Im Forum Wien berichten einige OGAE Mitglieder von ihren Eindrücken vor Ort aus Wien.


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20.05.2015 14:40 Karl Jakob
Guy Sebastian beim Botschafterempfang am 19. Mai 2015



(Kamera: Karl JAKOB)



20.05.2015 14:36 Stefan Ball
Pressekonferenz Großbritannien

Die britische Pressekonferenz verlief durchaus anders als die erste. Die beiden, vor allem der Herr, waren schon mal flotter angezogen als bei der ersten Pressekonferenz und das gibt schon einmal vorteilhaftere Pressefotos. Die beiden haben übrigens eine zwar musikalische, wenn auch uneurovisionäre, Verbindung. Die gute Bianca ist nach Bianca Jagger benannt und Alex trat über hundertmal in einer Mike-Jagger-Tribute-Show auf. Insgesamt war die britische Delegation mit der zweiten Probe deutlich zufriedener. Wegen der mittelmäßigen britischen Ergebnisse der letzten Jahre verspüren sie keinen Druck, solange sie auf der Bühne ihr bestes geben. Eine Frage betraf die BBC direkt und zwar, warum die Briten nicht über ihren Beitrag bestimmen dürfen. Laut BBC ist es wichtiger beim Song Contest abstimmen zu können. Ansonsten gibt es keine EBU-Auswahlvorschriften und derzeit scheint eine interne Auswahl am sinnvollsten. Die BBC ist hier aber nicht für immer festgefahren. Was den Startplatz angeht, hat Bianca dem Vereinigten Königreich das Los der ersten Hälfte gezogen.



20.05.2015 14:32 Frank Albers
Australien im Großstadt- dschungel

Guy Sebastian trägt wieder seinen modischen braunen Hut, hat aber sonst ein anderes Outfit mit knöchellangen Hosen ausprobiert.
Er ist stimmlich außerordentlich präsent und wird seine Fans aber auch das ihn noch nicht kennende Publikum in seinen Bann ziehen. Er tanzt mit seinem Chor dabei durch eine Goßstadtlandschaft, die vor allem durch eine breite Allee mit modernen Straßenlaternen dargestellt wird. Für einige Beobachter wirkt das etwas kühl, andere sind von der lebendigen Atmosphäre, die Guy mit seinen Leuten auf die Bühne zaubert, mehr als begeistert. Australien hat seine Mitfavoritenstellung mit dieser perfekten Probe noch einmal deutlich unterstrichen.

(Foto: Sigi Doppler)





20.05.2015 14:18 Andrea Berger
2. Probe Frankreich Prêt-à-porter

Frankreich hat die Garderobe gewechselt: statt dem blauen Satin-Spitzenkleid tritt Lisa Angeli nun in einem knielangen, schwarzen Kleid auf. Durch diese Schlichtheit nimmt sich die Sängerin optisch zurück und unterstreicht den Inhalt und die wichtige Botschaft des Liedes. Der virtuelle Hintergrund tritt nun in den Vordergrund. Die Trommler wirken unverändert gewaltig und unterstützen den souveränen Auftritt. Nach zwei perfekten Durchläufen beendet Frankreich die Proben.
In der darauffolgenden Pressekonferenz antwortet Lisa auf die Frage: „Are you fit for final?“ mit einem sicheren „YES!“. Noch einmal wurde auf die Bedeutung des Hintergrundbildes und die Botschaft von Hoffnung und Friede hingewiesen.
Im Finale wird sie in der ersten Hälfte starten.

(Foto: Wolfgang Grube)




20.05.2015 13:59 Karl Jakob
Ann Sophie beim Botschafterempfang am 19. Mai 2015



Kamera: Karl JAKOB



20.05.2015 13:51 Andrea Berger
2. Probe Spanien

Nach einem kleinen Technikproblem startet die zweite Probe für Endurne. Stimmlich sicher tritt sie auf. Die Unsicherheiten in der Choreographie aus der ersten Probe sind überwunden und Spanien zeigt eine gelungene Bühnenpräsenz. Endurne trägt nun nicht mehr kurz sondern ein langes, goldfarbiges Kleid mit seitlichem Beinschlitz, das ein wenig an die griechisch-römische Götterwelt erinnert und unterstreicht dadurch noch die Dramatik und Glaubwürdigkeit des kämpferischen Inhalts dieses Liedes. Dem Zuschauer bietet sich ein stimm- und bildgewaltiger Auftritt.


(Foto: Sigi Doppler)




20.05.2015 13:49 Reinhard Ehret
Ann Sophie mit großer Eleganz

Ann Sophie ist „a little sick“, wie sie gerade eben in ihrer Pressekonferenz sagte. Wie nach solchen Aussagen üblich wurde das von den Anwesenden besorgt aufgenommen und hinterfragt, was unsere deutsche Teilnehmerin während des Fototermins zur Bemerkung veranlasste: „Hätt ich das bloß nicht gesagt.“ In der Tat klang sie bei ihren Antworten leicht verschnupft, aber sie ist Profi genug, um diese kleine Unpässlichkeit wegzustecken; da kann man sicher sein. Ansonsten berichtete sie von ihrem bei der heutigen Probe leicht veränderten Outfit, insbesondere von ihren neuen goldenen High-Heels, die sie jedoch für den kommenden Samstag wieder in den Schrank stellen wird. Sie seien ihr zu hoch und sie könne nicht vernünftig darin gehen, sagte sie. Während ihrer Probe, die sie um einige Sekunden sogar überziehen durfte, spürte man von einer Verkühlung wirklich überhaupt nichts. Die Akkreditierten in der Halle spendeten tollen Applaus, denn Ann Sophie machte ihre Sache wieder sehr souverän absolut sicher. Sie ist in der Tat eine Künstlerin, die am liebsten über hundert Prozent geben würde. Das Bühnenbild blieb unverändert elegant-stilvoll und sie selbst wird sehr hübsch und äußerst präsent ins Bild gesetzt. Besser kann man’s eigentlich nicht inszenieren. Dass Ann Sophie sich schließlich auch noch in die zweite Hälfte des Final-Starterfeldes gelost hat, taugt zu einem weiteren Pluspunkt. Alle sind sich hier einig, dass der ganze Vortrag gegenüber der Hannoverschen Vorentscheidung eine deutliche Verbesserung erfahren hat. Jetzt braucht Ann Sophie nur noch millionenfach gedrückte Daumen!

(Foto: Sigi Doppler)



20.05.2015 13:42 Frank Albers
Erstaunliche Nüchternheit aus Spanien bei der Pressekonferenz

Spanische Pressekonferenzen werden üblicherweise von Horden kreischender spanischer „Journalisten“ begleitet, die in den höchsten Quietschtönen flaggenwedelnd dem Berufsstand der schreibenden Zunft alle Ehre machen. Ob es an der frühen Uhrzeit lag oder dem Umstand, dass der spanische Beitrag in der heimischen spanischen Presse ziemlich verrissen wurde, mag offen bleiben, aber eine so ruhige Pressekonferenz aus Spanien gab es selten. Edurne zog voller Freude einen Finalplatz in der zweiten Hälfte und freute sich, bekannt zu geben, dass ihr neues Album in dem nächsten Monat erscheinen werde und natürlich auch den ESC-Beitrag enthalten werde. (Klaus Woryna)

(Foto: Wolfgang Grube)




20.05.2015 13:19 Frank Albers
Kritik aus dem eigenen Land bei der österreichischen Pressekonferenz

Eine sehr zurückhaltende, ruhige Pressekonferenz lieferten die Jungs der Makemakes ab. Dies war wohl auch die bisher kritischste aller Befragungen. Österreichische Medienvertreter trugen in bisweilen gar rüden Fragen Vorwürfe, dass der österreichische Beitrag zu langweilig und der Auftritt schlaftablettenartig sei, an die Protagonisten heran, die diese ungewöhnlichen konfrontativen Provokationen allerdings gelassen konterten. Die Makemakes würden schließlich vom Publikum und dem Song Contest-Feeling getragen und ließen sich daher nicht von übelwollenden Kritikern verunsichern. Offen bekundete der Leadsänger, dass sein Probenauftritt heute ganz wunderbar gewesen sei, denn er habe die Kameras nunmehr gefunden: „Dieses Mal wusste ich, wo die Kameras sind!“ Daran sieht man, dass offensichtlich der ORF nicht heimlich mit den Makemakes Vorwegproben vorgenommen hatte. Auch wenn heute in der Probe das Klavier nicht brannte, so wird das am Samstag wohl wieder der Fall sein. Das österreichische Team bekannte augenzwinkernd, dass man ja schließlich nicht sechs Klaviere verbrennen könne. (Klaus Woryna)

(Foto: Wolfgang Gube)




20.05.2015 13:13 Frank Albers
Grande Amore von italienischen Mommas boys

Ein Aufschrei der Begeisterung ging durch die Pressekonferenz, als die smarten, gut gelaunten Jungs von Il Volo aus der Lostrommel den erlösenden Zettel mit den Worten „2nd Half“ zogen. Charmant zogen in der Pressekonferenz die Drei alle Register und unterhielten einerseits die Journalisten, indem sie sich lässig gegenseitig aufzogen. Andererseits wurde man wirklich berührt, als sie mit authentischer ehrlicher Bewunderung von ihrer Begegnung mit den Rollstuhlbasketballern sprachen, mit denen sie, wie dem Vorfilm zu entnehmen sein wird, zusammen viel Spaß hatten – dass sie sich morgen mit diesen wieder treffen werden, weil sie so begeistert von deren ansteckender Lebensfreude sind, gaben sie nur in einem Nebensatz bekannt – andere hätten sicher versucht, daraus eine medienwirksame Kampagne zu entwickeln. Gefragt, ob sie typische Italiener seien, was nach der fragenden Reporterin zugleich der hingebungsvolle heiße Liebhaber und zugleich der sensible „Mummy-Boy“ sei, parierten sie elegant mit einerseits spontanen Flirts und andererseits Bekenntnissen zur Familie. Ihre vielbeachteten Auftritte mit Barbra Streisand hätten sie unendlich motiviert, gestanden sie in der Pressekonferenz ebenso wie sie andeuteten, dass der Auftritt noch in Details verändert werden könnte. (Klaus Woryna)

(Foto: Wolfgang Grube)


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