Im Forum Wien berichten einige OGAE Mitglieder von ihren Eindrücken vor Ort aus Wien.


Alle Videos findet ihr auch im Video-Blog Wien


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14.05.2015 21:25 Karl Jakob
Franks Nachtgedanken am 14. Mai 2015



(Kamera: Karl JAKOB)



14.05.2015 21:15 Frank Albers
Sloweniens Eheglück

Maraaya, also Marjetka und Raay, sind das einzige Ehepaar auf der Wettbwerbs-Bühne. Sie haben sich auf der Musikhochschule in Ljubljana kennengelernt, wurden ein Paar und beschlossen dann auch musikalisch zusammenzuarbeiten. Ihre beiden kleinen Söhne sind dabei ihre größte kreative Inspiration. Es ging aber nicht nur um ihre Söhne sondern auch um den Texter des Liedes Charlie Mason. Charlie arbeitet seit vielen Jahren mit Raay zusammen und ist auch der Texter von Conchitas "Rise Like A Phoenix" und Nina Zilis ESC-Beitrag 2012.

Maraaya bekamen viel Lob für ihr sehr radiotaugliches "Here For You". Ein australischer Radioredakteur erzählte, dass er den Titel auf seinem Sender bereits rauf und runter spielen würde.

(Foto: Wolfgang Grube)



14.05.2015 20:28 Stefan Ball
Zyperns Pressekonferenz

John liebt Musik. Stilmäßig bevorzugt er derzeit Jazz, Pop oder Blues, also ein eher relaxter Geschmack. Metallica darf es zwischendurch aber auch einmal sein. Sein Beitrag für Wien legte in einer Marathonvorentscheidung einen langen Weg zurück. Das Lied, zumindest die Streicherpassage wurde aber in Preßburg (zu heimisch Bratislava) aufgenommen, also ziemlich nahe an Wien. John genoss aber die Vorentscheidungsweise und war ganz überraschend mit dem Ausgang zufrieden. Musik ist in seinem Leben natürlich sehr wichtig, daneben versucht er aber so oft wie möglich ins Fitnessstudio zu gehen und er spielt auch gerne Videospiele. Unter den vielen Spielen steht World of Warcraft oben in seiner Beliebtheitsskala und er ist auch richtig gut darin. Seine Hauptrequisite und optisches Kennzeichen, die Brille, sollte er aber im Gegensatz zu einem Videospiel nicht verlieren, denn er hat nur die eine. Eine spezielle Bühnenbrille gibt es nicht.
(Foto: Wolfgang Grube)




14.05.2015 20:15 Frank Albers
Slowenien auf dem Weg zum Olymp?

Eine perfekte Probe legten die Slowenen hin. Die Inszenierung ist nahezu identisch mit der der nationalen Vorentscheidung. Sängerin Marjetka trägt ein elfenbeinfarbenes, durchbrochenes Kleid und hat natürlich ihre Kopfhörer auf, die zu ihrem Markenzeichen geworden sind. Die Luftgeigenspielerin ist natürlich auch dabei. Komponist und Marjetkas Ehemann Raay sitzt am E-Klavier.
Die Bühne ist in ein schlichtes Orange gehüllt, die Inszenierung kommt ohne große Spezialeffekte aus und wirkt deshalb so überzeugend. Das Lied gehört zu den modernsten des Wettbewerbs und kommt hier im Pressezentrum sehr gut an. Viele hier prognostizieren eine Top5-Platzierung für Slowenien und das wäre für das kleine Land natürlich ein Riesenerfolg.

(Foto: EBU)







14.05.2015 20:13 Stefan Ball
Polen probt

Polen macht es wahr. Monika sitzt offensiv im Rollstuhl und zeigt so bewusst ihre Behinderung. Neben ihr sitzt ein Pianist auf seinem Hocker am Flügel. Das ganze Bühnenbild und alles ist in weiss gehalten. Auch über Monikas Beinen ist ein leichtes Tuch gelegt, dass sich links und rechts des Rollstuhles weiter erstreckt. Im Hintergrund flattern digitale Vorhänge vor einem rosigen Blütenmeer. Irgendwie alles etwas zu hello-kitty-mäßig, kann aber trotzdem funktionieren.
(Foto:EBU)




14.05.2015 19:43 Frank Albers
Kurze Schweizer Pressekonferenz

Mélanie René aus Genf in der Schweiz wurde musikalisch von Celine Dion aber auch von Britney Spears inspiriert. Zur Freude der anwesenden Fans sang sie Celines Siegerlied von 1988 „Ne partez pas sans moi“ mit Bravour.
Ansonsten plätschrte die Pressekonferenz ziemlich belanglos dahin. Es ging ein wenig um Ahnenforschung (es gab einen indischen Prinzen in Mélanies Familie) und ein wenig um ihre Familie in Mauritius (zu der sie aber kaum noch Kontakt hat). Mangels weiterer Fragen wurde die PK früher als sonst üblich beendet. Nach ihren Erfolgsaussichten beim diesjährigen ESC traute sich niemand sie zu fragen.

(Foto: Wolfgang Grube)



14.05.2015 19:40 Stefan Ball
Der Held aus Schweden

Die Botschaft des schwedischen Liedes ist, dass jeder ein Held sein kann. Sein Ziel ist neben einem Sieg beim Song Contest eine internationale Tour. Für seine Teilnahme in Wien verspührt Måns durchaus Druck, da zu Hause sehr hohe Erwartungen an ihn gestellt werden und da das Lied echt gut ist. Er hält es selbst für ein TOP3-Lied, weiß aber durchaus um starke Konkurrenz. Falls er aber gewinnen würde, würde er diesen seinem Kinderhilfsprojekt in Afrika widmen. Nach einer Präsentübergabe durch OGAE International wurde die Frage gestellt, welcher Comicheld er am ehesten wäre. Das wäre Superman, wenn er denn fliegen könnte. Die Startnummer 13 hält er nicht für eine Unglückszahl, denn immerhin ist er an einem Freitag dem 13. Geboren. Zum Singen kam er über seine Mutter, die ihn anfangs zwang Piano und Gitarre zu lernen und zu Hause vor Gästen singen. Und anfangs hasste er es. Und nun? Ohne Mutti wäre er wohl nicht nach Wien gefahren.
(Foto: Wolfgang Grube)




14.05.2015 19:37 Stefan Ball
Was war los in Island?

Wir wissen es nicht wirklich, denn uns ist diese Pressekonferenz durch die Finger geflutscht. Aber aus zuverlässiger Quelle wurde uns zugeflüstert, dass nicht die Olafsdottir, sondern Friðrik Dór seinen Titel "Lítil skref/Once Again" aus der diesjährige Vorentscheidung gesungen und damit begeistert hat. Der Zweitplatzierte singt im Chor mit. Übrigens ist dieses Jahr Selma Teil der isländischen Delegation.
(Foto: EBU)



14.05.2015 18:21 Frank Albers
Zyperns John ganz tiefenentspannt

Giannis (oder John, wie er sich hier in Wien nennt) Karagiannis ist der Ruhepol dieses Wettbewerbs. Still und nahezu bewegungslos steht er mitten auf einer dunkelblauen Sternenhimmel-Bühne und wirkt dabei regelrecht tiefenentspannt. Der einzige Brillenträger des Wettbewerbs singt seinen Beitrag außerordentlich gefühlvoll und präzise. Es scheint, dass selbst wenn die Bühne einstürzen sollte, er nicht aus der Ruhe zu bringen ist. Das Lied beginnt mit einer Schwarz-Weiß-Einstellung, die erst nach ein paar Sekunden zu Farbe wechselt. John trägt einen schwarzen Anzug mit weißem Oberhemd und schwarzer Krawatte. Ein wunderschön inszeniertes Gesamtpaket das uns die Zyprer da bieten.

(Foto: EBU)



14.05.2015 17:44 Stefan Ball
Schweiz: Ein Fräulein steht im Walde

Die Schweiz gibt sich leicht dunkel und martialisch. Im Hintergrund stehen vier Damen im Dunkeln und schlagen mit Fransenärmeln auf Plexiglastrommeln ein und der Nebel wabert über den Boden. In der Mitte auf runden Plexiglasbühne ist Mélanie platziert in einem silberblauen Kleid mit glitzerndem Oberteil und wehendem Rock und arbeitet dabei mit ihren Händen und wedelt mit einer Art Umhang. Da die Bühne ganz in Blau gehalten ist, wirkt der Auftritt sehr kühl. Insgesamt steht die Schweiz sehr im Walde. Der Hintergrund ist ein (Birken?-)Wald. An den Baumstämmen perlen mit der Zeit glitzernde Kugeln empor. Das soll bestimmt das Shine aus dem Liedtitel symbolisieren. Die Scheinwerfer reichen für die Symbolik wohl nicht aus. Auch Dampffontänen werden noch eingebaut. Auch wegen des dunklen Teints der Sängerin erinnert die Inszenierung an eine statische Ein-Frau-Bollywood-Show.


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