
14. Februar 2026 Stefan Ball
Die schwedischen Musiker zogen weiter südwärts in den Osten der Region Schonen, genauer in die ehemals dänische Grenzstadt Kristianstadt. Die Stadt und die Kristianstad Arena, vor einem Monat noch Spielort der Handball-Europameisterschaft, waren 2018 Austragungsort der Melo-Relegationsrunde Andra Chansen.
Die eine Hälfte der sechsköpfigen Konkurrenz war zuvor noch auf keiner Melo-Bühne im Rampenlicht gestanden.
Saga Luvigsson war letztes Jahr immerhin im Melo-Finale dabei, auch wenn es nur für die Rote Laterne reichte. An ihrem diesjährigen Beitrag ist unter anderem die Sängerin Dotter beteiligt.
Eurovisionär schon etwas mehr eingegruft ist Patrick Jean. Er war bereits einmal bei einer Vorentscheidung für Wien dabei, nämlich 2015 bei „Unser Song für Österreich“ als Teil der Formation Noize Generation. Neben Herrn Kümmert und Ann Sophie gingen sie aber unter. 2020 war er als Autor am Melo-Siegerlied beteiligt, aber diese Reise nach Rotterdam fiel aus. 2021 wollte er wieder für Schweden nach Rotterdam, blieb aber in der zweiten Vorrunde als Interpret hängen.
Dabei war seine Stimme bereits einmal beim ESC zu hören, 2019 im Chor von Aserbaidschan.
Am bekanntesten dürfte aber das Duo Medina sein. 2022 holten sie sich Bronze im Finale und 2024 Silber. Statistisch gesehen, wäre dann dieses Jahr Gold an der Reihe. Um das zu bekommen holten sie sich als Ko-Autor den scheinbar unvermeidlichen Jimmy Thörnfeld mit ins Boot.
Am Ende ist das immer noch möglich. Die erste Wertungsrunde konnte dann Medina mit Viva L’amor für sich entscheiden.
Das zweite direkte Finalticket ging schließlich an das Lied Ain’t Today von Saga Ludvigsson und der zweitplatzierten Eva Jumatate dieser Abstimmung stehen mit dem Lied Selfish in der Finalkvalet noch alle Optionen offen.
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Bild: SVT