Eurovision Song Contest
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  Ergebnis   Teilnehmer   Live aus Tel Aviv
 

OGAE - Termine
Eurovision Camp 02.08.2019
Prix de Surprise Rhein/Ruhr 17.08.2019
Eurovision Cruise 31.08.2019
Spree Grand Prix 19.10.2019
Grand Prix sur le Main 25.10.2019
OGAE-Clubtreffen München 25.01.2020

ESC 2019 Finale PostTed:
1. Schweiz
2. Niederlande
3. Italien
4. Norwegen
5. Australien
Stand: 12.07. 10:02
Wertungen: 56
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Top5 ESC 2019 Predict:
1. Niederlande
2. Schweiz
3. Australien
4. Island
5. Russland
Stand: 18.05. 19:44
Wertungen: 38
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ESC 2019 1.Semi PostTED:
1. Australien
2. Tschechien
3. Slowenien
4. Estland
5. Serbien
Stand: 09.07. 13:52
Wertungen: 54
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ESC 2019 2.Semi PostTED:
1. Schweiz
2. Niederlande
3. Schweden
4. Norwegen
5. Aserbaidschan
Stand: 09.07. 13:50
Wertungen: 52
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ESC 2019 PreTED:
1. Schweiz
2. Niederlande
3. Italien
4. Norwegen
5. Schweden
Stand: 18.05. 20:23
Wertungen: 142
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Im Forum Tel Aviv berichten einige OGAE Mitglieder von ihren Eindrücken vor Ort aus Tel Aviv.


Alle Videos findet ihr auch im Video-Blog Tel Aviv


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09.05.2019      Pressekonferenz Montenegro: Frisch, jung und stimmgewaltig

Dass sich die Gruppe D Mol in einer Gesangsschule kennengelernt hat, erzählen die sechs in der Pressekonferenz. Als Vokalcoach fungiert ein Mitglied der Vertreter Serbien-Montenegros 2005 und gemeinsam mit seinen stimmgewaltigen Zöglingen erklang eine mitreißende Version von "Zauvijek Moja". Wir liefern einen Ausschnitt auf Facebook nach.

Neben der Musik durften die jungen Interpreten noch ihre Lieblingsschulfächer angeben - von Mathematik bis Chemie war alles vertreten. Die sympathischen Montenegriner gaben sich frisch, unkompliziert und liebenswert. Ihre Pläne für die Zukunft wollten sie nicht verraten, außer, dass dies im Zusammenhang mit dem Nationalfeiertag in Montenegro Ende Mai stehen wird. 

eingestellt von: Klaus Woryna
© Foto: Stefan Ball

09.05.2019      Pressekonferenz Zypern: Morgenstund

Morgenstund hat Gold im Mund – darüber kann Tamta nicht wirklich lachen, da sie nicht so der Morgentyp ist. Dazu kam in der heutigen Pressekonferenz, dass diese von der etwas drögen Moderatorin geführt wurde, die es nicht versteht, Gespräche und Atmosphäre zu entwickeln. Vielleicht kam auch dazu, dass Tamta alles andere als begeistert von ihrer Probe war, da sie offen zugab, dass noch nicht alles so klappt, wie sie und das Team sich das vorstellen.

Gerade noch bekam sie die Kurve, als sie Griechenland als ihr Land bezeichnete und den griechischen Beitrag lobte, denn ein kurzer Blick von ihr auf die dazu etwas sauertöpfig guckende Delegationsleiterin Zyperns veranlasste sie, schnell zu versichern, wie dankbar sie Zypern sei und wie sehr sie sich über die zyprische Unterstützung freue. Daher: Ende gut, alles gut und abrupt beendete die Moderatorin die Pressekonferenz.
 

eingestellt von: Klaus Woryna
© Foto: Stefan Ball

09.05.2019      Probentag 5: Zypern beginnt

Nach einem freien Probentag aufgrund des israelischen Unabhängigkeitsfeiertags sagen wir Hallo aus dem Pressezentrum und begleiten den zweiten Probendurchlauf des ersten Halbfinales. Zypern hat nicht viel an seiner Performance geändert. Tamta ist aber lange nicht mehr so aufgeregt wie am ersten Tag. 

Ihr knappes Outfit, das erst nach und nach zum Vorschein kommt, besteht aus schwarzes Lack mit Overknees, die bis in den Himmel zu reichen scheinen. Stimmlich gut drauf, erinnert die Bühne aber mit den jeweils zwei Tänzern links und rechts an Zypern im vergangenen Jahr. Alles in Allem aber ein guter Showauftakt mit Pyro und Tanz.

eingestellt von: Biggi Müller
© Foto: Stefan Ball

08.05.2019      Independence Day in Israel - Heute ist probenfrei !



eingestellt von: Biggi Müller
© Foto EBU

07.05.2019      Meet & Greet: Heiß und Sexy mit spanischer DNA

Der höchstadrette Chingiz parlierte in einem weit geöffneten Hemd, was etliche Fotografen veranlasste, ganz besondere Nahaufnahmen zu tätigen, leider nur mit Hilfe eines Dolmetschers. Daber erläuterte er, dass die ihn auf der Bühne begleitenden Roboter getauft worden seien, jedoch vernuschelte der Dolmetscher deren Taufnamen - wir werden dies nachholen.

Da er schon einmal bei einer nationalen Vorentscheidung den israelischen Beitrag des Jahres 2010 intoniert hatte, ließ er es sich nicht nehmen, diesen heute auch in Landessprache unter Beifallsstürmen der Anwesenden vorzutragen. Für die Zeit nach dem Song Contest kündigte er an, sich verstärkt seiner Liebe, dem Flamenco, widmen zu wollen und wer weiß, vielleicht sehen wir bald heiße, sexy Flamenco-Videos des so kameraaffinen, bühnenerfahrenen Beaus aus dem Land des Feuers. Augenzwinkernd ließ er übersetzen, dass er wohl eine spanische DNA im Blut habe - wenn das jetzt kein Punkte aus Spanien bringt, wäre das eine Überraschung. Zudem fühle er sich auch als Repräsentant der Türkei und hoffe auf eine Wettbewerbsrückkehr im Jahre 2020.

eingestellt von: Klaus Woryna
© Foto: Stefan Ball

07.05.2019      Meet & Greet: Ein Sieg wäre die angekündigte Staatspleite

"Stolz" titelt ihr Beitrag und stolz zeige sie in ihrem Video lauter starke Frauenpersönlichkeiten, die sie geprägt haben, wie sie auf ihrem Meet & Greet mit stolzgeschwellter Brust auf sehr natürliche und sympathische Art erläuterte. Stolz sei sie aber insbesondere auf ihre Tochter, die ihre Inspiration sei und daher auch am Ende des Bühnenauftritts per Bild groß für alle Zuschauer im Hintergrund projiziert werde. Stolz sei sie, dass sie einen eigentlich kleinen Schritt gegangen sei, der für ihr Land Nordmazedonien ein großer Schritt sei: Das erste Mal überhaupt sei in Nordmazedonien ein Video mit einer Transgender-Frau publiziert worden sein, eben ihr Video, in dem auch eine Transgender-Frau eine Rolle spielt.

Auch wenn sie nicht ins Finale käme, was aber von ihr erwartet werde und sie unter Druck setze - schließlich soll sie die jahrelange Durststrecke verfehlter Finalqualifikationen beenden und natürlich auch die Familienehre wiederherstellen, da ihrer Schwester 2014 mit Platz 13 im Halbfinale ein Finaleinzug mißlang - habe sie doch schon längst gewonnen. Sie ist hier in Israel, vertritt ihr Land und hat so viel Energie und Unterstützung in ihrer Heimat und weltweit erlebt, dass sie - natürlich "stolz" sei. Die "böse" Frage, was im Falle ein Sieg für ihr Heimatland bei einer Ausrichtung des Song Contests bewirken würde: "Stolz und Staatspleite" antwortete sie schlagfertig lachend mit "es wird dann eine Staatspleite mit Stolz sein".

eingestellt von: Klaus Woryna
© Foto: Stefan Ball

07.05.2019      Meet & Greet: Der Favorit aus der Kleinstadt

Für Duncan fühlte sich der ganze Probentag wie ein Wohlfühltag an. Alle haben ihn umsorgt und alles für ihn getan. So konnte er neben der Arbeit entspannen und sich in Ruhe die Halle sowie das Areal anschauen und sich damit vertraut machen. Er war auch nicht verschreckt, sollte das bei der Probe so gewirkt haben, sondern schlichtweg konzentriert.

Das Video wurde in Amsterdam in einem Bassin gedreht. Und dort und in anderen Städten sollten sie erstmal nicht in Hektik verfallen und den Song Contest 2020 planen. Er hatte ja von Anfang an die Favoritenrolle inne. Davor hat er zwar Respekt, aber mit 25 Jahren ist er alt genug um damit umzugehen und er als Kleinstadtkind fühlt sich dadurch nicht eingeengt oder unter Druck gesetzt.

Vom Sieg träumte er nie, auch wenn er es hofft. Er gibt einfach sein Bestes. Im Übrigen darf oder wird wohl jeder Teilnehmer im Wettbewerb träumen. Er hat erst kürzlich eine Energiequelle für die Favoritenrolle entdeckt. Erst vor rund einer Woche hat er sein erstes Konzert vor einer vollen Halle mit knapp 500 Gästen gegeben. Von der positiven Reaktion war er so begeistert, dass er Hunger nach mehr bekam: Außerdem weiß er jetzt, dass er auch von dieser Seite Rückhalt bekommen kann.

Schuld an allem ist Ilse de Lange von den Common Linnets. Die hat ihn als Teilnehmer vorgeschlagen und unterstützt ihn nach besten Kräften. Das Lied selbst entstand aus einer unglücklichen Beziehung heraus. Er wird nicht nur tragische Lieder schreiben. Junge Leute (wie er) müssen nicht immer glücklich sein, aber ihre Gefühle ausdrücken können. Für ihn ist Lieder schreiben eine Möglichkeit dafür.

Das Piano auf der Bühne soll verdeutlichen, wo das Lied herkommt. Auf der Bühne dahinter zu sitzen fühlt sich vertraut an. Er spielt sogar die Akkorde während des Auftrittes.

Einen richtigen Zeitpunkt für eine Eurovisionsteilnahme gibt es nicht. Für ihn ist es jetzt der richtige, da „Arcade“ sein erstes Lied ist, das er veröffentlichen wollte. Wenn jemand glaubt, dass Lied und Zeitpunkt stimmen, soll man es machen.

eingestellt von: Stefan Ball
© Foto: Stefan Ball

07.05.2019      Norwegens Meet & Greet: Persönliche Botschaft


Die drei Mitglieder der norwegischen Formation KEiiNO beantworteten gutgelaunt die zahlreichen Fragen der anwesenden Pressevertreter und Fans. Bei der ersten Probe seien sie von der großen Bühne sehr erschreckt gewesen, waren aber mit ihrer Darbietung zufrieden.

Bei ihrem Song „Spirit In The Sky“ solle nicht der mitreißende Rhythmus, sondern die persönliche Botschaft im Vordergrund stehen. Tom Hugo, einer der drei Bandmitglieder, welcher offen homosexuell lebt, teilte mit, dass es völlig egal sei, wen man liebe, wie man aussehe und welche Herkunft man habe. Dies sei die Kernaussage ihres Liedes.

Beantwortet wurde zudem die Frage nach der Herkunft des Bandnamens, der wörtlich genommen Straße bedeute, aber mit einem i geschrieben in den sozialen Medien bereits belegt war.

Sami Fred Buijo, das zweite männliche Bandmitglied, stammt aus Lappland und ergänzt das Lied mit den hierfür typischen Joik-Elementen. Eine Kostprobe ihres Gesangs und dem Joik gaben die drei sehr gerne zum Besten. Diese Video hierzu könnt Ihr auf unserer Facebookseite sehen.
 

eingestellt von: Markus Herrmann
© Foto: Stefan Ball

07.05.2019      Albanien heimatverbunden

Wie die Delegationsleitung verlautbaren ließ, ist der wichtigste Punkt bei einem Eurovisionsauftritt der, dass sich die Künstlerin wohl fühlt; bei Jonida ist das zweifelsfrei der Fall.

Im Übrigen drehte sich das Meet & Greet weitgehend um das Thema Heimat. Was angesichts des Titels, der „Kehre ins Land zurück“ bedeutet, erstmal nicht verwunderlich ist. Auch die Sprachwahl steht dafür, dass man seine Wurzeln und seine Herkunft nicht vergessen soll, was aber nicht nur auf Albanien bezogen gilt. Laut dem Moderator ist das ein Thema, das insbesondere auch auf Israel sehr gut passt. Grund ist, dass in dem Einwanderungsland fast niemand auf mehr als drei im Land geborene Generationen verweisen kann.

Aus Sicht einer jungen Chorsängerin stellt sich das Thema so dar, dass in Albanien viele junge Menschen den Heimatort oder gar das Land wegen besserer Zukunftsaussichten verlassen; regelmäßig verbunden mit Heimweh und dem Verlust der Familie.

Hier kann auch die Sängerin Jonida wieder mitreden. Ihre einzige Schwester und Seelenverwandte lebt in Zypern. Auch wenn sie über Internet und andere Medien regelmäßigen Kontakt halten, ersetzt dass aber nicht eine Umarmung. Daher auch der persönliche Hinweis, dass man sich nicht selbst vergessen und in die Heimat zurückkehren soll, selbst wenn es dramatisch klingt. Davon abgesehen ist sie ein Mensch, und der benötigt Wasser, Luft, Erde und Sonne, die Elemente die Leben bedeuten. Von der Erde liebt sie insbesondere würziges Essen und bekam eine Würzsauce und eine Paprika geschenkt, in die sie gleich biss.

Weiters liebt sie Schuhe und besitzt eine Menge davon. Nach Tel Aviv hat sie zu ihren 30 verschiedenen Outfits 21 Paar Schuhe mitgenommen. Auf der Bühne ist die Schuhauswahl zwar ein Element, das in Darbietung eingebracht werden kann, aber bei weitem nicht das Wichtigste.

Gegen Ende erzählte Jonida noch von Ihren Tattoos, die sie zu einem wandelnden Notebook machen. Auf ihr sind ihre dunklen Seiten, aber auch die Lippen ihrer Schwester, der Name ihres Sohnes, eine Blume und ein Schmetterling.

eingestellt von: Stefan Ball
© Foto: Stefan Ball

07.05.2019      Chingiz mal ganz züchtig

Chingiz durfte den heutigen Probentag beschließen. Roboter fahren vor ihm auf und ab wie neugierige Tiere, während Laserstrahlen Farbstreifen über ihn und die Halle werfen. Im Land des Feuers sparte man keinesfalls mit den Kosten für Lichtorgien, denn im Verlauf des Beitrags steht Chingiz mal im grellen Lichtkegel, mal im Zentrum lichtgleißender Symbolik. Chingiz selber verschwindet etwas in diesem Lichtbad.

Er sang jedoch sauber und die Kopfstimmenpassagen gelangen ihm durchweg,  so dass man ihn gar nicht hinter so viel Lichtspielereien hätte verbergen müssen. So kann sich der zeitgemäße aserbaidschanische Beitrag eines Beifallssturms sicher sein und wird einen perfekten Abschluss des Kandidatenreigens des zweiten Halbfinals darstellen. Diese letzte heutige Probe verdient jedenfalls das Prädikat „sehr gelungen“.

Seine maskulinen Reize, die ja die Internetforen im Nu eroberten, als er halbnackt seinen Beitrag tanzte, versteckte er bei der Probe züchtig unter einem an Robin Hood erinnernden Outfit.
 

eingestellt von: Klaus Woryna
© Foto: EBU

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