneiden verhelfen kann, muss bezweifelt werden. Unbenommen bleibt, dass Joe and Jake einen sehr sympathischen Eindruck machten und ihren harmlosen, aber angenehmen Popsong drei Mal bestens präsentierten.

eingestellt von: Reinhard Ehret
© Foto: EBU

07.05.2016      Kunst oder Kitsch?

Unschuldig steht Francesca auf der Bühne und singt verträumt ihr Lied. Als Bühnendekoration hat die italienische Delegation Plastikblumen sowie Gartenutensilien eingepackt und sie auf die Bühne gestellt oder aufgehängt. Im Hintergrund steht ein weitausladender Baum unter blauem Himmel. Über den Boden schweben gelbe Lichter, während sich dieser in eine Wasserfläche verwandelt. Darüber freut sich das gelbe Quietscheentchen. Francesca steht in einer braunen, mit Paillettenblumen verzierten, Latzhose, bereit die Welt zu begrünen. Zum Abschluss nimmt sie noch einen großen Kern in die Hand, dem ein Sämling entsprossen ist. Am markantestem sind aber am ganzen Auftritt ihre großen Augen, die eine fast hypnotische Wirkung entfalten.

eingestellt von: Stefan Ball
© Foto: EBU

07.05.2016      Pressekonferenz von EBU und SVT

Der heutige Vormittag begann mit einer Pressekonferenz des gastgebenen Senders SVT und dem Veranstalter EBU. Auf dem Podium saßen Jan Ola Sand (Executive Supervisor) von der EBU sowie Martin Österdahl (Executive Producer), Christer Björkman (Contest Producer) und Sven Stojanovic (Show Producer) von SVT.

Im Zentrum der Pressekonferenz stand das neue Voting-System, das Christer Björkman noch einmal als sowohl traditionsbewahrend als auch modern und spannungssteigernd anprieß. Hier noch einmal der Versuch die Erläuterungen von Christer Björkmann zusammenzufassen:
1. In der ersten Wertungsrunde werden wie bisher die 42 Jurysprecher aufgerufen, die allerdings nur das Juryergebnis ihres jeweiligen Landes verkünden und auch nur die 12 Punkte. Die übrigen Punkte werden nur eingeblendet.
2. Nach dieser Wertungsrunde gibt es eine kurze Pause, nach der die Moderatoren das aus allen Ländern zusammengefasste Televotingergebnis verkünden und zwar rückwärts von Platz 26 aufsteigend Land für Land mit der jeweiligen Televoting-Punktzahl (die dann auf der Wertungstafel eingespielt wird), bis zunächst einschließlich Platz 11.
3. Nach einer erneuten kurzen Pause zum Luftholen (wie Christer sagte) folgen die Televoting-Plätze 10 bis 5, danach wieder eine Pause mit Einblendung der noch im Rennen befindlichen Interpreten.
4. Im großen Verkündungsfinale werden dann die Plätze 5 bis 1 zelebriert.

Um das Pausenprogramm wurde ein ziemliches Geheimnis gemacht, es würde aber voller Überraschungen stecken. Anders als in Malmö 2013, als Nostalgie und die Belebung alter ESC-Traditionen im Vordergrund standen, soll in diesem Jahr die Modernität und technische Innovationskraft Stockholms dargestellt werden. So wie man es ja auch mit der Bühne versucht auszudrücken.



Darüber hinaus ging es um die Einführung eines "Asiavision Song Contest", an der die EBU gerade mit dem Australischen Fernsehen arbeitet. Hier stünde ein Konzept kurz vor der Realisierung. Ob dies bedeuten würde, dass Australien sich dann wieder von der ESC-Teilnahme zurückziehen würde, wurde offen gelassen. Nicht geplant sei eine mögliche Gastteilnahme der USA, obwohl das ESC-Finale dieses Jahr erstmals live in den USA übertragen werden wird.



Auch die Frage welche Flaggen während der drei Shows vom Publikum geschwenkt werden dürfen wurde angesprochen. Die letztjährige Regelung, dass nur die Flaggen der Teilnehmerländer und die Regenbogen-Flagge verwendet werden dürften habe man in diesem Jahr erweitert, so dass nun alle von der UNO zugelassenen Fahnen mit in der Halle gebracht werden dürfen (incl. Regionalfahnen und Regenbogenfahnen). Nicht zugelassen sind Fahnen und Transparente mit politischen Botschaften, rassistischen und diskriminierenden Inhalten oder Werbung.

eingestellt von: Frank Albers
© Foto: Sigi Doppler

Aktualisierung | Seite: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19

.

 
OGAE Germany e.V.