Eurovision Song Contest
2016
Forum Stockholm
Schweden 1961
Platz 14
Lill Babs
"April, April"
 
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 VR4 Norwegen 01.02.
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 Sanremo VR3 06.02.
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 HF2 Island 15.02.
 HF2 Estland 15.02.
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 VR5 Schweden 27.02.
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 VE Island 29.02.
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 VE Portugal 07.03.
 VE Schweden 07.03.
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 ESC HF2 14.05.
 ESC Finale 16.05.



Im Forum Stockholm berichten einige OGAE Mitglieder von ihren Eindrücken vor Ort aus Stockholm.


Alle Videos findet ihr auch im Video-Blog Stockholm


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07.05.2016      Jamie-Lees toller Auftakt

Jamie Lee hat hier viele sehr positiv überrascht - und so manch einen beruhigt. Ihre Probe war richtig gut. Zum einen sang sie - trotz der frühen Stunde um 10 Uhr - tadellos und alle Wechsel zwischen Brust- und Kopfstimme klappten sehr gut. Eine anfänglich suboptimale Tonabstimmung mit den Chorstimmen im „Bridge“-Teil korrigierte man schon im zweiten Durchgang hörbar. Jamie Lee wandelt in ihrer unverkennbaren Gangart durch einen wirklich sehr imposant-mystischen Zauberwald aus wuchtigen tieffarbigen Bäumen und mit nach oben gerichteten grünen Laserstrahlen. Die Kamera-Rückwärtsfahrt am Anfang fängt Jamie-Lees Gang zur Bühnenrampe sehr schön ein und baut Spannung auf. Die Mystik wird durch einen Wechsel auf die Vorbühne mit etwas notwendig aussehenden Schritten durchbrochen, zumal dann einige Kameraeinstellungen das Publikum einfangen sollen. Das braucht es eigentlich nicht und könnte die zauberhafte Stimmung etwas beeinträchtigen. Aber das ist eine Marginalie. Alles in allem war das ein schöner Anfang der Eurovisionswoche für Jamie-Lee. Ihr Auftritt mit einer angenehm ruhigen Inszenierung veranlasste die schon Anwesenden im Pressezentrum zu spontanem Applaus.

eingestellt von: Reinhard Ehret
© Foto: EBU

06.05.2016      Franks Nachtgedanken am 6. Mai 2016


eingestellt von: Karl Jakob
© Karl JAKOB

06.05.2016      Spanien: Der Kniefall zu Stockholm

Den Abschluss des heutigen Probentages bildete eine außergewöhnliche Pressekonferenz: Spanien. In den vergangenen Jahren erinnerten spanische Pressekonferenzen stets an stimmungsgeladene, aufgeheizte Fußballspiele, wobei aufgeregte Fans und Journalisten eingewickelt in spanische Flaggen hysterisch in den höchsten Tönen lauthals kreischten und klatschten. 2016 war alles anders. Einer selbstsicheren, in fließendem Englisch souverän und charmant zugleich parlierenden Barei lauschte fast schon ergriffen die anwesende Fachwelt.

 

Barei erklärte, dass der Sturz beabsichtigt sei und gezielt eingesetzt werde. In ihrem Lied gehe es darum, dass man im Leben immer aufstehen müsse und nur mit einem starken eigenen Willen erfolgreich sein könne. Sie wolle daher in ihrem Beitrag für den Zuseher unvermittelt stürzen, so dass dann Ton und Licht auch völlig erlöschen sollten. Dies solle den Umstand symbolisieren, dass man im Leben immer zu unvorhergesehenen Zeiten falle, sich dann aber immer aufrichten und fröhlich unentwegt weitermachen müsse. Daher tanze sie ebenso energetisch vor und nach dem Sturz mit ihren „Happy Barei feet“, wie sie ihre eigenwilligen Tanzschritte beschrieben wissen will. Mal sehen, ob Kommentatoren wie Herr Urban die Zuschauer auf die Kernaussage des spanischen Songs hinweisen werden oder sich erfreuen, wenn der ahnungslose Zuschauer gebannt den Atem anhält und dann erleichtert eine wiederaufstehende Barei bejubelt. Sicher wird das spanische Team die Kommentatoren um die eine oder andere Vorgehensweise eindringlich bitten.

 

Barei wies darauf hin, dass sie seit 15 Jahren erfolgreich in der spanischen Musikszene verankert sei und auch schon große Pläne für die Zeit nach dem Song Contest habe.

 

Das spanische Team versprach, hart zu arbeiten und noch einige Verbesserungen und Änderungen beim Auftritt vorzunehmen mit Ausnahme des Sturzes, den Barei so perfekt geübt habe, dass sie sich dabei nicht verletzen könne. Auch sei noch nicht die letzte Entscheidung über das Finalkleid gefallen.  Sie sei aber mehr als zuversichtlich, ein tolles Ergebnis für sich, ihren Beitrag, Spanien und ihre aufmunternde Botschaft zu erzielen.

 

eingestellt von: Klaus Woryna
© Foto: Sigi Doppler

06.05.2016      Ein zuversichtlicher Franzose

Einen deutlich energetischeren Eindruck als bei seiner ersten Probe machte Amir auf seiner ersten Pressekonferenz. Er sei hochkonzentriert und denke zur Zeit - auch wenn es wie ein Klischee klinge - von morgens bis abends an nichts anderes als daran, wie sein Auftritt am 14. Mai so gut wie möglich wird. Die Woche, die vor dem französischen Team liege, werde eine Woche voller Arbeit an vielen Detailverbesserungen sein. Als er noch Zahnarzt war, hätte er sich niemals vorstellen können, einmal als Sänger vor dem Publikum des ganzen Erdteils zu stehen. Die Eurovision findet er großartig, weil es Begegnung von Menschen in all ihrer Verschiedenheit bedeute, die eine gemeinsames positives Ereignis teilen. Eine geringfügige Kritik habe es in Frankreich wegen des englischen Songtextes gegeben. Amir wurde bei dieser Frage sehr impulsiv: Sein Land werde erstmals seit unzähligen Jahren in ganz Europa als Mitfavorit gehandelt und - musikalisch gesehen - positiv empfunden. Das sei eine wunderbare Gelgenheit, ein kulturelles Produkt Frankreichs zu exportieren. Er versuche, seine Mitfavoritenrolle auszublenden, was aber sehr schwierig sei. Eines muss man aber ganz deutlich festhalten: Nach der verbesserungswürdigen Darbietung in der ersten Probe sollte man also Amir nicht zu früh abschreiben. Der Mann weiß, was er will.

eingestellt von: Reinhard Ehret
© Foto: Sigi Doppler

06.05.2016      Malta und die singende Komponistin

Ob es eine gute Entscheidung war, den maltesischen Beitrag nach dem nationalen Vorentscheid auszutauschen, wird sich am Dienstag beim Semifinale zeigen. Ira Losco und ihrem Team standen 16 fertig aufgenommene Songs für das ins Auge gefasste Austauschprogramm zur Verfügung, wie die sehr freundliche Sängerin den Journalisten verriet. „Walk On Water“ sollte es werden und der Austausch war beschlossen. Ihre heutige Probe empfand sie positiv, nur ihr Ohrlautsprecher sei noch zu leise eingestellt, aber das sei sicherlich bis zu den nächsten Proben am Montag behoben.

 Der Auftritt beginnt mit einer Computeranimation von Ira, die zügig ins reale Bühnenbild überfließt. Zahlreiche Leuchteffekte wurden ausgenutzt, um Ira Losco und ihren ständig um sie herumtanzenden Begleiter Namens Skorpion ins positive Licht zu rücken.

Ira plauderte noch kurz über den ESC 2002 und empfindet den Diesjährigen als gewaltig größer, was sich schon an der überdimensionalen Bühne zeige. Im Backgroundchor stünde unter anderem Molly Pettersson Hammar, eine schwedische Sängerin, die „Walk On Water“ mitkomponiert habe.

 

eingestellt von: Markus Herrmann
© Foto: Sigi Doppler

06.05.2016      Spanien: Say No No

Hat das Spanien wirklich nötig? Diese Frage waberte durch das Pressezentrum nach der spanischen Probe und es ging nicht um die altbekannte Diskussion, dass Spanien 2016 durchgängig sich der Englischen Sprache hingibt. Barei baute als besonderes Mittel der Effekthascherei zu Beginn bei ihren Tanzschritten einen Sturz ein und lässt sich theatralisch zu Boden sinken, um dann dort kurz zu verharren und dann den Auftritt unvermindert fortzusetzen. Das soll offensichtlich der Joker sein, der die Zuseher zum Anrufen für Spanien bringen soll.

Ungeachtet dessen absolvierte sie ihre erste Probe sauber und unaufgeregt in einem silbernen Kleidchen, das besser mit Oberarmen versehen gewesen wäre. Stimmlich klang alles ordentlich; dass der Funke bei den ersten Proben nicht restlos überspringen muss, steht ebenfalls außer Frage. Gleichwohl zeigten sich etliche Beobachter etwas ernüchtert.

 

eingestellt von: Klaus Woryna
© Foto: Sigi Doppler

06.05.2016      Amir überzeugt nicht

Die Enttäuschung im Pressezentrum bei allen Betrachtern der ersten französischen Probe war beträchtlich. Immerhin hatte man erwartet, dass mit Amir ein scharfer Konkurrent für Sergej Lazarev ins Rennen geht. Etwas unmotiviert sang er sein „J’ai cherché“ - und wahrscheinlich sucht er immer noch nach der optimalen Darbietung. Der Video-Content für den Hintergrund ist verhältnismäßig beliebig, seine Bewegungen und seine Gesangsweise, die nicht immer perfekt war, wirkten so, als habe er noch nicht so richtig Lust auf den Contest. Er wippt zwar kontinuierlich im Takt seines Songs und lächelt sehr viel, aber der Funke springt nicht über. Man hat bei den drei Durchläufen die Bildregie zunehmend verbessert, aber auch da ist sicher noch nicht die endgültige Lösung gefunden. Man kann Amir nur die Daumen drücken, dass im Finale alles besser sein wird.

eingestellt von: Reinhard Ehret
© Foto: EBU

06.05.2016      Bosniens Friedensappell am Stacheldrahtzaun

Die Bosnier halten an ihrem Plan fest und inszenieren ihren Beitrag als einen Appell für Frieden, Versöhnung und gegen Ausgrenzung. Als Symbol dafür wählten sie einen Stacheldrahtzaun, der aktuell an so vielen Stellen Europa wieder durchschneidet und Menschen ausgrenzt. Deen und Dalal stehen zu beiden Seiten des Zauns und reißen ihn am Ende symbolisch ein, als Sieg der Liebe.

 

Wie der Auftritt auf der Bühne war auch die bosnisch-herzegowinische Pressekonferenz sehr überzeugend und authentisch, die Botschaft für mehr Toleranz wurde mit viel Vehemenz vorgetragen. Die silber-goldenen Rettungsdecken symbolisieren dass unter jeder Decke ein Mensch unabhängig von Herkunft, sexueller Orientierung und Sprache steckt. Man glaubt den vieren was sie erzählen.

 

eingestellt von: Markus Herrmann
© Foto: Sigi Doppler

06.05.2016      Franks Nachtgedanken Spezial am 6.5. mit Matthias Breitinger


eingestellt von: Karl Jakob
© Karl JAKOB

06.05.2016      Casino Royal aus Estland



Wie gewohnt meisterte Jüri Pootsman seine zweite Probe souverän und erfüllte sein Ziel des Auftritts, das er in der anschließenden Pressekonferenz verriet, nämlich wie ein James Bond in einem Casino zu wirken. Die Spielkarte, welche er auf der Bühne gekonnt aus dem Ärmel seines blauen Anzugs zauberte, unterstrich diese Illusion.

Der uns allen bekannte Stig Rästa, Mitkomponist von „Play“ und ESC-Teilnehmer des vergangenen Jahres, unterstützte Jüri bei der Beantwortung der neugierigen Fragen. Der smarte Jüri habe keine Schwierigkeiten beim Auftritt in die korrekte Kamera zu schauen und folge einfach stetig dem roten Licht.

Auf die Frage, was ihn denn mit Malta und Ira Losco verbinde, gab der 20-jährige preis, dass seine Backgroundsängerin dieselben seien, die Ira bei Ihrem Grand Prix Auftritt 2002 stimmlich unterstützten.

Das sich in der Endphase befindliche Debütalbum des jungen Estländers kommt im September auf den Markt. Darauf wird nur das Lied „Play“ Stig Rästas Handschrift tragen, da die Songs bereits produziert waren. Eine weitere Zusammenarbeit der Beiden ist aber ganz und gar nicht ausgeschlossen.

 

eingestellt von: Markus Herrmann
© Foto: Sigi Doppler

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