Der Eurovision Song Contest 2026 wird am 16. Mai 2026 in Wien ausgetragen werden. Die Halbfinals finden am 12. und 14. Mai statt
AUSTRAGUNGSORT
Bis zum 4. Juli konnten österreichische Städte ihre Bewerbungsunterlagen beim ORF einreichen. Am 20. August wurde dann der Austragungsort Wien bekannt gegeben.
Offizielle Bewerbungen waren eingereicht worden von:
Wien mit der Stadthalle Wien,
Innsbruck mit der Olmpiahalle (Olympia World).
In Graz wurde am 27.6. final entschieden, dass die Stadt sich (mit Stadthalle und Schwarzl Freizeitzentrum Premstätten) nicht bewerben wird. Auch Linz/Wels als Doppelbewerbung mit der Messehalle 22 in Wels zogen ihre Bewerbung am 1. Juli zurück.
Bereits Ende Juni hatten Ebreichsdorf (mit einer temporären Zeltkonstruktion in der Comer City) und Oberwart (mit der Messe Oberwart) ihr Interesse nicht in eine offizielle Bewerbung überführt.
Aus St. Pölten (mit dem VAZ St. Pölten) wurde über eine erste Interessensbekundung hinaus nichts weiter öffentlich.
Salzburg und Klagenfurt haben sich gegen eine Bewerbung entschieden.
Die von ORF und EBU vorgebenen Bewerbungskriterien für die Städte umfassen u.a eine Halle mit mindestens 10.000 Plätzen, die im April/Mai/Juni 2026 über einen Zeitraum von acht Wochen verfügbar ist sowie ausreichende Hotelkapazitäten, gute Verkehrsanbindung (Internationaler Flughafen, Bahnanschluss etc.) und geeignete Plätze/Orte für Eurovision Village und EuroClub.
TEILNEHMERLÄNDER
Bis 13. September 2026 hatten die nationalen Mitgliedssendeanstalten der EBU urspünglich die Möglichkeit, ihre Teilnahme am ESC 2026 anzumelden. Diese Frist wurde aufgrund der aktuellen Diskussiion um die Teilnahme Israels bis Anfang Dezember verlängert.
Mehrere Sender (und somit Länder) habe ihre Teilnahme bereits angekündigt (siehe vorläufige Liste unten).
Bis Mitte Dezember 2025 können die Sender ihre Teilnahme ohne Strafzahlungen noch wieder zurückziehen, danach ist die Anmeldung verbindlich.
Zum ESC zurückkehren werden Rumänien (nach zweijähriger Pause), Moldau (nach einjähriger Pause) und etwas überraschend auch Bulgarien (nach dreijähriger Pause).
Eine definitive Absage gibt es aus Andorra, Bosnien-Herzegowina und der Slowakei (hier hat die Leitung des neu aufgestellten Senders STVR aber angeblich grundsätzliches Interesse an einer Teilnahme am ESC in den kommenden Jahren bekundet). Nach der EBU-Generalversammlung am 4. Dezember beschlossen auch die Sendeanstalten aus Spanien, Irland, Slowenien und den Niederlanden sowie Island nicht am ESC 2026 teilnzunehmen. Auch Nordmazedonien wird vermutlich fehlen, hier ist die Finanzierung weiterhin schwierig.
Die Sendeanstalten aus Russland und Weißrussland sind weiterhin aus der EBU ausgeschlossen, weshalb eine ESC-Teilnahme auch 2026 nicht möglich ist.
Darüber hinaus gilt die Rückkehr von Marokko, der Türkei und Ungarn als sehr unwahrscheinlich.
Erneut Interesse an einer Teilnahme als Gast hat Kasachstan angemeldet, die Anfrage wird von der Reference-Group des ESC auf ihrer nächsten Sitzung geprüft.
Hingegen zeichnet sich eine Premiere des Kosovos, aufgrund des Widerstands vor allem Serbiens, noch nicht ab, trotz des großen Interesses des zuständigen kosovarischen Senders.
Nähere Informationen zum aktuellen Stand in den einzelnen Ländern, aus denen bereits Zusagen vorliegen, findet Ihr über die links in der Teilnehmerliste unten.