Eurovision Song Contest
2019
Forum Tel Aviv
VE Serbien 2009
Platz 8
Danijel Pavlović & Milica
"H8ER"
 
 Eurovision Song Contest 
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OGAE - Termine
Spree Grand Prix 19.10.2019
Grand Prix sur le Main 25.10.2019
OGAE-Clubtreffen München 25.01.2020

ESC 2019 Finale PostTed:
1. Schweiz
2. Niederlande
3. Norwegen
4. Italien
5. Schweden
Stand: 12.09. 09:55
Wertungen: 60
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Top5 ESC 2019 Predict:
1. Niederlande
2. Schweiz
3. Australien
4. Island
5. Russland
Stand: 18.05. 19:44
Wertungen: 38
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ESC 2019 1.Semi PostTED:
1. Australien
2. Tschechien
3. Estland
4. Slowenien
5. Serbien
Stand: 28.08. 19:28
Wertungen: 56
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ESC 2019 2.Semi PostTED:
1. Schweiz
2. Niederlande
3. Schweden
4. Norwegen
5. Aserbaidschan
Stand: 28.08. 19:26
Wertungen: 54
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ESC 2019 PreTED:
1. Schweiz
2. Niederlande
3. Italien
4. Norwegen
5. Schweden
Stand: 18.05. 20:23
Wertungen: 142
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Im Forum Tel Aviv berichten einige OGAE Mitglieder von ihren Eindrücken vor Ort aus Tel Aviv.


Alle Videos findet ihr auch im Video-Blog Tel Aviv


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11.05.2019      

Eines vorweg: Das ist großes Kino und alles ist perfekt. Was man doch aus einem mittelmäßigen Popsong rausholen kann, wenn Meister am Werke sind. Filip Bedrossowitsch Kirkorow hat eine Inszenierung erschaffen, die eine nachvollziehbare Dramaturgie hat. Auf Spiegeln werden Kopien von Sergey projiziert. Dann Blitz und Donner. „They scream.“ 

Was selten gelingt:Trotz raffinierter Technik und satten Lichteffekten bewegt der Song. Das liegt an der herausragenden Stimme und Performance von Sergey Lazarev, der wie Kirkorow alle Register zieht. 
Sexappeal eingeschlossen. Als der Regen einsetzt, wird Sergey so nass, dass sein weißer Anzug durchsichtig zu werden droht.

​Scream - Sergey Lazarev schreit bis der Spiegel zerspringt. Was für eine großartige Show! Topfavorit zu Recht!

Text: Lothar Zimmermann

eingestellt von: Biggi Müller
© Foto: Stefan Ball

11.05.2019      Malta: Michelas 2. Pressekonferenz

Michela beschreibt sich selbst als entschlossen, wirkt hier auf den ersten Blick sehr zurückhaltend. Dass sie sich stetig weiterentwickelt zeigt ihre bisherige Biografie. Sie kommt aus einem kleinen maltesischen Dorf und ist sehr geerdet. Zugleich nutzt sie alle Gelegenheiten dazuzulernen.

Durch Ihre Siege bei maltesischen Talentshows bekam sie jeweils auch ein Ticket für die Teilnahme an Wettbewerben in Italien und Litauen. Sie nahm auch an einem Vocal-/Writing-Training in London teil und durfte mit Rihannas Producer-Team arbeiten. Der X-Factor-Sieg brachte ihr in der Folge dann das maltesische ESC-Ticket.

Michaela legt sich musikalisch nicht fest - sie mag alle Musikrichtungen (dies bewies sie in der Pressekonferenz mit 3 kurzen musikalischen Spots u.a. Shallow). Mit der heutigen 2. Probe wurden die technischen Abstimmungsprobleme zwar noch nicht alle gelöst, so langsam entsprechen Kameraeinstellungen und Licht den eigentlichen Vorstellungen der maltesischen Delegation.

Für Michela symbolisiert das Chamäleon die Herausforderungen für alle Menschen: Sowohl die Möglichkeit der Veränderung zu haben und diese Fähigkeit tatsächlich zu nutzen. Der Song passt für Michaela zu 100 Prozent - sie hatte 2 Songs zur Auswahl und hat sich bewusst für diesen entschieden. Die musikalische Entwicklung und der Erfolg sind Michela nicht zu Kopf gestiegen. Sehr sympathisch. 

eingestellt von: Wolfgang Grube
© Foto: Wolfgang Grube

11.05.2019      Mit den Löwen rennen

Falsch! Es rennt keine einzige Wildkatze über die Bühne und es wird auch keine auf den Hintergrund projiziert. Und das ist auch gut so. Jurij Veklenko singt im rotgelben Licht und manchmal steht er fast im Dunkeln. Come on, come on, Get your feelings out, Get your Freedom now.

Nachdem der Song noch vielversprechend startet, bleibt er dann doch ein wenig auf der Strecke. Nicht sehr abwechslungsreich, das Lichtdesign ist ok, aber auch nicht mehr. Gut gebrüllt Löwe geht anders.

Text: Lothar Zimmermann

eingestellt von: Biggi Müller
© Foto: Stefan Ball

11.05.2019      Mach mal Urlaub vom Zuhause! Ein Chameleon macht‘s möglich.

Michela hat in ihrer Wohnung ein Chamäleon. Wenn sie die Tür aufmacht, fließt das Meer ins Zimmer und wird zum Aquarium mit Fischen und Korallen. Aber das Chamäleon bringt sie auch in die Wüste oder oder in den Regenwald. Schließlich schwebt es sogar auf einer Wolke im Himmel über sie und ihre Freunde hinweg. Chamäleon in Großbuchstaben steht schließlich da. 

Kitschig, aber mit einem gewissen Zauber und flott inszeniert. Damit müsste Malta den Sprung ins Finale schaffen. Gut gesungen ist es auch.

Text: Lothar Zimmermann

eingestellt von: Biggi Müller
© Foto: Stefan Ball

11.05.2019      Pressekonferenz Kroatien: Das Dream Team

Mit weißen Hosen und weißen T-Shirts und der Aufschrift „Dream Team“ bekleidet kamen Roko und seine beiden Tänzer und Flügelträger zur Pressekonferenz. Die Flügel seien nicht schwer, ganz einfach zu tragen und stehen als Symbol für Hoffnung und den Traum vom Fliegen. Welcher Mensch hätte nicht diesen Traum?

Die Moderatorin wurde zum Nachsprechen eines kroatischen Zungenbrechers aufgefordert und Roko durfte als Revanche einen israelischen Zungenbrecher zum Besten geben. Jacques Houdek, der kroatische Teilnehmer aus 2017, der ebenfalls im Publikum saß, sei sein Vorbild und Mentor, zudem der beste Sänger, den es gibt und einfach ein Mensch mit großem Herz.

Sein Vater sei Klapasänger. Roko selber fühle sich aber selber im Genre Popsongs und Balladen besser aufgehoben. Seine kraftvolle Stimme bekam das Publikum zu hören, indem er von ABBA „The Winner Takes It All“ sang. Diesen Auftritt haben wir Euch auf unserer Facebookseite eingestellt.
 

eingestellt von: Markus Herrmann
© Foto: Wolfgang Grube

11.05.2019      Kroatien; Ab in den Himmel - Absturz oder Höhenflug?

Hilfe! Feuer, Lava - es ist wie ein Ausflug in einen Vulkanpark in der Eifel. Roko in weißem Anzug, zunächst ohne Engelsflügel. Aber dann werden auf die Leinwand männliche Engel projiziert, die von Jean-Paul Gaulthier entworfen sein könnten.

Sie erscheinen auch leibhaftig auf der Bühne, bevor sie wieder in der Projektion davon schweben. Davor legen sie Roko natürlich Flügel an. Und alles wird zum Himmel. Also, da fehlen einem einfach die Worte, wie gut, dass Roko singt und das gar nicht schlecht.

Text: Lothar Zimmermann

eingestellt von: Biggi Müller
© Foto: Stefan Ball

11.05.2019      Reinhards Nachtgedanken vom 10. Mai


eingestellt von: Reinhard Ehret

10.05.2019      Pressekonferenz der S!STERS: Ziemlich gute Laune!

Es tat gut, am recht späten Abend die S!STERS quietschfidel und fröhlich bei der Pressekonferenz zu erleben. Mit der unter den Akkreditierten allenthalben wahrzunehmenden Skepsis über die Inszenierung im Rücken, konnten wir erleben, wie Carlotta und Laurita sicher sehr willkommene Sympathiepunkte sammelten. Nicht nur, dass sie mit der israelischen und deutschen Fahne erschienen, sie freuten sich sichtlich über ihre Probe und waren einfach glänzender Laune.

Sie bekannten zwar, dass noch sehr viel ausprobiert wurde, um verschiedene Varianten (insbesondere beim Media Content der Rückwand) sichten zu können, doch am meisten waren sie von der Bühnen- und Hallengröße fasziniert. Schon als der Brite Michael Rice direkt vor ihnen seine Probe absolvierte, hätten sie Gänsehaut bekommen. Auf die Frage, was sie denn im Finale erreichen möchten, antworteten sie das einzig Richtige: Sie wollen ihr bestes geben, mit sich selbst hundertprozentig zufrieden sein und sich darüber freuen, bei diesem einzigartigen Event dabei sein zu dürfen.

Bei den einheimischen Pressevertretern erwirkten sie ordentlichen Applaus, weil sie sich das hebräische Wort für „Schwestern“ (Achaiod) eingeprägt hatten und dies sogar in einen Vortrag ihres Songrefrains gleich mit einbauten. Auch gaben sie noch „It’s Raining Men“ zum besten und hatten dabei sichtlich Freude.

eingestellt von: Reinhard Ehret
© Foto: Stefan Ball

10.05.2019      Pressekonferenz UK: Ansteckendes Lachen

Ein gut gelaunter, ständig kichernder und lauthals ansteckend lachender Michael Rice durfte sich natürlich auch zur heutigen Probe äußern. Trocken britisch meinte er nur, dass es ja die erste Probe sei und "The best is to come!" Angesprochen auf die heimatliche Unterstützung im Vereinigten Königreich, antwortete er, dass seine Heimatstadt schon jetzt mit Flaggen und Fahnen geschmückt sei und alle dort dem Finale entgegenfiebern würden - es handelt sich um die weltbekannte Stadt Hartlepool.

Michael Rice betreibt zu Hause eine Waffelbude, leider habe er insbesondere seit dem Gewinn der Vorentscheidung kaum Energie in diese stecken können, was aber nach dem ESC nachgeholt werde. Auch stehe er in Kontakt mit mehreren Plattenfirmen. Energie hat er und unkompliziert lustig ist er darüberhinaus. Als er a cappella singen sollte und bei seinem Beitrag an einer anderen Stelle als die Begleitsänger einstieg, wollte er schier platzen vor Lachen, am Ende gelang es gleichwohl sehr gut.
Das Video dazu könnt Ihr auf facebook sehen.

eingestellt von: Klaus Woryna
© Foto: Stefan Ball

10.05.2019      Deutschland: Gut bei Stimme, Luft nach oben!

Laurita und Carlotta - unsere „S!STERS“ - waren bei ihrer ersten Probe stimmlich voll da. Das war akustisch vom Feinsten. Hinsichtlich der Inszenierung waren im Pressezentrum eher negative Stimmen zu hören. Zu Beginn wurde alles mucksmäuschenstill, was sich aber sehr rasch änderte, als die Debatten begannen. Die beiden Mädels begannen ihren Vortrag sehr weit voneinander entfernt - an den äußeren Bühnenrändern. Entsprechend der Botschaft des Liedes „Sister“ gingen sie dann aber wohlwollend aufeinander zu bis zur vorderen Bühnenspitze, wo sie sich wohlig in die Augen sangen.

Im fulminanten Teil des Songs startete die bildreiche Rückprojektion mit vielen Fotos, die schwesterliche Zuneigungen symbolisieren. Da durfte weder das doppelte Feminin-Symbol noch der gut gemeinte Goldregen fehlen. Sagen wir es offen: Eine große Begeisterung entfachte die erste Probe des deutschen Beitrags hier nicht, was für die beiden tollen Sängerinnen ziemlich schade ist. Aber es ist ja noch etwas Zeit für die deutsche Delegation, die Luft nach oben optimierend zu schnappen.

eingestellt von: Reinhard Ehret
© Foto: EBU

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