
7. Februar 2026 Stefan Ball
Von Östergötland zog das Melodifestivalen nach Västergötland, genauer in das altehrwürdige Scandinavium von Göteborg. Die Veranstaltungshalle des Song Contests 1985 ist seit 2003 ein Fixpunkt im SVT-Vorentscheidungsreigen.
Einen Herr G:son oder Thörnfeldt findet man auf der Autorenliste nicht. Dafür ist das Teilnehmerfeld nun deutlich prominenter besetzt. Die einzige Neue ist Klara Almström. Den zweiten Anlauf nehmen drei Kandidaten. Arwin blieb letztes Jahr in der Relegationsrunde hängen, Felicia kam 2024 als Fröken Snusk (Fräulein Dreck) ebensoweit und vor 20 Jahren anno 2006 wurde Laila Adèle letzte im Halbfinale, ebenfalls in Göteborg.
Noch weiter zurück in der Zeit findet man die Brandsta City Släckers auf der Teilnahmeliste. 2002 wurden sie Fünfte im Finale und 2003 Dritte in der Relegation Tittarnas val (Wahl der Zuschauer). Der schwedischen Sprache bleiben sie sich auch heuer aber treu.
Zum fünften mal dabei ist Robin Bengtsson und bisher kam er auch immer direkt ins Finale. Die Ergebnisse reichen von Rang 11 (2022), über Rang 8 (2020) und Rang 5 (2016) bis zum Sieg im Jahr 2017, der ihm die Reise nach Kiew einbrachte, wo er den respektablen Platz 5 erreichte.
Den ersten Finalplatz konnte sich Robin heute aber nicht sichern. Die erste Abstimmungsrunde gewann das Lied „My System“ von Felicia.
In der zweiten Runde setzen sich dann die vier Feuerwehrler alias Brändsta City Släckers mit ihrem Beitrag „Rakt in i elden“ (direkt ins Feuer) durch und werden damit im Finale für Stimmung sorgen.
Dorthin kann es auch Robin Bengtsson noch schaffen. „Honey, Honey“ auf Rang 3 rückt wenigstens in die Relegationsrunde Finalkvalet vor.
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Foto: SVT