Unser Lied für Rotterdam – das war heute also kein Titel für eine Deutsche Vorentscheidung, sondern der einer Präsentation. Diese fiel bescheiden und gemütlich aus und fand in einem cool-plüschigen Hamburger Kino namens „Astor-Lounge“ statt. Die Aufzeichnung, zu der nicht alle Journalisten in die Sendung eingelassen wurden, dauerte ziemlich genau eine Stunde. Die Ausstrahlung ab 21.30 auf „ONE“ wird eine Länge von 45 Minuten haben, was der Sendung nur gut tun kann; denn allein bis das Rätsel um den deutschen Vertreter, den 22-jährigen Slowenen Ben Dolic, „gelüftet“ wurde, dauerte es eine halbe Stunde. Die verbrachte man mit bereits bekannten Zuspielern und mehrfachen Erklärungen über das Auswahlverfahren des Songs und des Interpreten. Aus 568 Liedern wählten die beiden hinlänglich erläuterten Jurys das beste aus, wie es hieß. „Violent Thing“ ist eine Michael-Jackson-ähnliche Dancenummer aus der Feder von Boris Milanov, der mit „Beautiful Mess“ (2. Platz 2017) und „Nobody But You“ (3. Platz 2018) eine tolle Eurovisionsbilanz vorweisen kann. Auch „If Love Was A Crime“, „Truth“ und „Chameleon“ stammen von ihm. Das lässt hoffen!
Was erwartet Euch heute Abend also? Viele Erklärungen und Deutungen, viel Barbara Schöneberger (bonbonhaft verpackt), das in Sofia produzierte Musikvideo des diesjährigen deutschen Beitrags „Violent Thing“ (Gewaltiges Ding), Interviews mit Michael Schulte, Peter Urban und der NDR-Truppe, natürlich auch mit dem Komponisten Boris Milanov („Das wird ein Hit!“) und am Schluss eine live dargebotene Akustik-Version unseres Liedes für Rotterdam. Wir sind gespannt auf Eure Rückmeldungen! Schreibt uns auf facebook Eure Meinung. Die ersten registrierbaren Reaktionen sind zumeist eher positiv.
Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mehr erfahren