Eurovision Song Contest
2016
Forum Stockholm
VE Malta 2007
Platz 3
Klinsmann Coleiro
"She gives me wings"
 
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 VR4 Norwegen 01.02.
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 VR3 Schweden 15.02.
 HF2 Island 15.02.
 HF2 Estland 15.02.
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 VE Island 29.02.
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 VE Schweden 07.03.
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 ESC HF2 14.05.
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Im Forum Stockholm berichten einige OGAE Mitglieder von ihren Eindrücken vor Ort aus Stockholm.


Alle Videos findet ihr auch im Video-Blog Stockholm


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06.05.2016      Douwes mutige 10 Sekunden Stille

Der Hintergrund wechselt zwischen dunkelrot und braun und stellt wohl eine Art Felsenwand dar. Davor sitzen lässig Douwe Bob und seine Band. Douwe trägt einen eleganten violetten Anzug (in Gedenken an Prinz) und spielt Gitarre – soweit so unspektakulär und wohltuend. Während eines Gitarrensolos eines seiner Bandmitglieder rennt Douwe zum Ende des Liedes auf die Vorbühne und steht einfach nur da, während für zehn Sekunden die Musik aussetzt. Wer an dieser Stelle eine technische Panne vermutet irrt. Douwe möchte für zehn  Sekunden absolute Ruhe erreichen und die Hektik des Alltags und des Festivals zum Stillstand bringen („Slow Down“). Eine sehr mutige Idee, denn zehn Sekunden können sehr lang sein bis die Musik wieder einsetzt, vor allem wenn die meisten Zuschauer eine Panne vermuten.

 

In der anschließenden Pressekonferenz waren die mutigen 10 Sekunden dann natürlich auch Thema. Fans aus Israel wollten wissen, wie sie sich denn während dieser Pause verhalten sollen. Schreien? Schweigen? Singen? Douwe will es ganz den Fans überlassen, wie sie diese Sekunden füllen und freut sich bereits jetzt auf jede Reaktion, was auch immer es sein mag. Ansonsten waren natürlich Douwes Nacktbadebilder Thema, die gestern hier in Stockholm entstanden und wenig überraschend in den sozialen Medien eifrige Verbreitung fanden. Douwe genießt seine Zeit in Stockholm sichtlich, flirtet mit jungen Journalistinnen, war Countryreiten und badete nackt in schwedischen Seen. Morgen (Samstag) wird er hier in Stockholm auch noch eine Kneipe eröffnen und hat dazu alle anderen Künstler eingeladen. Verspricht eine coole Party zu werden.

 

eingestellt von: Frank Albers
© Foto: Sigi Doppler

06.05.2016      Moldauischer Flirt mit dem Astronaut

Die moldauische Probe überraschte heute mit einem Kostümwechsel. Lidia Isac trug ein blauschwarzes Mosaikkleid und der sie auf der Bühne unterstützende Tänzer Vitalie Rotaru gab einen in gänzlich silber gehaltenen Astronauten mit Helm. Die Darbietung glich einem Flirt und die stimmsichere Lidia wurde von Vitalie umgarnt.

 

Insgesamt sei die Moldauerin mit ihrer zweiten Probe zufrieden und es seien nur noch minimale Änderungen in gewissen Details geplant. Vitalie schwitze zwar wie ein Bär in dem Kostüm, komme aber gut mit den Tanzbewegungen im Astronautenkostüm zu recht, wie er lächelnd zugab.

 

Die wortgewandte Sängerin liebt Arien zu singen und gab als Beweis ein „Ave Maria“ zum Besten, was mit frenetischem Beifall der Journalistenschaar honoriert wurde. Auf der Pressebühne mitanwesend war das Komponistenteam. Einer davon, Gabriel Alares, der übrigens auch Mitautor des letztjährigen russischen Beitrags „A Million Voices“ war, sei stolz, heuer gleich mit 2 Liedern anzutreten, denn der norwegische Beitrag geht auch auf seine Rechnung. Lidia, die gerade an ihrem Debütalbum arbeite, gestand, dass sie gerne bei der Zusammenstellung der Songs auf das anwesende Komponistenteam zurückgreifen wolle.

 

eingestellt von: Markus Herrmann
© Foto: Sigi Doppler

06.05.2016      Ungarn will Blackouts

Freddie, der Ungar, ging heute in die zweite Probenrunde und absolvierte drei störungs- und problemfreie Durchläufe. Seine drei Chorbuben übten in den Pausen immer mal wieder die breitbeinigen Ausfallschritte und das Überkopfklatschen, denn es wäre ja peinlich, wenn man sich während der Ausübung ins Gehege käme. Die imposante Globen-Arena wird mit hellen Lichterkegeln bestrahlt, zusätzlich blendet man immer wieder rote Lichter auf, die einige Zuschauer zum Blinzeln zwingen werden. Die jungen Herren Chorsänger stehen in hautengen roten T-Shirts deutlich sommerlicher gekleidet auf der Bühne als der Protagonist in hellbrauner Lederjacke. Freddie sagte anschließend dazu, er möge keine gekünstelten Kostüme auf der Bühne; er bevorzuge, natürlich zu wirken - und seine Mitstreiter sähen das genauso. Die übergroße Trommel, vor der sich ein gelenkiger Tänzer während der ganzen Nummer stets bewegt, wird immer mal wieder geschlagen, um sich auf den menschlichen Herzschlag zu beziehen. Mit der Probe war Freddie ganz zufrieden; er möchte nur noch einige Lichteffekte optimieren. Vor dem Refrain sollen „blackouts“ eingebaut werden, um das Lichtshow „eruptiver“ zu gestalten.

eingestellt von: Reinhard Ehret
© Foto: Sigi Doppler

06.05.2016      Meet & Greet am 5. Mai 2016


eingestellt von: Karl Jakob
© Karl JAKOB

06.05.2016      Belgien beschliest die erste Probenrunde

Zum Ende des vierten Probentages bringt Belgien nach mehreren nicht – naja - besonders munteren Beiträgen nochmal ordentlich Schwung auf die Bühne. Laura tanzt mit ihrem Chor im ausgefeilten Formationsschritt gekonnt über die Bühne. Diese erstrahlt ob der flächendeckenden, unhektisch, gelb-blinkenden Lichter. Das Bühnenbild erinnert wahlweise an 1970er-Jahre-Tapeten oder an viele, viele Schallplatten. Die Bühne wird insgesamt in einen heiteren Saturday-Night-Fever-Discoraum verwandelt. Die im Vorfeld als nicht besonders hoch eingeschätzten Chancen Belgiens auf einen Finaleinzug haben sich mit dieser stimmungsvollen Inszenierung und angesichts der Live-Konkurrenz erheblich erhöht. Belgien profitiert eindeutig davon, dass Laura, nicht wie so oft in diesem Jahr, alleine auf der Bühne stehen gelassen wird, sondern von fünf Sängern/Tänzern umringt wird.

eingestellt von: Stefan Ball
© Foto: EBU

06.05.2016      Griechische Stille

Wer sich die gewohnten Rituale griechischer Proben und Pressekonferenzen der letzten Dekade vor Augen hielt, rieb sich heute letztere verdutzt. Statt im begeisterten Gekreische begleitender fahnenwedelnder enthusiastisch-exaltierter Fans und Journalisten absolvierte die zurückhaltende griechische Truppe sowohl eine unaufgeregte Probe als auch eine noch stillere Pressekonferenz bar jeglicher Hysterieanfälle.

 

Die Frontsängerin hatte bei den drei Probendurchgängen sichtliche Probleme, die Anfangstöne in die kompositorisch vorgegebene Reihenfolge zu ordnen und gab hierfür Probleme mit der Technik an, was die beflissene Delegationsleiterin umgehend relativ uncharmant auf offener Pressekonferenzbühne entwertete, da es sich dabei doch um ein alltägliches Problemchen bei Fernsehaufnahmen handele.

 

Überhaupt mischte sich die Delegationsleiterin vehement in die stockende mediale Befragung ein und versuchte ihrer Truppe Antworten einzuflüstern, die diese dann geflissentlich zum offenkundiger Ärger der Delegationsleiterin ignorierte. Daher hatte die Pressekonferenz einen ungewollten Charme. Schön war auch die Frage der drögen Moderatorin an die Argo’s, wie sie denn die Tage vor dem Halbfinale bewältigen. Während eine Sängerin sich stolz damit brüstete, dass die Gruppe sehr hart arbeiten und die Tage mit durchgehenden Proben und Training nutzen werde, bekannte die andere Sängerin offenherzig, dass man sehr viel schlafen werde. Frau Delegationsleiterin rollte mit den Augen und versuchte wieder schnatternd ihre Truppe in die Spur zu bringen.

 

Geradezu schüchtern erklärte die Gruppe die Besonderheiten des pontischen Dialekts und dessen Verbreitung, was dann wiederum die Moderatorin überforderte, die auf dieses eigentlich so spannende Thema nicht mehr weiter eingehen wollte und stattdessen nach der Symbolik der Kleidung fragte. Diese solle griechische Unschuld, Sonne, Sand und Meer, also die Erdverbundenheit abbilden. Am agilsten wirkte der Tänzer, der Prototyp des hellenischen Adonis. Aber er durfte sich ja auch auf der Bühne ausziehen und in den Schritt greifen. 

 

Man hätte hier viel über griechische Mythologie, die Lyra, nationale Dialekte, Pathos und den Mix aus musikalischer Tradition und modernen Klängen erfahren können, aber das wollte die Moderation trotz aller leisen Ansätze der sympathischen Gruppe Argo nicht zulassen.

 

 

eingestellt von: Klaus Woryna
© Foto: Sigi Doppler

06.05.2016      Finnland zum Zweiten

Finnland hält sich an die im ersten Durchgang für bewährt befundene Choreographie. Das hübsche, blasse Outfit wurde nicht geändert; aber wie sie in der Pressekonferenz wiederholte, werden wir uns auf ein Rentierleder-Designer-Kostüm freuen dürfen, dazu Schuhe, die an Hasenohren erinnern sollen. Wir werden ja sehen.

Angesprochen wurde sie auf ihr Album. Dieses enthält natürlich Lieder verschiedener Genres, der aus ihrem Beitrag gewohnte Uptempo-Rhythmus ist aber vorherrschend. Eine finnische Version von „Sing It Away“ werden wir wohl nicht zu hören bekommen. Die Idee fände sie zwar interessant, vielleicht im Tangostil, sie singt aber grundsätzlich immer nur auf Englisch. Sie weiß aber, man soll niemals nie sagen.

Was ihr vor Stockholm wirklich Spaß gemacht hat, waren die Flashmops, die in der U-Bahn-Station und in der U-Bahn gedreht haben, selbst wenn sie dort zur Ruhe aufgerufen wurden. Ihre Konkurrenz betreffend meinte sie, dass die Beiträge aus Spanien und Belgien eine ähnliche frohe Energie aufweisen.

eingestellt von: Stefan Ball
© Foto: Sigi Doppler

06.05.2016      God morgon från Stockholm

Die Halle öffnet heute. Erstmals dürfen heute alle Journalisten und Fans in den Globen hinein und können die Proben live in der Halle mitverfolgen. Bisher war das nur an den Bildschirmen im Pressezentrum möglich. Es steht uns mit 20 Einzelproben und Pressekonferenzen bis 22 Uhr ein "Großkampftag" bevor: die 18 Teilnehmer des ersten Halbfinals und die ersten Proben von Frankreich und Spanien (diese allerdings wieder nur am Bildschirm). Aber wir sind alle voller Vorfreude, die Halle nun endlich von innen sehen zu können und damit einen ersten Blick auf die Bühne werfen zu können. Alles was heute in Stockholm am und im Globen aber auch in der Stadt eurovisionstechnisch passiert könnt ihr hier bei uns auf ogae.de und auf unserer Facebook-Seite mitverfolgen. Viel Spaß an diesem spannenden Eurovisions-Freitag.

eingestellt von: Frank Albers
© Foto: Frank Albers

05.05.2016      Franks Nachtgedanken am 5. Mai 2016 mit den Jungs vom ESC Radio


eingestellt von: Karl Jakob
© Karl JAKOB

05.05.2016      Pressekonferenz Belgien

Die junge Laura vermittelte war zwar einerseits noch den Eindruck eines Teenagers, beantworte aber gleichzeitig souverän und charmant die Fragen der Presse. Mit der Probe war sie soweit zufrieden und großartige Änderungen am Auftritt sind nicht geplant. Die Ausgestaltung ihres Beitrages in den Farben Schwarz, Gelb und Rot soll Motown-Athmosphäre verbreiten, es trifft sich aber auch gut, dass dies die Farben der belgischen Fahne sind.

Mit ihrem Auftritt will Laura natürlich ihr Heimatland glücklich machen, sie fühlt sich aber wegen des vierten Platzes Belgiens in Wien durchaus etwas unter Druck gesetzt. Sie möchte deshalb nach Möglichkeit dieses Ergebnis noch überbieten. Ihr Startplatz (im Halbfinale) bringt ihr dabei vielleicht Glück. Einerseits ist die 8 ihre Glückszahl und 8 ist in 18 enthalten. Dazu ist der letzte Startplatz auch nicht schlecht. Wenn man die Show beendet, bleibt das Lied besser in den Köpfen der Zuschauer hängen.

Ob sie lieber singt, schauspielert oder tanzt konnte sie so nicht beantworten. Sie performed einfach am liebsten, dabei kann man die verschiedenen Kategorien verbinden. Als Schauspielerin konnte sie schon zwei Jahre Erfahrung bei einer Seifenoper sammeln. Dort stieg sie dann aber aus, um bei der Castingshow The Voice teilzunehmen. Außerdem ist sie ja noch zu jung, um sich auf eine bestimmte Karriere festzulegen.

Dass der Eurovision Song Contest so ein großes Ereignis ist, hätte sie sich nicht vorgestellt. Sie gab aber zu, den Song Contest die letzten Jahre nicht so verfolgt zu haben. Auf Grund ihres jungen Alters hat sie eher den Junior Eurovision Song Contest verfolgt und außerdem schaut sie ohnehin nicht so viel Fernsehen.

Sehr zufrieden ist sie über Ihren Produzenten, den ehemaligen Keyboarder von Depeche Mode. Der weiß einfach, was sie will. Das diesjährige Motto „Come together“ findet sie insoweit ganz wichtig, wenn man die aktuelle Weltlage betrachtet. Außerdem ist auf dieser Welt keiner alleine, egal ob ein Mensch, ein Land, eine Religion oder sonst etwas. So gesehen ist ein Zusammenkommen- oder finden schlichtweg unumgänglich ist.

eingestellt von: Stefan Ball
© Foto: Sigi Doppler

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