TIX gewinnt Barbara-Dex-Award

1. Juni 2021 Frank Albers
Und noch eine populäre, wenn auch nicht bei allen unbedingt beliebte, Entscheidung ist gefallen: der Barbara-Dex-Award 2021 wurde am Sonntag vergeben. Mit ihm wird das, sagen wir mal, auffälligste Kostüm der ESC-Saison ausgezeichnet.
Der Preis geht in diesem Jahr erstmals nach Nordeuropa und zwar an TIX aus Norwegen für seine weiße Pelz-Flügel-Kreation.
Die belgischen Kollegen www.Songfestival.be führen die internatioanle Abstimmung durch, ist doch der Preis nach der Belgierin Barbara Dex (ESC 1993) benannt.

TIX folgen in diesem Jahr auf den Plätzen 2 und 3 Roxen aus Rumänien und Albina aus Kroatien.

Foto: EBU

Das ist das Ergebnis

24. Mai 2021 Reinhard Ehret

Italien hat den dritten Eurovisionssieg eingefahren. Nach Gigliola Cinquetti und Toto Cutugno hat sich nun die Band Måneskin in die Annalen des Song Contests eingetragen. Hier seht Ihr noch einmal die Ergebnistafel aus der Fernsehshow.

Erste italienische Staedte melden ihre Kandidatur fuer den ESC 2022 an.

23. Mai 2021 Frank Albers
 
Der ESC 2021 in Rotterdam ist erst seit wenigen Stunden vorbei und schon beginnen die Vorbereitungen auf den ESC 2022 in Italien. Die italienische Head Of Delegation hatte noch in der Pressekonferenz einen Aufruf an die Städte Italiens gestartet, sich für den Contest 2022 zu bewerben.

Die Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten und so haben bereits am Pfingst-Sonntag folgende Städte ihre Kandidatur angekündigt:

 

Turin mit der Pala Alpitour (Olympiahalle)
Mailand mit dem Mediolanum Forum
Rom mit Pala Lottomatica
Bologna mit der Unipol Arena
Neapel mit Pala Barbuto
Pesaro mit der Adriatic Arena

Reggio Emilia mit der RCF Arena (die dafür überdacht würde)

 

Es wird ein spannendes Rennen und es werden sicher noch weitere Kandidaten hinzukommen.

Ihr entscheidet: An wen geht der Barbara Dex Award?

23. Mai 2021 Simon Wennige
Unsere Nachbarn von Songfestival.be wollen von Euch wieder wissen, wer den diesjährigen Barbara Dex Award gewinnen soll. Barbara Dex hatte 1993 für Belgien am Eurovision Song Contest in Millstreet teilgenommen. Mit ihrer Ballade „Iemand als jij“ wurde sie letzte – übrigens mit 3 Punkten. Aber dank ihres selbstgenähten Kleides ist sie unter Fans besonders in Erinnerung geblieben. Das halbtransparente Kleid hat viel Spott über sich ergehen lassen müssen.

Vier Jahre später wurde der Barbara Dex Award ins Leben gerufen. Seitdem wird jährlich nach dem würdigen Nachfolger eines misslungenen Outfits gesucht. Bislang konnten sich 21 Länder in die Liste der Gewinner eintragen. Lediglich Nordmazedonien und Portugal konnten den Award zweimal einheimsen. Auch unser Guildo Horn gehört zu den Titelträgern.

Nachdem nun alle 39 Teilnehmenden des diesjährigen Jahrgangs mehrmals ihre Garderoben in Rotterdam präsentieren durften, seid Ihr nun an der Reihe. Klickt auf den folgenden Link zum Barbara Dex Award und gebt Eure Stimme ab.

Fotos: songfestival.be

Franks Nachtgedanken zum Finale, 22. Mai

23. Mai 2021 Frank Albers
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Kamera: Lothar Zimmermann
Schnitt: Reinhard Ehret

ESC Halbfinale 2 – Endergebnis, Jury- und Televoting

23. Mai 2021 Marc Gehring

Die Sieger:

Ein Kopf- an Kopf-Rennen gab es um den Sieg im zweiten Halbfinale. Gewonnen hat mit 291 Punkten Gjon’s Tears aus der Schweiz mit „Tout l’univers„. Nur 3 Punkte dahinter auf Platz 2 landete Publikumsliebling Dadi & Gagnamagnid aus Island mit „10 Years„. Dass er aufgrund der Quarantäne nicht live auftreten konnte, scheint sich also nicht negativ ausgewirkt zu haben. Überraschender Televoting-Sieger ist Blind Channel aus Finnland für die es aber insgesamt „nur“ zu Platz 5 reichte. Der Jurysieg hingegen ging an die Schweiz.

Der Kampf um Platz 10:

Mit 112 Punkten hatte Albanien auf Platz 10 mit Anxhela Peristeri schon ein ein ordentliches Polster vor Dänemark auf Platz 11 und Österreich auf Platz 12. Fyr og Flamme aus Dänemark ergatterten 89 Punkten insgesamt. Die 80 Punkte im Televoting für „Øve os på hinanden“ waren zwar bärenstark, aber mit nur 9 mickrigen Jury-Punkten war kein Blumentopf zu gewinnen. Noch schlechter erging es Österreich mit insgesamt 66 Punkten. Die 53 Jury-Punkte für Vincent Bueno waren zwar ganz ordentlich, aber die mageren 13 Punkte im Televoting für „Amen“ waren leider der Grund des Ausscheidens.

Die Verlierer:

Auf dem 17. und damit letzten Platz mit nur 14 Punkten landete Samanta Tina aus Lettland mit „The Moon Is Rising„. Frustrierende 0 Punkte im Televoting gab es hingegen für Tschechien mit Benny Christo. Dank eines wohlwollenden Juryvotings reichte es für den Song „Omaga“ aber in Summe für Platz 15. Tornike Kipiani aus Georgien fiel mit seiner ruhigen Ballade „You“ ausgerechnet bei den Jurys unten durch und bekam nur 1 einzigen Punkt im Juryvoting.

Hier das offizielle Endergebnis des 2. Halbfinals vom 20. Mai 2021:

Platz Land Song & Artist Punkte Televote Jury Startnummer
1 Schweiz Tout l’univers 291 135 156 16
Gjon’s Tears
2 Island 10 Years 288 148 140 8
Dadi & Gagnamagnid
3 Bulgarien Growing Up Is Getting Old 250 101 149 13
Victoria
4 Portugal Love Is On My Side 239 111 128 12
The Black Mamba
5 Finnland Dark Side 234 150 84 14
Blind Channel
6 Griechenland Last Dance 184 80 104 4
Stefania
7 Moldau Sugar 179 123 56 7
Natalia Gordienko
8 Serbien Loco Loco 124 68 56 9
Hurricane
9 San Marino Adrenalina 118 42 76 1
Senhit feat. Flo Rida
10 Albanien Karma 112 38 74 11
Anxhela Peristeri
11 Dänemark Øve os på hinanden 89 80 9 17
Fyr og Flamme
12 Österreich Amen 66 13 53 5
Vincent Bueno
13 Estland The Lucky One 58 29 29 2
Uku Suviste
14 Polen The Ride 35 17 18 6
Rafal
15 Tschechien Omaga 23 0 23 3
Benny Cristo
16 Georgien You 16 15 1 10
Tornike Kipiani
17 Lettland The Moon Is Rising 14 10 4 15
Samanta Tina

ESC Halbfinale 1 – Endergebnis, Jury- und Televoting

23. Mai 2021 Marc Gehring

Die Sieger:

Destiny aus Malta ist mit „Je me casse“ und 325 Punkten die strahlende Sieger des ersten Halbfinales beim ESC 2021 in Rotterdam. Sie hat mit 174 Punkten auch das Juryvoting gewonnen. Go_A aus der Ukraine haben mit 164 Punkten hingegen das Televoting gewonnen und sind mit insgesamt 267 Punkten für ihren Song „SHUM“ auf einem hervorragenden zweiten Platz gelandet.

Manizha aus Russland belegte insgesamt Platz 3 mit 225 Punkten. Im Juryvoting holte sie mit „Russian Woman“ und 117 Punkten sogar Platz 2. Insgesamt auf Platz 4 mit 203 Punkten sind die Publikumslieblinge The Roop aus Litauen gelandet. Im Televoting schaffte es „Discoteque“ sogar aufs Treppchen: Platz 3 mit 137 Punkten.

Der Kampf um Platz 10:

Nur 5 Punkte trennten Norwegen auf Platz 10 und Kroatien auf Platz 11. TIX erreichte mit „Fallen Angel“ insgesamt 115 Punkte und schnitt vor allem im Televoting mit 77 Punkten überproportional gut ab. Drama um Kroatien: Albina erreichte mit „Tick Tock“ immerhin Platz 9 im Televoting und Platz 10 bei den Jurys. Trotzdem reichte es in Summe nicht. Was für ein Pech! Auch Belgien war keineswegs sicher im Finale. Hooverphonic hatten auf Platz 9 gerade mal 7 Punkte mehr als Kroatien auf Platz 11 und hatten dies vor allem einem sehr guten Juryergebnis zu verdanken.

Die Verlierer:

Auf dem letzten Platz mit nur 20 Punkten landete Irland mit Lesley Roy. Trotz einer aufwendigen Storybook-Show bekam sie ausgerechnet im Televoting nur 4 Punkte für ihren Song „Maps„. Böse unter die Räder kam auch Australien im Televoting. Für die nicht in Rotterdam anwesende Montaigne gab es nur mickrige 2 Punkte von den Zuschauern.

Hier das offizielle Endergebnis des 1. Halbfinals vom 18. Mai 2021:

Platz Land Song & Artist Punkte Televote Jury Startnummer
1 Malta Je Me Casse 325 151 174 16
Destiny
2 Ukraine Shum 267 164 103 15
Go_A
3 Russland Russian Woman 225 108 117 3
Manizha
4 Litauen Discoteque 203 137 66 1
The Roop
5 Israel Set Me Free 192 93 99 12
Eden Alene
6 Zypern El Diablo 170 78 92 8
Elena Tsagrinou
7 Schweden Voices 142 51 91 4
Tusse
8 Aserbaidschan Mata Hari 138 91 47 14
Efendi
9 Belgien The Wrong Place 117 47 70 11
Hooverphonic
10 Norwegen Fallen Angel 115 77 38 9
TIX
11 Kroatien Tick-Tock 110 53 57 10
Albina
12 Rumänien Amnesia 85 27 58 13
Roxen
13 Slowenien Amen 44 8 36 2
Ana Soklic
14 Australien Technicolour 28 2 26 5
Montaigne
15 Nordmazedonien Here I Stand 23 11 12 6
Vasil
16 Irland Maps 20 4 16 7
Lesley Roy

 

Italien gewinnt den ESC 2021

23. Mai 2021 Frank Albers

Wir haben einen Sieger. Maneskin aus Italien gewannen den Eurovision Song Contest 2021.
Herzlichen Glückwunsch. Der ESC-Knovoi verlässt nach zwei Jahren Rotterdam und zieht nach Italien.

Glückwunsch auch an Frankreich und die Schweiz für die wunderbaren Plätze Zwei und Drei.
Es sind damit übrigens die gleichen TOP3-Nationen, wie beim ersten Grand Prix in den Niederlanden, 1958 in Hilversum, nur in einer anderen Reihenfolge.

 

Marcel Bezençon Awards 2021

22. Mai 2021 Roland

Am Finaltag wurden in Rotterdam auch die Marcel Bezençon Awards vergeben.

Der Press-Award, der Preis der Journalisten und der Artistic-Award, gewählt von den Kommentatoren, ging an Barbara Pravi aus Frankreich. Der Composer-Award ging an Wouter Hardy, Nina Sampermans, Gjon Muharremaj (Schweiz).
Die Marcel Bezençon Awards wurden von Christer Björkman und Richard Herrey begründet und werden seit 2002 jährlich am ESC Finaltag für den besten Gesang, die beste künstlerische Darstellung und die beste Komposition (gewählt von akkreditierten Journalisten, den Kommentatoren und den teilnehmenden Komponisten) verliehen.

Marcel Bezençon war bis 1969 Vorsitzender der EBU-Programm-Kommission. Er hatte 1955 die Idee zu einem europäischen Schlagerwettstreit und gilt als Vater des Grand Prix bzw. des Eurovision Song Contest.

Foto: EBU / Andres Putting

Die Prognose zum Ausgang des Finals 2021

22. Mai 2021 Frank Albers
ESC 2021: Die Prognose zum Ausgang des Finals 2021
Reinhard und Frank versuchen es wieder mit einer Prognose und werden hoffentlich nicht zu sehr daneben liegen. Aber das Rennen ist so offen wie selten, daher st auch eine Prognose nicht ganz einfach.
Kamera: Biggi Müller
Schnitt: Reinhard Ehret
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