
29. Mai 2026 Frank Albers
Eigentlich schien alles klar: der ESC 2027 wird in Bulgariens Hauptstadt Sofia ausgetragen. So wurde es vom Sender BNT auch spontan in der Pressekonferenz nach Daras Sieg in Wien verkündet.Aber nun gibt es doch ernstzunehmende Konkurrenz durch die Stadt Burgas am Schwarzen Meer. Wie Sofia verfügt auch Burgas mit der „Burgas Arena“ (Foto) über eine moderne Halle mit ausreichender Platzkapazität und Infrastruktur. Durch die Nähe zu den beliebten Urlaubs- und Badeorten am Schwarzen Meer gibt es in der Region zudem ausreichend Hotelkapazitäten, gute (internationale) Verkehrsanbindungen und ein modernes öffentliches Transportsystem. Der Stadtrat von Burgas hat zudem finanzielle und organisatrische Untertsützung zugesagt und fördert die Bewerbung. Zudem wirbt Burgas mit schönen Bildern von Strand, Sonne und Meer.
Dennoch bleibt die Hauptstadt Sofia große Favoritin auf die Austragung, vor allem da hier die Wirtschaftskraft am stärksten ist, ein vielfältiges kulturelles Rahmenprogramm gewährleistet ist und auch der Sender BNT hier seinen Sitz hat. Zudem ist es wohl auch Wille der bulgarischen Politik, das Land mit der Hauptstadt zu repäsentieren.
Weitere Bewerbungen gibt es zudem noch aus den Städten Plovdiv und Varna. Aber diese dürften aufgrund der zu kleinen und veralteten Hallen kaum eine Chance gegen Sofia oder Burgas haben.
Die finale Entscheidung über den ESC-Austragungsort 2027 soll im August getroffen werden.
Fotos: Stadt Burgas / Shutterstock (lizenzfrei)